Violoncellorezital

Fr | 31.08.2018, 12.15 Uhr

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Aktuelle Hochschulnachrichten

ZeitGenuss–Festival für Musik unserer Zeit

Im Fokus steht Anna Thorvaldsdottir

Das sechste ZeitGenuss–Festival für Musik unserer Zeit vom 18. bis zum 21. Oktober 2018, dreht sich ganz um die isländische Komponistin Anna Thorvaldsdottir, die das gesamte Programm kuratierte. In ihrer Heimat, in den nordischen Ländern Europas und in den USA ist sie sehr bekannt und arbeitet mit Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen Thorvaldsdottirs gewährt. Mit Aeriality  erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. In der Hochschule für Musik werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Karlsruher Ensemble TEMA und von Studierenden und Lehrenden Kammermusikwerke aufgeführt. Neben Musik der Isländerin  sind Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen beeinflussen: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi und Esa-Pekka Salonen. Im Abschlusskonzert stellt der CoroPiccolo Kompositionen für Chor von Thorvaldsdottir Sätze von Johannes Brahms, Felix Mendelssohn Bartholdy und den zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber. Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Schülerinnen, Schüler und Kinder, die die Ohren für die Musik unserer Tage öffnen sollen. Eine Meisterklasse mit Studierenden der Musikhochschule und ein Gespräch zum Stand der Neuen Musik mit Anna Thorvaldsdottir und Karlsruher Komponierenden ermöglichen Musikern und Publikum persönliche Begegnungen mit der Komponistin.
Veranstalter von ZeitGenuss sind die Stadt Karlsruhe, Kulturamt, in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik Karlsruhe. Die Festivalleitung obliegt  Dr. Susanne Asche und Prof. Hartmut Höll. Karten sind bei allen Vorverkaufsstellen erhältlich sowie über Reservix. Es gibt zudem einen Festivalpass.

Anna Thorvaldsdottir wurde 1977 in Island geboren; in Reykjavík und  in San Diego/USA studierte sie Komposition. Für ihr Debütalbum Rhízôma mit dem Orchesterwerk Dreaming erhielt sie 2012 den Musikpreis des Nordischen Rates. 2015 wurde ihr der New York Philharmonic's Kravis Emerging Composer Award zuerkannt. Das damit verbundene Auftragswerk Metacosmos wurde im April 2018 unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen uraufgeführt. Die europäische Erstaufführung findet im Januar 2019 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Alan Gilbert statt. Jüngst wurden Anna Thorvaldsdottir der Lincoln Center’s 2018 Emerging Artist Award und der Martin E. Segal Award verliehen. Ihre Werke werden von bedeutenden Ensembles und Orchestern aufgeführt: International Contemporary Ensemble (ICE), New York Philharmonic, Los Angeles Philharmonic, Philharmonia Orchestra London, Isländisches Sinfonieorchester, Ensemble Intercontemporain, NDR Elbphilharmonie-Orchester, Königliches Philharmonisches Orchester Stockholm, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, BBC Scottish Symphony Orchestra, CAPUT New Music Ensemble und Philharmonisches Orchester Oslo.


Master-Absolvent des Instituts für Musikjournalismus gewinnt
Baden-Württembergischen Medienpreis 2018

Nick-Martin Sternitzke, Absolvent des Instituts für Musikjournalismus an der Hochschule für Musik Karlsruhe, ist mit dem diesjährigen Medienpreis der Landesmedienanstalt (LFK) ausgezeichnet worden. Sein Filmbeitrag „Symphonie des Grauens – Wenn Dissonanzen töten -  Musik und Geräusch im Horrorfilm“ gewann den begehrten Preis in der Fernseh-Kategorie „Hochschulen / Ausbildungseinrichtungen“.

Insgesamt hatte es beim diesjährigen LFK-Medienpreis drei Nominierungen für Studierende des Instituts für Musikjournalismus der Hochschule für Musik Karlsruhe gegeben.

Die Preisverleihung fand unter dem Motto „MEDIA MOVES“ vor über 1000 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Hochschulen und Medien im Stuttgarter SI-Centrum statt. Dort waren zum 27. Mal Beiträge und Produktionen privater Radio- und Fernsehveranstalter ausgezeichnet worden.

Jurybegründung

Der sehr originelle und unterhaltsame Beitrag zeichnet sich durch eine großartige Inszenierung aus. Er überzeugt durch eine besonders originelle, bezaubernde Umsetzung, den authentischen Protagonisten und eine sehr gute Auswahl der Filmausschnitte und Musikstücke. Die Jury sagt dazu schlicht und ergreifend: „Wow!“


Mendelssohn-Preis (1. Preis) im Fach Komposition geht an Marc David Ferrum

Mit einem spektakulären Abschluss endete der diesjährige Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2018, der in diesem Jahr in den Fächern Klavier und Komposition ausgetragen wurde. Mendelssohn-Preisträger im Fach Komposition wurde Marc David Ferrum (*1995). Er studiert seit 2015 Komposition bei Prof. Markus Hechtle und Prof. Dr. h. c. Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Seine Musik wurde bisher nicht nur in Deutschland (Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, ZeitGenuss Karlsruhe, Nachtklänge des Badischen Staatstheaters Karlsruhe u. a.), sondern auch durch Uraufführungen in Japan einer größeren Öffentlichkeit bekannt.
Die Komposition von Marc David Ferrum wurde beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2018 durch das Jabberwock Ensemble mit Sophie-Louise Stengel, Sopran, Alexander Kozarov und Henrique Gonçalves, Violinen, Paulina Sofie Kiss, Viola, Inês Paiva, Violoncello aufgeführt. Das Jabberwock Ensemble gründete sich im Herbst 2017 an der Hochschule für Musik Karlsruhe, um beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb 2018 das Stück „Summernightmare“ von Marc David Ferrum aufzuführen. Namensgeber des Ensembles ist die von „Alice im Wunderland“-Autor Lewis Carroll geschaffene Fantasiegestalt „Jabberwocky“. Bei „Summernightmare“ wird der traditionellen Gattung Streichquartett durch Hinzutreten der mit Stimmgabel und Bogen ausgerüsteten Sängerin neues Leben eingehaucht.
Veranstaltet  wurde  der  Wettbewerb  von  der  Stiftung  Preußischer Kulturbesitz,  der Rektorenkonferenz der deutschen Musikhochschulen und der Universität der Künste Berlin. Die künstlerische Leitung unterlag Prof.  Dr.  Sebastian Nordmann, Intendant des Konzerthaus Berlin. Schirmherr des Wettbewerbs war Andris  Nelsons, Music  Director des Boston Symphony  Orchestra (BSO)  und neu ernannter Gewandhauskapellmeister des    Gewandhausorchesters Leipzig.

Heute in der Cafeteria

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Veranstaltungs-Vorschau

Fr | 31.08.2018

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Violoncellorezital

Uriah Tutter spielt Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Peter I. Tschaikowski.

 

Di | 04.09.2018


19.00 Uhr

 

Violoncellorezital im Seniorenzentrum Oberreut

Uriah Tutter spielt Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Peter I. Tschaikowski.

 

Mi | 05.09.2018


18.30 Uhr

 

Violoncellorezital in der FächerResidenz Karlsruhe

Uriah Tutter spielt Werke von Felix Mendelssohn-Bartholdy und Peter I. Tschaikowski.

 

Fr | 07.09.2018

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Violoncellorezital

Uriah Tutter spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Robert Schumann.

 

Fr | 05.10.2018

CampusOne
Fany-Solter-Haus
09.30 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F2

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F2 Portamento – eine fast vergessene Tradition
Dmitri Dichtiar
Auch wenn eine namhafte Persönlich¬keit wie Antonio Salieri zu Beginn des 19. Jahrhunderts die neue Spielmanier bei den Streichern öffentlich kritisierte, konnte sich das Portamento als eines der wichtigsten Ausdrucksmittel in der Aufführungspraxis bis weit hinein in das 20. Jahrhundert durchsetzen. Der Work¬shop erläutert die Entwicklung sowie die verschiedenen Arten und Anwendungs¬möglichkeiten des Portamento.
Freitag | 5. Oktober | 9.30-11.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Fany-Solter-Haus R107

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Fr | 05.10.2018

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F1

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F1 Ästhetik des Fragments
Prof. Uwe Kremp
War das bewusst hergestellte Fragment zunächst eine Idee von Schriftstellern, hat es später auch Musiker wie Schumann und Chopin zu einigen ihrer Kompositionen in¬spiriert, die bis heute eminent modern wirken. In einer Mischform aus Vortrag und Konzert werden die musikalischen Folgen dieses romantischen Formkonzepts et¬was genauer untersucht. Neben einigen Hörbeispielen von CD werden bei dieser Gelegenheit Studierende der Lied- und Klavierklassen etliche der angesprochenen Werke auch live präsentieren.
Freitag | 5. Oktober | 10.00-12.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Velte-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Fr | 05.10.2018

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
10.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F3

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F3 » Über allen Gipfeln ist Ruh’ «

Prof. Friedemann Röhlig • Prof. Edith Metzner • Kristian Nyquist
Das Romantische im Lied bei Schubert und Schumann: Der Kurs richtet sich vorrangig an Studierende der Fächer Gesang (auch Schulmusik mit Hauptfach Gesang) und Tasteninstrumente. Er bildet die erste Phase eines Projekts, das im Laufe des Semesters fortgesetzt wird
Freitag | 5. Oktober | 10.00-13.00 • 15.00-18.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Wolfgang-Rihm-Forum

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Fr | 05.10.2018

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
11.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F4.1

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F4.1 Franz Schubert: Werke für gleiche und gemischte Stimmen und Klavier I (Teil I)
Prof. Holger Speck
Im Mittelpunkt steht eine Auswahl der für den kleinen Kreis der Hörenden und Musizierenden in den „Schubertiaden“ geschriebenen Ensembles für gleiche und gemischte Stimmen mit Klavier von Franz Schubert. Grundlage der Arbeit sind die in Kürze erscheinenden Neuausgaben dieser Kleinode im Rahmen der Neuen Schubert-Ausgabe. Sänger*innen mit Interesse an professionellem Ensemblegesang lernen den hohen stimmtechnischen, klangästhetischen und konversationsartigen Anspruch dieser klein besetzten vokalen Kammermusik kennen
Freitag | 5. Oktober | 11.00-14.00 • 15.30-18.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Genuit-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Fr | 05.10.2018

Schloss Gottesaue
Hörsaal
14.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F5

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F5 Der verminderte Septakkord als Symbol des Schreckens
Daniela Willimek
Die Verwendung des verminderten Septakkords belegt, dass ihm die Rolle als kompositorisches Ausdrucksmittel leidenschaftlicher, schmerzlicher Emotionen zugesprochen wurde. Vor allem die musikali¬sche Romantik mit ihrem reichen Liedgut bietet eine Fülle an Beispielen für die Ver¬wendung dieses Akkords, den schon Arnold Schönberg in seiner Harmonielehre als „Ausdruck des Schmerzes, der Erregung, des Zornes oder sonst eines heftigen Gefühls“ beschrieben hat.
Freitag | 5. Oktober | 14.00-15.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Hörsaal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Fr | 05.10.2018

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
15.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F6

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F6 Sprach-Spiele, romantisch
Naré Karoyan, Arabella Pare, Jaleh Perego und Florian Steininger, Doktorand*innen der Hochschule für Musik Karlsruhe, erkunden semantische Felder der Romantik. Sie spielen und reflektieren Musik des Miteinanders, des Für-sich-seins und der Grenzerfahrung. Gedanken zu und Klänge von Schumann, Liszt, Chausson, Weigl be¬gegnen einander im interpretatorischen Kommentar.
Einführung Prof. Dr. Matthias Wiegandt
Freitag | 5. Oktober | 15.00-17.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Velte-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Fr | 05.10.2018

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F7

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F7 » Dark sides of the moon «
Prof. Dr. Nanny Drechsler • Prof. Toni Völker
Dr. Anna Zassimova
(Bildauswahl)
Zur „Schwarzen Romantik“ als Kunst- und Lebenshaltung:
Ausgehend von Don Giovannis „Höllen¬fahrt“ wird in diesem Gesprächskonzert das dunkle Pathos der Romantik themati¬siert: Im Unheimlichen, Fantastischen, Dä¬monischen und Grotesken in Musik, Kunst und Literatur finden sich „dark sides of the moon“, die eine Gegenwelt zur Indust¬rialisierung und zum pragmatischen Nütz¬lichkeitsdenken eröffnen – damit unser Menschsein die „Dialektik der Aufklärung“ künstlerisch imaginieren und kathartisch durchleben kann
Freitag | 5. Oktober | 19.00-21.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Velte-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Sa | 06.10.2018

Schloss Gottesaue
Hörsaal
10.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F8

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F8 Romantische Oper oder Musikdrama?
Prof. Dr. Stephan Mösch
„Der fliegende Holländer“ im Spiegel kontrastierender Interpretationen:
Die Oper gehört zu Richard Wagners frühen Werken und ist das erste, das er in den Ka¬non der in Bayreuth zu spielenden Stücke aufnahm. Von Gattungstypus und Thematik her zweifellos eine „romantische Oper“. Dennoch wurde der „Holländer“ im Zuge gezielter Interpretationsstrategien auch musikalisch anders interpretiert: aus dem Geist von Wagners Spätwerken. Der Vor¬trag stellt verschiedene musikalische Lesarten und ihren Kontext vor und analysiert ästhetische Kontroversen anhand eines Stückes, mit dem sein Komponist nie fertig wurde.
Samstag | 6. Oktober | 10.00-12.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Hörsaal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Sa | 06.10.2018

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
10.30 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F4.2

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F4.2 Franz Schubert: Werke für gleiche und gemischte Stimmen und Klavier II (Teil II)
Prof. Holger Speck

Im Mittelpunkt steht eine Auswahl der für den kleinen Kreis der Hörenden und Musizierenden in den „Schubertiaden“ geschriebenen Ensembles für gleiche und gemischte Stimmen mit Klavier von Franz Schubert. Grundlage der Arbeit sind die in Kürze erscheinenden Neuausgaben dieser Kleinode im Rahmen der Neuen Schubert-Ausgabe. Sänger*innen mit Interesse an professionellem Ensemblegesang lernen den hohen stimmtechnischen, klangästhetischen und konversationsartigen Anspruch dieser klein besetzten vokalen Kammermusik kennen.

Samstag | 6. Oktober | 10.30-13.00 • 14.00-16.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Genuit-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Sa | 06.10.2018

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
12.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F9

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F9 » Andaluzas fingidas «
Dr. Stefanie Steiner-Grage
Flamenco auf europäischen Opernbühnen: Mitteleuropäische Reisende berichten im 19. Jahrhundert vom freien, ungebundenen Zigeunerleben, das zur „romantischen“ (Gegen-)Welt verklärt wird. Vor allem der Flamenco, die Musikkultur der Gita¬nos, löste Begeisterung aus, und in der Folgezeit erobern andalusische Tänze mit Kastagnetten als typisch spanischem At¬tribut die Opernbühne – so sehr, dass sich dafür sogar der Begriff „Andaluzas fingidas“ („gefälschte andalusische Tänze“) einbür¬gerte ... Ein Flamenco-Ensemble um die Tänzerin Alexandra Simón Rateike präsen¬tiert die ebenso emotionale wie diffizile Kunstform und zeigt, dass der Flamenco, der inzwischen zum Weltkulturerbe ge¬hört, heute lebendiger ist denn je!
Samstag | 6. Oktober | 12.00-13.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | MUTprobe I

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Sa | 06.10.2018

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
14.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F10

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F10 Von Harfen und Engeln.
Ulrike Heydt
Ein queerer Blick auf Romantik und Weiblichkeit:
Kann ein Instrument etwas über Geschlecht aussagen? Wie kam es dazu, dass die Harfe als „Frauen-“ oder gar „Engelsinstrument“ gilt, und warum scheint es immer noch so ungewöhnlich zu sein, wenn auch Männer Harfe spielen? Dass Romantik auf der ei¬nen Seite romantische Vorstellungen von Liebe meint und gleichzeitig eine musikgeschichtliche Epoche bezeichnet, kann kein Zufall sein. Diesen und anderen Fragen wird im Vortrag wissenschaftlich-theoretisch und musikalisch-praktisch nachgegangen.
Samstag | 6. Oktober | 14.00-16.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Velte-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Sa | 06.10.2018

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
17.00 Uhr

 

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE

Romantische Welten F11

FÄCHERÜBERGREIFENDE PROJEKTE Romantische Welten

F11 AUSKLANG • » Ende vom Lied «
Prof. Dr. Stephan Mösch
Abschlusskonzert mit den Teilnehmer*innen der beiden Vokal-Workshops (F4.1 und F4.2).
Samstag | 6. Oktober | 17.00-18.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Velte-Saal

Im Rahmen der fächerübergreifenden Projekte werden im Zusammenwirken verschiedener Disziplinen die Verbindungen zwischen Theorie und Praxis im musikwissenschaftlichen und interpretatorischen Kontext verdeutlicht, diesmal in Bezug auf die deutsche und europäische Romantik.
Die Veranstaltungen sind Bestandteil des Studiums, können aber auch – sofern genügend Plätze verfügbar sind – von externen Interessent*innen besucht werden.
Anmeldung erforderlich: E career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Do | 11.10.2018

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Claar ter Horst • Liedgestaltung

Claar ter Horst wurde in Amsterdam geboren. Nach ihrer Klavierausbildung in Utrecht und Freiburg spezialisierte sie sich in Karlsruhe bei Prof. Hartmut Höll und Prof. Mitsuko Shirai auf das Fach Liedgestaltung, in dem sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Wichtige Inspirationen erhielt sie in den fünfzehn Jahren ihrer Tätigkeit als Begleiterin im Unterricht und bei Meisterkursen von Dietrich Fischer-Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf. Darüber hinaus arbeitete sie mit Inge Borkh, Hans Hotter, Brigitte Fassbaender, Rafael Ortiz und David Jones während zahlreicher Lied- und Opernmeisterkurse zusammen, darunter bei den Richard Strauss Festspielen in Garmisch-Partenkirchen. Claar ter Horst gibt Konzerte in ganz Europa und unterrichtet in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Verdienste erwarb sie sich mit einem mehrjährigen Projekt zur Erforschung der Liedkunst in den osteuropäischen Ländern.
Donnerstag bis Samstag | 11. bis 13. Oktober | 10.00-18.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Fany-Solter-Haus R 120

 

Do | 18.10.2018

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Eröffnungskonzert

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

Eröffnungskonzert
Anna Thorvaldsdottir Illumine (2016)
Tōru Takemitsu Rain Coming (1982)
Anna Thorvaldsdottir Fields (2016)
Anna Thorvaldsdottir Hrím (2009/2010)
György Ligeti Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten (1969/1970)

Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe
Leitung Mindaugas Piečaitis

 

Fr | 19.10.2018

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
11.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Kinder- und Schülerkonzert I

Anna Thorvaldsdottir Fields (2016)
John Psathas One Study One Summary (2005)
Iannis Xenakis Rebonds (1987-1989)
Jón Àsgeirsson Maístjarnan (2013)
Òlafur Liljurós Volkslied
Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe
Einstudierung Mindaugas Piečaitis
Konzept Prof. Johannes Voit
Libretto Michael Mienert
Regie Marlene Pawlak
Stimme Steinunn Sigurdardottir
Für Kinder ab 6 Jahre
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich bei E silke.blume@hfm-karlsruhe.de
Freitag | 19. Oktober | 11.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Genuit-Saal

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

Fr | 19.10.2018

Marstall am
Schloss Gottesaue
19.30-21.30 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Kammerkonzert

Clara Iannotta D’après (2011/2012)
Giacinto Scelsi Streichquartett Nr. 4 (1964)
György Kurtág Six moments musicaux für Streichquartett op. 44 (2005)
Esa-Pekka Salonen Homunculus für Streichquartett (2007)
Anna Thorvaldsdottir (2013)
Ensemble TEMA und Studierende der Hochschule für Musik
Leitung Alwyn Tomas Westbrooke
Freitag | 19. Oktober | 19.30 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Marstall

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

Sa | 20.10.2018

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
16.00-18.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Musik im Gespräch • Anna Thorvaldsdottir

Anna Thorvaldsdottir Komponistin
Ross Karre Artistic Director
International Contemporary Ensemble (ICE)
Kathrin A. Denner Komponistin
In englischer Sprache
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich bei E career.center@hfm-karlsruhe.de
Samstag | 20. Oktober | 16.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Genuit-Saal

Anna Thorvaldsdottir wurde 1977 in Island geboren. Sie spielte früh Violoncello und begann im Alter von neunzehn Jahren zu kom¬ponieren. In Rejkjavík und in San Diego studierte sie Komposition. 2011 erschien ihr Debütalbum Rhízôma mit dem Orchesterwerk Dreaming, für das sie 2012 den Musikpreis des Nordischen Rates erhielt. 2015 wurde ihr der New York Philharmonic‘s Kravis Emerging Composer Award zuerkannt. Das damit verbundene Auftragswerk Metacosmos wurde im April 2018 unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen uraufgeführt. Die europäische Erstaufführung findet im Januar 2019 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Alan Gilbert statt.
In diesem Jahr wurden Anna Thorvaldsdottir der Lincoln Center’s 2018 Emerging Artist Award und der Martin E. Segal Award verliehen. Ihre Werke werden von bedeutenden Ensembles und Orchestern aufgeführt, darunter das International Contemporary Ensemble (ICE), das New York Philharmonic, das Los Angeles Philharmonic, das Philharmonia Orchestra London, das Isländische Sinfonieorchester, das Ensemble Intercontemporain, das NDR Elbphil¬harmonie Orchester, das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, das Radio-Symphonieorchester Wien, das BBC Scot¬tish Symphony Orchestra, das CAPUT New Music Ensemble und das Philharmonische Orchester Oslo.

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

Sa | 20.10.2018

CampusOne - Schloss Gottesaue, Thomas-Renner-Foyer
19.30-21.30 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Portrait-Konzert • Anna Thorvaldsdottir

Anna Thorvaldsdottir

Transitions für Violoncello (2014)
Shades of Silence für Klavierquartett (2012)
Trajectories für Klavier und Elektronik (2013)
Spectra für Streichtrio (2017)
Scape für Klavier (2011)
International Contemporary Ensemble (ICE) New York
Samstag | 20. Oktober | 19.30 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Thomas-Renner-Foyer

Anna Thorvaldsdottir wurde 1977 in Island geboren. Sie spielte früh Violoncello und begann im Alter von neunzehn Jahren zu kom¬ponieren. In Rejkjavík und in San Diego studierte sie Komposition. 2011 erschien ihr Debütalbum Rhízôma mit dem Orchesterwerk Dreaming, für das sie 2012 den Musikpreis des Nordischen Rates erhielt. 2015 wurde ihr der New York Philharmonic‘s Kravis Emerging Composer Award zuerkannt. Das damit verbundene Auftragswerk Metacosmos wurde im April 2018 unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen uraufgeführt. Die europäische Erstaufführung findet im Januar 2019 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Alan Gilbert statt.
In diesem Jahr wurden Anna Thorvaldsdottir der Lincoln Center’s 2018 Emerging Artist Award und der Martin E. Segal Award verliehen. Ihre Werke werden von bedeutenden Ensembles und Orchestern aufgeführt, darunter das International Contemporary Ensemble (ICE), das New York Philharmonic, das Los Angeles Philharmonic, das Philharmonia Orchestra London, das Isländische Sinfonieorchester, das Ensemble Intercontemporain, das NDR Elbphil¬harmonie Orchester, das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, das Radio-Symphonieorchester Wien, das BBC Scot¬tish Symphony Orchestra, das CAPUT New Music Ensemble und das Philharmonische Orchester Oslo.

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

So | 21.10.2018


11.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Sinfoniekonzert

Paul Dukas Der Zauberlehrling
Kaija Saariaho Asteroid 4179: Toutatis
György Kurtág … concertante … op. 42
Anna Thorvaldsdottir Aeriality (2011)
Claude Debussy La mer
Hiromi Kikuchi Violine
Ken Hakii Viola
Badische Staatskapelle Karlsruhe
Dirigent Daniele Squeo
Sonntag | 21. Oktober | 11.00 | Badisches Staatstheater Karlsruhe

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

So | 21.10.2018

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
15.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Kinder- und Schülerkonzert II

Anna Thorvaldsdottir Fields (2016)
John Psathas One Study One Summary (2005)
Iannis Xenakis Rebonds (1987-1989)
Jón Àsgeirsson Maístjarnan (2013)
Òlafur Liljurós Volkslied
Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe
Einstudierung Mindaugas Piečaitis
Konzept Prof. Johannes Voit
Libretto Michael Mienert
Regie Marlene Pawlak
Stimme Steinunn Sigurdardottir
Für Kinder ab 6 Jahre
Eintritt frei
Anmeldung erforderlich bei E silke.blume@hfm-karlsruhe.de
Freitag | 19. Oktober | 11.00 | CampusOne — Schloss Gottesaue | Genuit-Saal

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

So | 21.10.2018


19.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Abschlusskonzert

Arvo Pärt Annum per annum (1980)
Anna Thorvaldsdottir Heyr þú oss himnum á (2005)
Felix Mendelssohn Bartholdy Psalm 2: Warum toben die Heiden op.78 Nr. 1 (1843)
Jón Leifs Requiem op. 33b (1949)
Christian-Markus Raiser Psalm 22 (2015)
Anna Thorvaldsdottir Reflections für Streichtrio (2016)
Johannes Brahms Schaffe in mir, Gott, ein rein Herz op. 29 Nr. 2 (1864)
Anna Thorvaldsdottir Ad Genua (2016)
Leonard Bernstein Chichester Psalms Version für gemischten Chor, Harfe, Orgel und Schlagwerk (1965)
CoroPiccolo Karlsruhe
Leitung Christian-Markus Raiser
International Contemporary Ensemble (ICE) New York
Sonntag | 21. Oktober | 19.00 | Evangelische Stadtkirche

Das sechste ZeitGenuss-Festival ist geprägt von der Musik der isländischen Komponistin Anna Thorvaldsdottir. Sehr bekannt in ihrer Heimat, in den Ländern Nordeuropas und in den USA, arbeitet sie mit zahlreichen Spitzenorchestern und -dirigenten zusammen, darunter das New York Philharmonic und Esa-Pekka Salonen. ZeitGenuss 2018 ist das erste Festival in Deutschland, das nahe Einblicke in das Schaffen der Komponistin gewährt.
Mit Aeriality erklingt im Sinfoniekonzert der Badischen Staatskapelle ein Orchesterwerk. Kammermusikwerke werden vom New Yorker International Contemporary Ensemble (ICE), vom Ensem¬ble TEMA und von Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik aufgeführt. Doch sind neben der Musik von Anna Thor¬valdsdottir auch Arbeiten von Komponisten zu hören, die ihr Schaffen bisher besonders beeinflusst haben: Tōru Takemitsu, György Ligeti, György Kurtág, Giacinto Scelsi, Esa-Pekka Salonen. Schließlich stellt der CoroPiccolo den Kompositionen von Anna Thorvaldsdottir Chorwerke von Brahms und Mendelssohn und der zeitgenössischen Komponisten Jón Leifs, Christian-Markus Raiser und Leonard Bernstein gegenüber.
Erstmals gibt es bei ZeitGenuss zwei Konzerte für Kinder: Ihnen soll die Begegnung mit neuer Musik eine selbstverständliche Sache werden. Anna Thorvaldsdottir wird außerdem in einem Gespräch über ihre Musik und unsere Zeit zu Gast sein.

 

 

Mo | 29.10.2018

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
16.00 Uhr

 

Wettbewerb des Kulturfonds Baden e.v.

Wettbewerb des Kulturfonds Baden e.V. um den „Rainer Koch Gedächtnis-Preis“

Mit dem Rainer Koch-Gedächtnispreis des Kulturfonds Baden werden auch 2018 Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe für die besten Interpretationen von Werken des Komponisten Wolfgang Rihm ausgezeichnet. Das Preisträgerkonzert findet am 15. November 2018 statt.
Veranstaltung des Kulturfonds Baden e. V.