MusikGymnasium im Konzert

Mo | 18.11.2019, 19.30 Uhr

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Aktuelle Hochschulnachrichten

Schulmusik Wettbewerb 2019 entschieden - Preisträgerkonzert am 20. November

Die Teilnehmer des XVII. Schulmusikwettbewerbs der Hochschule für Musik Karlsruhe haben sich in einstündigen Programmen vielseitig präsentiert, sowohl solistisch am Klavier und mit Gesang, als auch mit Vokalensembles und Chören, Tanz- und Aerobicgruppe.  Die Jury vergibt die Preise wie folgt: Einen zweiten Preis in Höhe von 1500 € erhält Anna Lena Auer. Tina-Marie Sill wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet und darf sich über 2000 € freuen.  Das Preisträgerkonzert findet am Mittwoch den 20. November, 19.30 Uhr, im Velte-Saal von Schloss Gottesaue statt. Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe und Gäste präsentieren das vielfältige Programm mit Werken von Franz Schubert, Johannes Brahms, Carl Loewe, Gabriel Fauré, Arthur Sullivan, Eric Whitacre u.a. 

Der Wettbewerb wurde ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe e.V.


DAAD Wettbewerb für ausländische Studierende entschieden

Beim Wettbewerb für ausländische Studierende an der Hochschule für Musik Karlsruhe waren in diesem Jahr ausschließlich internationale Studierende mit dem Hauptfach Gesang teilnahmeberechtigt. Die Bewerber konnten ihr Repertoire frei wählen. Den mit 1.000 € dotierten Preis vergibt die Jury an die aus Südkorea stammende Mezzosopranistin Soyeon Lee. Sie studiert derzeit im Studiengang Solistenexamen Liedgestaltung Gesang bei
Prof. Dr.
h. c. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll. Das Preisträgerkonzert fand am Mittwoch dem 13. November um 19.30 Uhr im Velte-Saal von Schloss Gottesaue der Hochschule für Musik Karlsruhe statt. Am Flügel begleitet wurde Soyeon Lee von Anu Rautakoski und Rasmus Raide. Auf dem Programm standen Werke von Johannes Brahms, Hermann Reutter u.a. 

Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb 2019 für Trio mit Klavier entschieden

Nach zweitägiger Dauer ist am Sonntag dem 3. November der Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb 2019 an der Hochschule für Musik Karlsruhe abgeschlossen worden. Seit über zwanzig Jahren jährlich durch den Karlsruher Rechtsanwalt Dr. Hermann Büttner ausgeschrieben, wird der renommierte Wettbewerb zur Förderung junger Musikerinnen und Musiker seit 2017 durch die Adler Büttner Stiftung getragen.
Für den diesjährigen Wettbewerb waren Originalwerke aus drei Epochen für Trio mit Klavier gefordert. Ein Werk des 20. Jahrhunderts war in der ersten Runde obligatorisch; die Auswahl eines Werks der beiden anderen Epochen war frei. Sieben Trios haben an dem Wettbewerb teilgenommen, davon sechs in der klassischen Besetzung mit Violine, Violoncello und Klavier und eines mit Querflöte, Violoncello und Klavier.
Vier Trios haben die zweite Runde erreicht, drei sind mit Preisen bedacht worden:
Ein Förderpreis in Höhe von 1800 € geht an das Trio mit Olivier Girardin, Querflöte, Sofia Ogas, Violoncello, und Yejin Ahn, Klavier. Mit einem zweiten Preis wird das „0. Limits Trio“ ausgezeichnet. Das „0. Limits Trio“ besteht aus Hua Shao, Violine, Wei-Luen Lee, Violoncello und Mingjie Guo, Klavier. Sie erhalten zusammen 3000 €.  Den ersten Preis errang das „Trio May“: Yoerae Kim, Violine, Andreas Schmalhofer, Violoncello, und Mihyeok Gwon, Klavier. Sie dürfen sich über ein Preisgeld von 6000 € freuen.
Das Preisträgerkonzert fand am Donnerstag, dem 7. November 2019 im Velte-Saal des Schlosses Gottesaue statt. Auf dem Programm standen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Eötvös, Joseph Haydn und Johannes Brahms.
Der Jury des Wettbewerbs unter der Leitung von Dr. Hermann Büttner gehörten der Pianist Josef Anton Scherrer (emeritierter Professor der Hochschule für Musik und Tanz Köln), Eckhard Fischer (Professor für Violine an der Hochschule für Musik Detmold) und die Musikwissenschaftlerin und SWR2-Redakteurin
Dr. Kerstin Unseld an.


Internationaler Liedwettbewerb » ... es sind noch Lieder zu singen« entschieden

Am Mittwoch den 2. Oktober wurde der 3. Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts entschieden. Er war dem Liedschaffen von Hermann Reutter, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm gewidmet. Von jedem der drei Komponisten waren für jede der drei Runden jeweils sechs Lieder anzugeben. Teilnahmeberechtigt waren Interpreten aller Nationen, die nach dem 1. Januar 1987 geboren wurden. Dir Jury hat alle fünf Liedduos, die die Finalrunde erreicht haben, für preiswürdig befunden. Es gab für drei der Liedduos Anerkennungspreise von je 1500 € pro Duo nämlich für Mara Maria Möritz (Sopran) und Patrik Hévr (Klavier), Céline Akçağ (Mezzosopran) und Rebeka Stojkoska (Klavier) sowie für Paula Sophie Bohnet (Sopran) und Victoria Guerrero (Klavier).  Das Duo mit dem Bariton Chi-An Chen und Ting-Yueh Wang am Klavier wurde mit einem zweiten Preis in Höhe von zusammen 6000 € für die „besonders intensive Einheit und ein Höchstmaß an Präzision“ belohnt. Der erste Preis in Höhe von 10.000 € ging an die Sopranistin Hyun Seon Kang und den Pianisten Uram Kim. Hier hob die Jury das „Erleben von innen heraus“, den „beglückenden Vortrag und die hohe Bühnenpräsenz“ hervor. Die Mitglieder der Jury 2019 waren die Sopranistin Krisztina Laki, der Pianist Markus Hadulla, und der Bariton Wolfgang Holzmair.

 

 

Heute in der Cafeteria

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Veranstaltungs-Vorschau

Mo | 18.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

MusikGymnasium im Konzert

Abschlusskonzert der Kammermusik-Woche des MusikGymnasiums Karlsruhe
Schüler*innen des MusikGymnasiums Karlsruhe
interpretieren Werke von Heinrich Grimm, Dietrich Buxtehude, Giovanni Battista Pergolesi, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Friedrich August Kummer, Pauline Viardot-García, Franz Strauss, Gabriel Fauré, Hugo Wolf, Johan Halvorsen, Maurice Ravel, Francis Poulenc, Jan Koetsier und Walerij Gawrilin

 

Di | 19.11.2019

FächerResidenz Nordstadt
Rhode-Island-Allee
18.30 Uhr

 

Klavierabend

Eunhye Jung spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven,
Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Claude Debussy.

 

Di | 19.11.2019

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
20.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavierkammermusik

Studierende der Klasse Andrej Jussow interpretieren Werke von Ludwig van Beethoven, Felix Mendelssohn Bartholdy, Francis Poulenc, Sergei W. Rachmaninow und Dmitri D. Schostakowitsch.

 

Mi | 20.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.30 Uhr

 

Studieninformationstag

Studienmöglichkeiten an der Hochschule für Musik Karlsruhe

 

Mi | 20.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Preisträgerkonzert
XVII. Wettbewerb für SchulmusikerInnen

Ein buntes Programm mit den Highlights des XVII. Wettbewerbs für SchulmusikerInnen
Der Wettbewerb wurde ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.

 

 

Do | 21.11.2019

Schloss Gottesaue
Hörsaal
18.00 Uhr

 

AbendUni

Sinfoniekonzert am 23.11.
Peter Eötvös dirigiert

Im Austausch mit dem Publikum erarbeiten Studierende Hintergrundwissen zum Konzertprogramm des Sinfonieorchesters am 23. November

Peter Eötvös dirigiert das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Bernd Alois Zimmermann Stille und Umkehr
Alban Berg Violinkonzert
Peter Eötvös „Levitation“  für 2 Klarinetten (in B und A), Streicher und Akkordeon
„Speaking Drums“ - Four Poems for Percussion Solo and Orchestra

 

Do | 21.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Ulrike Meyer spielen Werke von Johann Sebastian Bach, Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven, Franz Schubert, Franz Liszt und Alexander N. Skrjabin.

 

Fr | 22.11.2019

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Klavierrezital

Eunhye Jung spielt Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Ludwig van Beethoven,
Felix Mendelssohn-Bartholdy, Robert Schumann und Claude Debussy.

 

Fr | 22.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

FreundeskreisPERSÖNLICH

Müssen meine Lieder leise flehen?

Über die Vielfalt der Gesangskunst
Dr. h. c. Hans C. Hachmann im Gespräch mit dem Bassbariton Prof. Hanno Müller-Brachmann
und Studierenden seiner Gesangsklasse

 

Sa | 23.11.2019

Marstall am
Schloss Gottesaue
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Charlotte Bell • Barocktanz

Charlotte Bell begann früh mit ihrer Ausbildung zur Balletttänzerin und studierte an der Legat School of Russian Ballet, später an der Ballet Rambert School in London, wo ihr Interesse an Modern Dance geweckt wurde. 1986 kam sie nach Deutschland und wurde Mitglied des Tanzforums Köln. Sie hat an verschiedenen Theatern und mit vielen international bekannten Choreographen, Schauspiel­ und Operndirektoren gearbeitet und getanzt, darunter Jochen Ulrich, Philippe Talard, Olaf Schmidt, Jai Gonzales, Jacopo Godani, Boris von Poser und Sven Severin. Durch den Barocktanz hat sie seit 2005 ihr Tanz­ und Bewegungsverständnis weiter vertieft. Sie war Mitglied von Sigrid T’Hooft’s Tanzgruppe Corpo Barocco, mit der sie in Produktionen von Händels Radamisto, Amadigi di Gaula und Imeneo mitgewirkt hat, und arbeitet heute unter anderem mit dem Barockmusik­Ensemble Music for a French Mistress zusammen. Darüber hinaus unterrichtet sie Barock tanz sowie Ballett und Modern Dance.
Samstag – Sonntag | 23.- 24. November | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Velte-Saal

 

Sa | 23.11.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Sinfoniekonzert

Bernd Alois Zimmermann Stille und Umkehr

In Stille und Umkehr ist der musikalische Satz extrem reduziert, ja geradezu karg. Von den 42 vorgeschriebenen Instrumenten, darunter ein Akkordeon und eine singender Säge, spielen immer nur wenige gleichzeitig. Prägend ist zudem der wiederkehrende Bluesrhythmus der Trommel.
Alban Berg Violinkonzert

Das Violinkonzert aus dem Jahr 1935 ist wohl das bekannteste und am häufigsten aufgeführte Instrumentalwerk Alban Bergs und zudem seine letzte vollendete Komposition. Er hat das Konzert im Auftrag des Geigers Louis Krasner geschrieben. Krasner spielte den Solopart bei der Uraufführung in Barcelona am 19. April 1936 nach Bergs Tod. Das Konzert ist „Dem Andenken eines Engels“ gewidmet. Berg verarbeitete in ihm den Tod der 18-jährigen, an Kinderlähmung erkrankten Manon Gropius, der Tochter Alma Mahler-Werfels aus der Ehe mit dem Architekten Walter Gropius. Berg wollte „Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische Charaktere umzusetzen“. Dem Werk liegt eine Zwölftonreihe zugrunde, wobei Berg Dodekaphonie und traditionelle Harmonik kombiniert. Die Reihe besteht nämlich aus aufsteigenden Terzen, die die Tonarten g-Moll, D-Dur, a-Moll und E-Dur bilden sowie einer Folge von vier Ganztönen. Zudem zitiert er eine Kärntner Volksweise „Ein Vogerl auf´m Zwetschgenbaum“ und den Bach-Choral „O Ewigkeit Du Donnerwort“.
Peter Eötvös Levitation

Ich erinnere mich an ein Erlebnis, das sich mir unauslöschlich eingeprägt hat: bei einer chinesischen Opernaufführung sah ich einen Artisten, der eine Hühnerfeder auf seiner Nasenspitze balancierte und sie dann mit sehr leichten, kaum spürbaren Atemstößen in die Luft hob. Er ließ sie tanzen, sich scheinbar schwerelos drehen, heben und sinken, bis sie am Ende wieder auf seine Nasenspitze zur Ruhe kam. Dieses Bild – Gegenstände, aller irdischen Schwerkraft enthoben in der Luft tanzend, wie auf den Gemälden von Marc Chagall – war in meinem Kopf, als ich an Levitation arbeitete. Nichts erreicht, um im Bild zu bleiben, in dieser Komposition den Boden; vielleicht nur einmal im 2. Satz, wenn eine Akkordeonmelodie aus der Höhe langsam in die tiefen Lagen absinkt. So wie sich bei einer chemischen Reaktion Elemente neu verbinden, so entstehen in Levitation Klangbilder durch die Farbmischungen der beiden Klarinetten, des Akkordeons und des Streichorchesters: es beginnt mit einer Straßenszene bei einem Orkan mit fliegenden Telefonzellen und Verkehrsschildern; dann ein bei mir häufig wiederkehrender Traumzustand, in dem ich meine Beine hebe und etwa einen Meter über dem Boden schwebe, nicht fliege, sondern in vertikaler Körperhaltung über die Landschaft hingleite; dann in den Lagunen über dem Wasser schwebende Gondeln und schließlich der sich langsam hebende Körper einer Marionette, die „Auferstehung“ der Märchenfigur Petruschka…Das ist die Chemie der Musik.  Peter Eötvös, im Oktober 2007
Speaking Drums  - Four Poems for Percussion Solo and Orchestra

Text: Sándor Weöres

„Zu trommeln und dabei zu sprechen ist nichts Neues. Man findet es in der indischen Perkussion und bei Jazzmusikern, die ihr Spiel mit Sprechgesang begleiten. Dieses Stück geht den umgekehrten Weg und lässt den Schlagzeuger anfangs sinnfreie Texte sprechen. Wichtig ist der Textrhythmus, den er im Laufe des ersten Satzes auf seine Instrumente überträgt. Wie ein Kind voll Vergnügen das gleiche Wort in verschiedenen Melodien wiederholt, so lehrt der Solist seine Instrumente das Sprechen, bis die Trommeln selbst zu plaudern beginnen. Als Basis dient jeweils ein Gedicht, das zunehmend komplexer vorgetragen wird. In den ersten beiden Sätzen sind dies drei Gedichte von Sandor Weöres, im dritten Satz ein Gedicht von Jayadeva. Die Rhythmen formen Worte, Worte bilden Sätze, und Sätze gestalten eine Erzählung.“ (Ann-yi Bingöl)

Yoerae Kim, Violine

Yuria Otaki und Mayuko Shimakawa, Klarinetten
Nejc Grm,
Akkordeon
Leonie Klein,
Percussion

Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Dirigent Peter Eötvös

 

Mi | 27.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Schlagzeug

Studierende der Klasse Prof. Isao Nakamura

 

Do | 28.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier- Kammermusik

Studierende der Klasse Prof. Michael Uhde

 

Fr | 29.11.2019

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Klavierrezital

Haosi Howard Chen spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms und Eigenkompositionen.

 

Fr | 29.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Prof. Kaya Han spielen Werke von Franz Schubert, Frédéric Chopin, Franz Liszt, Sergei W. Rachmaninow

 

Fr | 29.11.2019

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Historische Tasteninstrumente

Studierende der Klasse Kristian Nyquist spielen Werke von Dietrich Buxtehude, Louis Couperin, Louis Marchand, Johann Sebastian Bach u.a.

 

Mo | 02.12.2019

Marstall am
Schloss Gottesaue
10.00 Uhr

 

MEISTERKLASSEN DER RIEMSCHNEIDER STIFTUNG

Peter Konwitschny • MusikTheaterRegie

Peter Konwitschny, Sohn des einstigen Gewandhaus­Kapellmeisters Franz Konwitschny, studierte Regie an der Hochschule für Musik "Hanns Eisler" Berlin. Dort ist er seit 2001 Honorarprofessor. Theatergeschichtliche Bedeutung erlangte ab 1984 sein Neuansatz bei der szenischen Interpretation Händelscher Opern. Seit 1985 arbeitet er an vielen großen deutschen Bühnen und im Ausland. Seine Interpretationen der Opernwerke Richard Wagners eröffneten eine neue Phase der Auseinandersetzung mit dessen Werk. Peter Konwitschny beschäftigte sich intensiv mit den großen Komponisten des 20. Jahrhunderts und inszenierte zahlreiche Uraufführungen. Lange arbeitete er in Graz, wo dem Opernhaus nach der Aufführung von drei von ihm inszenierten Verdi-Opern als Zyklus 2001 der Titel „Opernhaus des Jahres“ zuerkannt wurde. In Hamburg (Oper des Jahres 2005) erarbeitete er zwischen 1998 und 2005 elf Inszenierungen. Von 2008 bis 2011 war er Chefregisseur der Oper Leipzig. Seine Inszenierungen sind geprägt von dem Ziel, den „weiterfabulierenden Zuschauer“ (Brecht) zu entwickeln. Als bisher einziger Opernregisseur wurde er sechsmal „Regisseur des Jahres“.

Montag – Freitag | 2. – 6. Dezember | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Marstall

 

Mo | 02.12.2019

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Liv Solveig Wagner • Jazzgesang

Als Tochter einer Norwegerin und eines Deutschen ist Liv Solveig Wagner in Stuttgart zweisprachig aufgewachsen. Nachdem sie an der Hochschule für Musik Karlsruhe klassische Violine studiert hatte, zog es sie 2008 nach New York, wo sie den zwei jährigen MasterStudiengang Jazzgesang am Queens College belegte. Zu ihrem eigenen Stil fand sie vor einigen Jahren. Zusammen mit ihrer Band LIV sucht sie seitdem nach neuen Möglichkeiten der Kombination von Komposition und Improvisation. Unter schiedliche Spielarten stehen bei ihr selbstverständlich nebeneinander und fließen zu einer aufregenden Melange zusammen. Liv war Stipendiatin der Kunststiftung Baden­Württemberg und Preisträgerin des Creole Wettbewerbs Südwest.
Montag – Samstag | 2. – 7. Dezember | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany­Solter­Haus

 

Mo | 02.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Gesang

Studierende der Klasse Prof. Hanno Müller-Brachmann

 

Di | 03.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Festkonzert
Verleihung des Eugen Werner Velte-Preises

anlässlich der Verleihung des Eugen Werner Velte-Preises 2019 an
Professorin Dr. Nanny Drechsler
Musik von Eugen Werner Velte, Clara Schumann, Toni Völker, Wolfgang Rihm, Elina Lukijanova und anderen sowie von Studierenden der Musikinformatik
Studierende und Lehrende der Hochschule für Musik Karlsruhe

 

Mi | 04.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Prof. Roberto Domingos

 

Mi | 04.12.2019

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

SchulmusikForum

Studierende der Schulmusik

 

Do | 05.12.2019

Schloss Gottesaue
Hörsaal
18.00 Uhr

 

AbendUni

AbendUni2
Manuskripte brennen nicht

Im Austausch mit dem Publikum erarbeiten Studierende unter der Leitung von Prof. Dr. Mirjam Boggasch und Prof. Edith Metzner Hintergrundwissen zum Programm des interdisziplinären Konzerts „Manuskripte brennen nicht“ am 6. Dezember mit Werken russischer Futuristen in Musik und Malerei.
Dauer ca. 60 Minuten
Anmeldungen bis zum 2. Dezember erbeten an E mirjam.boggasch@hfm-karlsruhe.de

 

Do | 05.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Querflöte

Studierende der Klasse Prof. Pirmin Grehl

 

Fr | 06.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Daniela Willimek

 

Fr | 06.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Musik im Gespräch

Manuskripte brennen nicht

Manuskripte brennen nicht (Michail Bulgakow)
Musik und Kunst der Russischen Avantgarde
Fast jeder kennt die Bilder von Kazimir Malewitsch und Wassili Kandinsky. Die Musik von Alexander Mossolow oder Wsewolod Saderazki findet jedoch erst jetzt ihren Weg zum Pu¬blikum. Musik, die von vertriebenen Genies stammt, verboten war, im Exil oder im GULAG entstand. In diesem moderierten Konzert erklingen Lieder und Kammermusik von Komponisten der russi¬schen Avantgarde, begleitet von Projektionen bedeutender Gemälde russischer Künstler.
Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe
Konzept Dr. Anna Zassimova • Prof. Markus Stange

Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

So | 08.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
11.00 Uhr

 

Adventskonzert der Heinrich Hertz-Gesellschaft

mit Vergabe des Stipendiums der Heinrich-Hertz-Gesellschaft an Yuria Otaki
Ludwig van Beethoven Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier B-Dur op. 11 „Gassenhauer-Trio“
Franz Schubert „Der Hirt auf dem Felsen“ für Sopran, Klarinette und Klavier D 965
Béla Bartók Kontraste Sz. 111 für Violine, Klarinette und Klavier
Franz Schubert Adagio Es-Dur D 897 (Notturno) für Klavier, Violine und Violoncello
Yuria Otaki,
Klarinette
Lisa Wittig,
Sopran
Federico Ceppetelli,
Violine
Kevin Guerra Rondón,
Violoncello
Eric Ledesma,
Klavier

 

Mo | 09.12.2019

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Nadja Zwiener • Barockvioline

Nadja Zwiener • Barockvioline
Die in Deutschland geborene Geigerin Nadja Zwiener studierte in Berlin und an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie sich auf historisch informierte Aufführungspraxis von Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts spezialisierte. Acht Jahre lang konzentrierte sie sich auf das Streichquartettspiel, spielte zwei Jahre im Opernorchester München und arbeitete eng mit einer Reihe von Komponisten zusammen, deren neue Stücke sie aufführte, bis sie entdeckte, woran sie am meisten Freude hat: Das Spiel auf Darmsaiten. Sie ist aktiv als Solistin und leitet Aufführungen von der Violine aus. Als Konzertmeisterin arbeitete sie mit Sir Simon Rattle, Sir John Eliot Gardiner, William Christie, Trevor Pinnock und Emmanuelle Haïm zusammen. Sie tritt regelmäßig mit Instrumental- ensembles wie Les Arts Florissants, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Le Concert d’Astrée und anderen auf. Nadja Zwiener unterrichtet Barockvioline und Barockviola an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Montag – Mittwoch | 9. – 11. Dezember | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany­Solter­Haus

 

Mo | 09.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

„…à vents“
Nikos Skalkottas

Zyklisches Konzert zum 70. Todesjahr des Komponisten Nikos Skalkottas
Nikos Skalkottas (1904-1949)
Der Schüler Arnold Schönbergs komponierte von tonal, über bitonal bis atonal und entwickelte eine eigene Zwölftontechnik. Er erneuerte die griechische Kunstmusik und schuf ein umfangreiches Œuvre von großer stilistischer Vielfalt.
Quartett Nr. 1
1. Moderato assai 2. Vivace. Rondo
Concertino für Oboe und Klavier
1. Allegro giocoso 2. Andante tranquillo 3. Allegro vivo
Sonata Concertante für Fagott und Klavier
1. Allegro molto vivace 2. Andantino 3. Presto
Concertino für Trompete und Klavier Allegro giusto
Quartett Nr. 2
1.    Tango 2. Foxtrot
Miki Kawamura, Oboe, Patricia Tavira, Fagott, Martin Dajka, Trompete, Eriko Takezawa Klavier, Jhih-Ting Wong, Klavier
Tickets 10 €/ erm. 5 €

 

Di | 10.12.2019

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
10.00 Uhr

 

Erlebnis Musik!

Erlebnis Musik

Konzert für Kinder mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe unter der
Leitung von Prof. Dr. Mirjam Boggasch
Im Anschluss: Musikinstrumente zum Anfassen und Ausprobieren!

 

Di | 10.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
11.00 Uhr

 

Glashaus

Glashaus
Uraufführung

Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren von Marc David Ferrum • Uraufführung

Vorstellung für Schulen. Reservierungsanfragen ab 14. Oktober an opernschule@hfm.eu

Kunststoff macht unseren Alltag einfach und bequem. Ob als PET-Flasche, Joghurtbecher, Plastikbesteck, Schutzfolie der Biogurke, Einkaufstüte oder als Füll- und Dämmstoff in unseren Häusern - Kunststoff ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ausgelöst durch die handelnden Charaktere im GLASHAUS verwandelt sich der Klang der Instrumente unter dem zunehmenden Einfluss dieses Wundermaterials. Aus Kunststoff wird der Stoff der Kunst und das Publikum findet sich inmitten faszinierender Klänge wieder, deren Veränderung es hautnah erleben und mitgestalten kann.
Jedoch bewerten die Figuren alle klanglichen Verwandlungen höchst unterschiedlich und ein heftiger Konflikt scheint unausweichlich - denn welchen Preis hat die Faszination für dieses Wundermaterial?
Komposition Marc David Ferrum
Dramaturgisches Konzept Marianne Berglöf und Marc David Ferrum
(Texte Wikipedia, Volksliedern, Anonym)
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Marianne Berglöf
Szenographie und Kostüme Janina Capelle
Solisten des Instituts für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe
Rollen:
Der Verführer, Sopran         Sophie Aeckerle, Sophie Buß
Der Mitläufer, Bariton         Lorenzo de Cunzo
Der Außenseiter, Mezzosopran     Lovisa Huledal
Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Klarinetten, Posaunen, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass.
Tickets 5 €/ erm. 2,50 €
Weitere Termine: Donnerstag 12.12. um 19.30 Uhr, Samstag 14.12. um 19.30 Uhr, Dienstag 17.12. um 11.00 Uhr,
Donnerstag 19.12. um 11.00 Uhr und Freitag 20.12. um 19.30 Uhr.
ermöglicht durch die Dr. Ilse Völter-Stigung
Marc David Ferrum (*1995) studiert im 7. Semester Komposition in der Klasse von Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In Vorbereitung für GLASHAUS setzte er sich bereits auf vielfältige Weise mit den Klangmöglichkeiten diverser Kunststoffe auseinander. Sein Interesse gilt derzeit insbesondere der Verbindung dieses neuen Klangmaterials mit dem klassischen Instrumentarium, dem er auf diese Weise, und ohne jegliche Elektronik, völlig neue Klänge entlockt. Studien hierzu wurden bereits 2018 während seines Auslandssemesters am Kunitachi College of Music in Tokio uraufgeführt.
Im Januar desselben Jahres gewann Marc D. Ferrum den 1. Preis des Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs für sein zehnminütiges, musiktheatralisches Stück „summernightmare“ für Sopran und Streichquartett. Seit 2019 wird er mit dem Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung gefördert.

Tickets über Reservix 5 € · 2,50 € (erm)

 

Mi | 11.12.2019

BGV Durlacher Allee
Lichthof
13.00 Uhr

 

Lunchtime

LUNCHTIME 3
Musik für Posaunen

Studierende der Klasse Prof. Brandt Attema der Hochschule für Musik Karlsruhe

Konzertdauer ca. 25 min • In Zusammenarbeit mit den BGV/Badische Versicherungen

BGV – Lichthof | Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe

 

 

Mi | 11.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Horn

Studierende der Klasse Prof. Will Sanders

 

Do | 12.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
19.30 Uhr

 

Glashaus

Glashaus
Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren

Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren von Marc David Ferrum
Kunststoff macht unseren Alltag einfach und bequem. Ob als PET-Flasche, Joghurtbecher, Plastikbesteck, Schutzfolie der Biogurke, Einkaufstüte oder als Füll- und Dämmstoff in unseren Häusern - Kunststoff ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ausgelöst durch die handelnden Charaktere im GLASHAUS verwandelt sich der Klang der Instrumente unter dem zunehmenden Einfluss dieses Wundermaterials. Aus Kunststoff wird der Stoff der Kunst und das Publikum findet sich inmitten faszinierender Klänge wieder, deren Veränderung es hautnah erleben und mitgestalten kann.
Jedoch bewerten die Figuren alle klanglichen Verwandlungen höchst unterschiedlich und ein heftiger Konflikt scheint unausweichlich - denn welchen Preis hat die Faszination für dieses Wundermaterial?
Komposition Marc David Ferrum
Dramaturgisches Konzept Marianne Berglöf und Marc David Ferrum
(Texte Wikipedia, Volksliedern, Anonym)
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Marianne Berglöf
Szenographie und Kostüme Janina Capelle
Solisten des Instituts für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe
Rollen:
Der Verführer, Sopran         Sophie Aeckerle, Sophie Buß
Der Mitläufer, Bariton         Lorenzo de Cunzo
Der Außenseiter, Mezzosopran     Lovisa Huledal
Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Klarinetten, Posaunen, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass.
Tickets 5 €/ erm. 2,50 €
Weitere Termine: Donnerstag 12.12. um 19.30 Uhr, Samstag 14.12. um 19.30 Uhr, Dienstag 17.12. um 11.00 Uhr,
Donnerstag 19.12. um 11.00 Uhr und Freitag 20.12. um 19.30 Uhr.
ermöglicht durch die Dr. Ilse Völter-Stigung
Marc David Ferrum (*1995) studiert im 7. Semester Komposition in der Klasse von Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In Vorbereitung für GLASHAUS setzte er sich bereits auf vielfältige Weise mit den Klangmöglichkeiten diverser Kunststoffe auseinander. Sein Interesse gilt derzeit insbesondere der Verbindung dieses neuen Klangmaterials mit dem klassischen Instrumentarium, dem er auf diese Weise, und ohne jegliche Elektronik, völlig neue Klänge entlockt. Studien hierzu wurden bereits 2018 während seines Auslandssemesters am Kunitachi College of Music in Tokio uraufgeführt.
Im Januar desselben Jahres gewann Marc D. Ferrum den 1. Preis des Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs für sein zehnminütiges, musiktheatralisches Stück „summernightmare“ für Sopran und Streichquartett. Seit 2019 wird er mit dem Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung gefördert.

Tickets über Reservix 5 € · 2,50 € (erm)

 

Do | 12.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Doktorandenabend

Abend der Doktorandinnen und Doktoranden
Der erste „Abend der Doktorandinnen und Doktoranden“ bietet die Gelegenheit, die hochqualifizierten Nachwuchsforscherinnen und -forscher der Hochschule und ihre Arbeit sichtbar zu erleben. Moderierte Einblicke in aktuelle Projekte, Gesprächsrunden zum Thema Promotion und künstlerische Dar bietungen sowie Poster wände ergänzen einander.

 

Fr | 13.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.00 Uhr

 

Wettbewerb des Kulturfonds Baden e. V.
Schlagzeug und Harfe

10.00 - 12.30         Schlagzeug 1. Runde
12.30 - 13.30         Harfe 1. Runde
15.00 - 16.15         Schlagzeug 2. Runde
16.30 - 17.00         Harfe 2. Runde

 

Fr | 13.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Prof. Kalle Randalu

 

Sa | 14.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
19.30 Uhr

 

Glashaus

Glashaus
Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren

Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren von Marc David Ferrum
Kunststoff macht unseren Alltag einfach und bequem. Ob als PET-Flasche, Joghurtbecher, Plastikbesteck, Schutzfolie der Biogurke, Einkaufstüte oder als Füll- und Dämmstoff in unseren Häusern - Kunststoff ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ausgelöst durch die handelnden Charaktere im GLASHAUS verwandelt sich der Klang der Instrumente unter dem zunehmenden Einfluss dieses Wundermaterials. Aus Kunststoff wird der Stoff der Kunst und das Publikum findet sich inmitten faszinierender Klänge wieder, deren Veränderung es hautnah erleben und mitgestalten kann.
Jedoch bewerten die Figuren alle klanglichen Verwandlungen höchst unterschiedlich und ein heftiger Konflikt scheint unausweichlich - denn welchen Preis hat die Faszination für dieses Wundermaterial?
Komposition Marc David Ferrum
Dramaturgisches Konzept Marianne Berglöf und Marc David Ferrum
(Texte Wikipedia, Volksliedern, Anonym)
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Marianne Berglöf
Szenographie und Kostüme Janina Capelle
Solisten des Instituts für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe
Rollen:
Der Verführer, Sopran         Sophie Aeckerle, Sophie Buß
Der Mitläufer, Bariton         Lorenzo de Cunzo
Der Außenseiter, Mezzosopran     Lovisa Huledal
Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Klarinetten, Posaunen, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass.
Tickets 5 €/ erm. 2,50 €
Weitere Termine: Donnerstag 12.12. um 19.30 Uhr, Samstag 14.12. um 19.30 Uhr, Dienstag 17.12. um 11.00 Uhr,
Donnerstag 19.12. um 11.00 Uhr und Freitag 20.12. um 19.30 Uhr.
ermöglicht durch die Dr. Ilse Völter-Stigung
Marc David Ferrum (*1995) studiert im 7. Semester Komposition in der Klasse von Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In Vorbereitung für GLASHAUS setzte er sich bereits auf vielfältige Weise mit den Klangmöglichkeiten diverser Kunststoffe auseinander. Sein Interesse gilt derzeit insbesondere der Verbindung dieses neuen Klangmaterials mit dem klassischen Instrumentarium, dem er auf diese Weise, und ohne jegliche Elektronik, völlig neue Klänge entlockt. Studien hierzu wurden bereits 2018 während seines Auslandssemesters am Kunitachi College of Music in Tokio uraufgeführt.
Im Januar desselben Jahres gewann Marc D. Ferrum den 1. Preis des Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs für sein zehnminütiges, musiktheatralisches Stück „summernightmare“ für Sopran und Streichquartett. Seit 2019 wird er mit dem Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung gefördert.

Tickets über Reservix 5 € · 2,50 € (erm)

 

So | 15.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
17.00 Uhr

 

"Marschallin des Schicksals"
Hilde Zadek zum Gedenken

Hilde Zadek zum Gedenken

Hilde Zadek ist am 21. Februar 2019 im Alter von 101 Jahren in Karlsruhe verstorben. Der Direktor der Wiener Staatsoper Dominique Meyer sprach von einer "bedeutenden Künstlerin, die das Nachkriegsensemble der Staatsoper repräsentierte wie wenige, eine legendäre Pädagogin, die Generationen prägte." Sie debütierte am 3. Februar 1947 als Aida in einer Aufführung der Wiener Staatsoper im Theater an der Wien und wurde rasch zu einer wichtigen Säule des Ensembles. Zwischen 1947 und 1971 sang Hilde Zadek 39 Rollen in 37 verschiedenen Opern. Zu ihren glanzvollsten Partien zählten neben der Aida die Tosca, die Ariadne in Richard Strauss' Ariadne auf Naxos und die Marschallin im Rosenkavalier.

Ein Konzert mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe

 

Mo | 16.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Violine

Studierende der Klasse Prof. Laurent Albrecht Breuninger

 

Mo | 16.12.2019

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Harfe

Studierende der Klasse Prof. Maria Stange

 

Di | 17.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
11.00 Uhr

 

Glashaus

Glashaus
Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren

Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren von Marc David Ferrum

Vorstellung für Schulen. Reservierungsanfragen ab 14. Oktober an opernschule@hfm.eu

Kunststoff macht unseren Alltag einfach und bequem. Ob als PET-Flasche, Joghurtbecher, Plastikbesteck, Schutzfolie der Biogurke, Einkaufstüte oder als Füll- und Dämmstoff in unseren Häusern - Kunststoff ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ausgelöst durch die handelnden Charaktere im GLASHAUS verwandelt sich der Klang der Instrumente unter dem zunehmenden Einfluss dieses Wundermaterials. Aus Kunststoff wird der Stoff der Kunst und das Publikum findet sich inmitten faszinierender Klänge wieder, deren Veränderung es hautnah erleben und mitgestalten kann.
Jedoch bewerten die Figuren alle klanglichen Verwandlungen höchst unterschiedlich und ein heftiger Konflikt scheint unausweichlich - denn welchen Preis hat die Faszination für dieses Wundermaterial?
Komposition Marc David Ferrum
Dramaturgisches Konzept Marianne Berglöf und Marc David Ferrum
(Texte Wikipedia, Volksliedern, Anonym)
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Marianne Berglöf
Szenographie und Kostüme Janina Capelle
Solisten des Instituts für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe
Rollen:
Der Verführer, Sopran         Sophie Aeckerle, Sophie Buß
Der Mitläufer, Bariton         Lorenzo de Cunzo
Der Außenseiter, Mezzosopran     Lovisa Huledal
Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Klarinetten, Posaunen, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass.
Tickets 5 €/ erm. 2,50 €
Weitere Termine: Donnerstag 12.12. um 19.30 Uhr, Samstag 14.12. um 19.30 Uhr, Dienstag 17.12. um 11.00 Uhr,
Donnerstag 19.12. um 11.00 Uhr und Freitag 20.12. um 19.30 Uhr.
ermöglicht durch die Dr. Ilse Völter-Stigung
Marc David Ferrum (*1995) studiert im 7. Semester Komposition in der Klasse von Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In Vorbereitung für GLASHAUS setzte er sich bereits auf vielfältige Weise mit den Klangmöglichkeiten diverser Kunststoffe auseinander. Sein Interesse gilt derzeit insbesondere der Verbindung dieses neuen Klangmaterials mit dem klassischen Instrumentarium, dem er auf diese Weise, und ohne jegliche Elektronik, völlig neue Klänge entlockt. Studien hierzu wurden bereits 2018 während seines Auslandssemesters am Kunitachi College of Music in Tokio uraufgeführt.
Im Januar desselben Jahres gewann Marc D. Ferrum den 1. Preis des Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs für sein zehnminütiges, musiktheatralisches Stück „summernightmare“ für Sopran und Streichquartett. Seit 2019 wird er mit dem Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung gefördert.

Tickets über Reservix 5 € · 2,50 € (erm)

 

Mi | 18.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, MUTprobe2
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Bernhard Lang • Komposition

Bernhard Lang, 1957 in Linz geboren, studierte zunächst am Brucknerkonservatorium, danach in Graz Komposition, Klavier, Jazztheorie und Harmonielehre sowie Philosophie und Germanistik. Von 1977 bis 1981 arbeitete er mit diversen Jazzgruppen als Komponist, Arrangeur und Pianist und setzte sich mit Elektronischer Musik und Computertechnologie auseinander. Am IEM Graz entwickelte er die Software CADMUS in C++ Entwicklungs-umgebung für Computergestützte Komposition). Seit 2003 beschäftigt er sich intensiv mit Tanz und arbeitet zusammen mit Xavier Le Roy, Willi Dorner, Christine Gaigg und Silke Grabinger. Ebenfalls seit 2003 ist er außerordentlicher Professor für Komposition an der Kunstuniversität Graz. International oft als Composer in Residence eingeladen, lehrt er auch weltweit an Hochschulen und Universitäten sowie in Meisterkursen.
Dienstag | 17. Dezember |10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | MUTprobe2

 

Mi | 18.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Fagott

Studierende der Klasse Prof. David Tomàs-Realp

 

Mi | 18.12.2019

Christuskirche
Mühlburger Tor
19.30 Uhr

 

Johann Sebastian Bach
Adventskantaten

Nun komm, der Heiden Heiland BWV 62
Schwingt freudig euch empor BWV 36
Nun komm, der Heiden Heiland BWV 61
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 140
Solist*innen, Kammerchor und Instrumentalist*innen der Hochschule für Musik Karlsruhe
Dirigent*innen: Studierende der Hauptfachklasse Chorleitung
Prof. Matthias Beckert

Bachs Adventskantaten „Nun komm, der Heiden Heiland“ beginnen mit einer feierlichen Einleitung auf die Luthers Choral im Eingangschor erklingt. „Schwingt freudig euch empor“ hat Bach für den ersten Advent 1731 komponiert, wobei Teile daraus schon 1725 als Geburtstagsgabe dienten. In Jahren, in denen Ostern besonders früh liegt, gibt es im Kirchenjahr quasi einen Schalt-Sonntag , also der letzte Sonntag vor dem Advent - dem Beginn des neuen Kirchenjahres. In Bachs Amtszeit als Kantor geschah dies zweimal. Beide Male, 1731 und 1742, erklang „Wachet auf, ruft uns die Stimme“.

Tickets über Reservix 15 € · 10 € (erm.)

 

Mi | 18.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

The Cold Trip
Kompositionen von Bernhard Lang

Bernhard Langs „The Cold Trip“ – die kalte Reise – ist im Jahr 2015 entstanden. Der Komponist hat das Schubert-Original in eine Sprache sowie in eine Klangwelt von heute verpflanzt.

„Fremd bin ich eingezogen, fremd zieh ich wieder aus“ – allein bei diesen Worten hört man im Kopf schon die einprägsame Klavierbegleitung, mit der Franz Schuberts „Winterreise“ beginnt. Der wohl be¬kannteste Liederzyklus ist tief ins kollektive west¬liche Musikgedächtnis eingraviert. So tief, dass einzelne Zeilen, manchmal auch nur einzelne Worte der Liedtexte die Erinnerung an diese traurig-verzweifelte und zum Schluss jenseitige Musik wachruft. Für Bernhard Lang war dieser Sonderstatus der „Winterreise“ die entscheidende Voraussetzung für „The Cold Trip“. Er überträgt das Original Lied für Lied in eine andere Sprache, Zeit und Ästhetik. Damit schafft er eine Art zeitgenössische Neuinterpretation.
Duo LAB51: Johanna Vargas, Stimme, Magdalena Cerezo Falces, Klavier
Tickets über Reservix 15 € · 10 € (erm.)

 

Do | 19.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
11.00 Uhr

 

Glashaus

Glashaus
Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren

Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren von Marc David Ferrum

Vorstellung für Schulen. Reservierungsanfragen ab 14. Oktober an opernschule@hfm.eu
Kunststoff macht unseren Alltag einfach und bequem. Ob als PET-Flasche, Joghurtbecher, Plastikbesteck, Schutzfolie der Biogurke, Einkaufstüte oder als Füll- und Dämmstoff in unseren Häusern - Kunststoff ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ausgelöst durch die handelnden Charaktere im GLASHAUS verwandelt sich der Klang der Instrumente unter dem zunehmenden Einfluss dieses Wundermaterials. Aus Kunststoff wird der Stoff der Kunst und das Publikum findet sich inmitten faszinierender Klänge wieder, deren Veränderung es hautnah erleben und mitgestalten kann.
Jedoch bewerten die Figuren alle klanglichen Verwandlungen höchst unterschiedlich und ein heftiger Konflikt scheint unausweichlich - denn welchen Preis hat die Faszination für dieses Wundermaterial?
Komposition Marc David Ferrum
Dramaturgisches Konzept Marianne Berglöf und Marc David Ferrum
(Texte Wikipedia, Volksliedern, Anonym)
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Marianne Berglöf
Szenographie und Kostüme Janina Capelle
Solisten des Instituts für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe
Rollen:
Der Verführer, Sopran         Sophie Aeckerle, Sophie Buß
Der Mitläufer, Bariton         Lorenzo de Cunzo
Der Außenseiter, Mezzosopran     Lovisa Huledal
Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Klarinetten, Posaunen, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass.
Tickets 5 €/ erm. 2,50 €
Weitere Termine: Donnerstag 12.12. um 19.30 Uhr, Samstag 14.12. um 19.30 Uhr, Dienstag 17.12. um 11.00 Uhr,
Donnerstag 19.12. um 11.00 Uhr und Freitag 20.12. um 19.30 Uhr.
ermöglicht durch die Dr. Ilse Völter-Stigung
Marc David Ferrum (*1995) studiert im 7. Semester Komposition in der Klasse von Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In Vorbereitung für GLASHAUS setzte er sich bereits auf vielfältige Weise mit den Klangmöglichkeiten diverser Kunststoffe auseinander. Sein Interesse gilt derzeit insbesondere der Verbindung dieses neuen Klangmaterials mit dem klassischen Instrumentarium, dem er auf diese Weise, und ohne jegliche Elektronik, völlig neue Klänge entlockt. Studien hierzu wurden bereits 2018 während seines Auslandssemesters am Kunitachi College of Music in Tokio uraufgeführt.
Im Januar desselben Jahres gewann Marc D. Ferrum den 1. Preis des Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs für sein zehnminütiges, musiktheatralisches Stück „summernightmare“ für Sopran und Streichquartett. Seit 2019 wird er mit dem Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung gefördert.

Tickets über Reservix 5 € · 2,50 € (erm)

 

Do | 19.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier- und Kammermusik

Studierende der Klasse Prof. Markus Stange

 

Fr | 20.12.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klarinette

Studierende der Klasse Prof. Julius Kircher

 

Fr | 20.12.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
19.30 Uhr

 

Glashaus

Glashaus
Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren

Musiktheater für alle zwischen 12 und 99 Jahren von Marc David Ferrum
Kunststoff macht unseren Alltag einfach und bequem. Ob als PET-Flasche, Joghurtbecher, Plastikbesteck, Schutzfolie der Biogurke, Einkaufstüte oder als Füll- und Dämmstoff in unseren Häusern - Kunststoff ist aus unserem täglichen Leben nicht mehr wegzudenken.
Ausgelöst durch die handelnden Charaktere im GLASHAUS verwandelt sich der Klang der Instrumente unter dem zunehmenden Einfluss dieses Wundermaterials. Aus Kunststoff wird der Stoff der Kunst und das Publikum findet sich inmitten faszinierender Klänge wieder, deren Veränderung es hautnah erleben und mitgestalten kann.
Jedoch bewerten die Figuren alle klanglichen Verwandlungen höchst unterschiedlich und ein heftiger Konflikt scheint unausweichlich - denn welchen Preis hat die Faszination für dieses Wundermaterial?
Komposition Marc David Ferrum
Dramaturgisches Konzept Marianne Berglöf und Marc David Ferrum
(Texte Wikipedia, Volksliedern, Anonym)
Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Marianne Berglöf
Szenographie und Kostüme Janina Capelle
Solisten des Instituts für MusikTheater der Hochschule für Musik Karlsruhe
Rollen:
Der Verführer, Sopran         Sophie Aeckerle, Sophie Buß
Der Mitläufer, Bariton         Lorenzo de Cunzo
Der Außenseiter, Mezzosopran     Lovisa Huledal
Ensemble für Neue Musik der Hochschule für Musik Karlsruhe mit Klarinetten, Posaunen, Schlagwerk, Harfe, Klavier, Violine, Violoncello und Kontrabass.
Tickets 5 €/ erm. 2,50 €
Weitere Termine: Donnerstag 12.12. um 19.30 Uhr, Samstag 14.12. um 19.30 Uhr, Dienstag 17.12. um 11.00 Uhr,
Donnerstag 19.12. um 11.00 Uhr und Freitag 20.12. um 19.30 Uhr.
ermöglicht durch die Dr. Ilse Völter-Stigung
Marc David Ferrum (*1995) studiert im 7. Semester Komposition in der Klasse von Professor Markus Hechtle an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In Vorbereitung für GLASHAUS setzte er sich bereits auf vielfältige Weise mit den Klangmöglichkeiten diverser Kunststoffe auseinander. Sein Interesse gilt derzeit insbesondere der Verbindung dieses neuen Klangmaterials mit dem klassischen Instrumentarium, dem er auf diese Weise, und ohne jegliche Elektronik, völlig neue Klänge entlockt. Studien hierzu wurden bereits 2018 während seines Auslandssemesters am Kunitachi College of Music in Tokio uraufgeführt.
Im Januar desselben Jahres gewann Marc D. Ferrum den 1. Preis des Berliner Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerbs für sein zehnminütiges, musiktheatralisches Stück „summernightmare“ für Sopran und Streichquartett. Seit 2019 wird er mit dem Wolfgang-Rihm-Stipendium der Höpfner-Stiftung gefördert.

Tickets über Reservix 5 € · 2,50 € (erm)

 

Mi | 08.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Luigi Boccherini - Quintette

Quintette mit Flöte und Quintette mit zwei Celli von Luigi Boccherini
Luigi Boccherini ist als äußerst produktiver Komponist zahlreicher Streichquartette und -quintette bekannt.  Bei den Quintetten hat er hat lediglich die Bearbeitungen seiner Klavierquintette für die Besetzung mit zwei Violinen zwei Bratschen und einem Cello geschrieben, die anderen seiner 125 Streichquinttete sind mit zwei Celli besetzt.

Selten finden sich jedoch in seinem Œuvre kammermusikalische Werke mit Beteiligung eines Holzblasinstruments. Um 1800 entstanden, gefallen die Quintette durch eingängige Melodieführungen und wiegende Rhythmen.
Tickets 10 €/ erm. 5 €

 

Do | 09.01.2020

Bad. Landesbibliothek
Vortragssaal
19.00 Uhr

 

Musik im Gespräch

Ernst-Lothar von Knorr

Portraitkonzert mit Werken des Nachlasses von Ernst-Lothar von Knorr (1896–1973)

Als Komponist zeichnet er sich durch handwerkliche Präzision aus, die in seinen besten Kompositionen durch inspirierte Erfindungskraft ergänzt wird… Oft ist seine Musik orientiert an Modellen früherer Musikepochen, dabei klanglich ausgeweitet und geprägt durch expressionistische Einflüsse. (MGG)

Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe interpretieren Kammermusik und Lieder des Komponisten.
Einführung Prof. Dr. Matthias Wiegandt

 

Do | 09.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Preisträgerkonzert
Wettbewerb des Kulturfonds Baden e. V.

Schlagzeug und Harfe

 

Fr | 10.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Viola

Studierende der Klasse Prof. Johannes Lüthy

 

Fr | 10.01.2020

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

Solistenexamen

Violinabend Gahyun Lee

Klasse Prof. Nachum Erlich
Leoš Janáček Sonate für Violine und Klavier
Die rhapsodisch freigestaltete Ballade (2. Satz) und das hymnische Final-Adagio komponierte Janáček „zu Kriegsbeginn 1914, als wir schon der Ankunft der Russen in Mähren entgegensahen“.  Den Kopfsatz dessen Thema an seine Oper „Katja Kabanowa“ denken lässt und das folkloristische Scherzo erst sieben Jahre später.
César Franck Sonate für Violine und Klavier
Die Sonate von 1886 widmete Franck seinem Freund dem belgischen Komponisten und Geigenvirtuosen Eugène Ysaÿe als Hochzeitsgeschenk. Das wiegende Terzenthema des Kopfsatzes verknüpft alle vier Sätze dieser überaus beliebten Sonate miteinander.
Franz Waxman Carmen Fantasie
Bei Waxman denkt man eher an Filmmusik für Alfred Hitchcock-Klassiker wie „Rebecca“, „Verdacht“ oder „Das Fenster zum Hof“ als an Georges Bizets Oper.  In seiner Carmen Fantasie hat Waxman die beliebtesten Themen der Oper wie die Habanera verarbeitet.


 

Mo | 13.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PreCollege in Concert

PreCollege in Concert

Studierende des PreCollege stellen sich vor

 

Mi | 15.01.2020

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Carmen Piazzini • Klavier

Carmen Piazzini ist die Tochter einer bekannten Musikerfamilie in Buenos Aires, in deren Haus Claudio Arrau, Wilhelm Backhaus, Walter Gieseking, Anton Rubinstein und Arturo Toscanini ein­ und ausgingen. Ihr Großvater Edmondo, ein enger Freund Puccinis, war aus Italien nach Argentinien ausgewandert. Schon als Fünfzehn jährige war sie eine gefeierte Pianistin mit einem ungewöhnlich großen Reper toire. Nach ihrer Übersiedlung nach Deutschland studierte sie bei Hans Leygraf und wurde durch Wilhelm Kempff langjährig gefördert. Seit den siebziger Jahren bis 2006 war sie Professorin an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Sie arbeitete mit Michael Gielen, Christoph Eschenbach, Leopold Hager, Lior Shambadal, Hans Drewanz, Felix Prohaska und vielen anderen, ist Mitbegründerin des álvarez quartetts, war außerdem Liedbegleiterin von Julia Hamari, Alicia Nafé, Gabriele Schnaut, Bernarda und Marcos Fink. Seit 2008 leitet sie als Nachfolgerin von Hans Leygraf eine Meisterklasse an der Sommerakademie des Mozarteums in Salzburg.
Mittwoch-Freitag | 15. – 17. Januar | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany­Solter­ Haus

 

Mi | 15.01.2020

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Bach und die zeitgenössische Klaviermusik

Studierende der Klasse Prof. Kaya Han

 

Mi | 15.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Gesang

Studierende der Klasse Prof. Holger Speck

 

Do | 16.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Kammermusik

Studierende der Klasse Hansjacob Staemmler

 

Fr | 17.01.2020

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Anne Le Bozec • Französisches Lied

Anne Le Bozec studierte in Paris Klavier, Kammer musik und Korrepetition bei Théodore Paraskivesco, Anne Grappotte und David Walter, später an der Hochschule für Musik Karlsruhe Liedgestaltung bei Prof. Dr. h. c. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll. Meisterklassen mit Leonard Hokanson, Tabea Zimmermann, Gundula Janowitz, Dietrich Fischer­Dieskau und anderen ermöglichten ihr außer gewöhnliche musikalische und menschliche Begegnungen. Sie war Stipendiatin der Kunststiftung Baden­Württemberg und ist Preisträgerin internationaler Solo­ und Kammermusikwettbewerbe. Ihre Partner sind namhafte Sängerinnen, Sänger und Instrumentalisten, darunter der Cellist Alain Meunier, die Flötistin Sandrine Tilly, Emmanuelle Bertrand, die Quartette Ardeo, Parisii, Callino und andere. Sie spielte in intimen Konzertsälen, auf großen Bühnen und bei Festivals in Europa und in Korea. Anne Le Bozec ist Professorin für Lied begleitung/ Liedgestaltung am Conservatoire National de Musique et de Danse de Paris.
Freitag-Sonntag | 17. – 19. Januar | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany­Solter­Haus

 

Fr | 17.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
18.00 Uhr

 

Institutsabend
Institut für Musikinformatik und Musikwissenschaft

Computermusik, Live-Elektronik, interaktive Performances und immersive audiovisuelle Environments: Vorgestellt werden Projekte und neue Werke von Studierenden, Dozenten und Gästen des Instituts für Musikinformatik und Musikwissenschaft sowie von Studierenden der Kompositionsklassen, die am Computer¬Studio realisiert wurden.

 

Fr | 17.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Gesang

Studierende der Klasse Prof. Friedemann Röhlig

 

Fr | 17.01.2020

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

Mixturen 8

Konzert der Kammermusikklassen und der Improvisationsklasse
Studierende der Kammermusikklassen in verschiedenen Besetzungen

 

Sa | 18.01.2020

Schloss Gottesaue
10.00 Uhr

 

Jugend musiziert

Regionalwettbewerb Karlsruhe
Veranstaltung des Deutschen Musikrats

 

Sa | 18.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Neujahrskonzert I

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Die Symphonie darf sich furchtlos mit ihren acht Geschwistern messen; verdunkelt wird sie bestimmt von keiner. Nur die Originalität zeugt für den Vater, sonst ist alles neu, und nie dagewesen. Allgemeine Musikalische Zeitung 12. Mai 1824
1972 erklärte der Europarat Beethovens „Ode an die Freude“ zu seiner Hymne. 1985 wurde sie von den EU-Staats- und  Regierungschefs als offizielle Hymne der Europäischen Union angenommen. Ohne Worte, nur in der universellen Sprache der Musik, bringt sie die europäischen Werte Freiheit, Frieden und Solidarität zum Ausdruck. europa.eu

Solisten, Chor und Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Leitung Prof. Matthias Beckert
Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

So | 19.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
17.00 Uhr

 

Neujahrskonzert II

Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Die Symphonie darf sich furchtlos mit ihren acht Geschwistern messen; verdunkelt wird sie bestimmt von keiner. Nur die Originalität zeugt für den Vater, sonst ist alles neu, und nie dagewesen. Allgemeine Musikalische Zeitung 12. Mai 1824
1972 erklärte der Europarat Beethovens „Ode an die Freude“ zu seiner Hymne. 1985 wurde sie von den EU-Staats- und  Regierungschefs als offizielle Hymne der Europäischen Union angenommen. Ohne Worte, nur in der universellen Sprache der Musik, bringt sie die europäischen Werte Freiheit, Frieden und Solidarität zum Ausdruck. europa.eu

Solisten, Chor und Sinfonieorchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Leitung Prof. Matthias Beckert
Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

Mo | 20.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Ins Unbekannte
Gesänge und Chiffren

Kammermusik und Lieder von Robert Schumann und Wolfgang Rihm
Robert Schumann „Märchenerzählungen“ op. 132 für Klarinette, Viola und Klavier
Schumann hat das knappe viersätzige hochromantische Trio  in der mozart´schen Kegelstatt-Besetzung seinem Freund Albert Dietrich gewidmet. Mit ihm und dem jungen Brahms hat er im selben Jahr die FAE-Sonate für Joseph Joachim komponiert. „Lebhaft“ sind der Kopfsatz mit überraschender Kontrapunktik und das Finale. Dazwischen folgt auf ein burschikoses Scherzo ein ruhiger Satz mit melodiösen Kantilenen
Robert Schumann und Wolfgang Rihm Wanderlieder
„Aber abseits wer ists? – Wer wandert? Das wird immer entscheidend sein: nicht allein, daß gewandert wird, sondern wer da wandert. Und welches Wandern ist gemeint?
Physischer Rhythmus, der die nervlichen Voraussetzungen der psychischen Rhythmik strukturiert, entlastet und dadurch freisetzt, die Assoziation entbindet; das innere Schweifen, zusammengehalten durch Schritt und Atem. Der Wanderer geht innen. Seine Gedankenformen sind Rhythmusübertragungen, aus der Biomechanik ins Geistige eingeformte, eingegangene Impulse.“ Wolfgang Rihm aus „Eine Wanderer-Phantasie“
Wolfgang Rihm „Gesangsstück“ Eine Triophantasie für Klarinette, Violine und Klavier (2002)
„In der Entwicklung der Rihmschen Klarinettenmusik der letzten 12 Jahre spüre ich, wie genau er mir zugehört hat. Nein, nicht meinen spieltechnischen Kommentaren (statt der Änderung einer unmöglichen Glissando-Stelle fand ich meinen scherzhaften telefonischen Kommentar »NOTFALLS mit Stimme nachhelfen« in der UE-Druckausgabe wieder …) – sondern meinem Spiel selbst.“ Jörg Widmann 2011
Studierende der Lied-und Kammermusikklassen von Heike-Dorothee Allardt, Prof. Michael Uhde und Prof. Markus Stange
Tickets 10 €/ erm. 5 €

 

Di | 21.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Beethoven IN A

Sonate A-Dur für Klavier und Violine op. 30 Nr. 1
1.    Allegro 2. Adagio 3. Allegretto con Variazioni
Beethoven bricht hier klar mit der Tradition der violinbegleiteten Klaviersonate. Schon das Kopfthema ist untrennbar auf beide Instrumente verteilt.  Die Stimmen sind so miteinander verbunden, dass eine Unterscheidung von Haupt-  und Begleitstimme unmöglich ist.
Sonate A-Dur für Violoncello und Klavier op. 69
1.    Allegro ma non tanto 2. Scherzo. Allegro molto 3. Adagio cantabile – Allegro vivace
Die Sonate op. 69 beginnt mit einer selbstbewussten, unbegleitete Cellolinie und entspricht von ihrem Aufbau her noch genau dem klassischen Modell.
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 47 "Kreutzer-Sonate"
1.    Adagio sostenuto – Presto 2. Andante con variazioni 3. Presto
Das Finale der Sonate, die ihren Namen der Widmung an den Pariser Violinisten Rodolphe Kreutzer verdankt, hatte Beethoven ursprünglich für die Sonate op. 30 Nr. 1 (s.o.) geschrieben. Mit den später komponierten beiden Sätzen entsteht  ein eher lockeres Gefüge.
Nehmen Sie bloß die Kreutzersonate, das erste Presto – darf das denn im Salon vor dekolletierten Damen gespielt werden? Erst wird das Presto gespielt, dann wird Beifall geklatscht, dann isst man Gefrorenes und unterhält sich über die neueste Skandalaffäre! … Erst spielen und dann tun, wozu einen diese Musik treibt. Leo N. Tolstoj „Die Kreutzersonate“ 

Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe

Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

Mi | 22.01.2020

BGV Durlacher Allee
Lichthof
13.00 Uhr

 

Lunchtime

LUNCHTIME 4
Klaviermusik

Studierende der Klasse Prof. Roberto Domingosder Hochschule für Musik Karlsruhe

Konzertdauer ca. 25 min • In Zusammenarbeit mit den BGV/Badische Versicherungen

BGV – Lichthof | Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe

 

 

Mi | 22.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Lange Nacht historischer Kammermusik

Studierende der Klasse Kristian Nyquist

 

Mi | 22.01.2020

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klassen Elisa Agudiez und Manfred Kratzer

 

Do | 23.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Violine

Studierende der Klasse Prof. Christian Ostertag

 

Do | 23.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
19.30 Uhr

 

Zimmer 205

Neue Kompositionen aus den Klassen Prof. Dr. h. c. Wolfgang Rihm und Prof. Markus Hechtle


 

Fr | 24.01.2020

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Lied

Studierende der Klasse Heike Allardt

 

Fr | 24.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Benefizkonzert
ZONTA Club Karlsruhe

zugunsten des ZONTAStipendiums für junge Künstlerinnen an der Hochschule für Musik Karlsruhe
mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe
Veranstaltung des ZONTA Karlsruhe Förderverein e. V.
Keine Abendkasse, Kartenbestellung nur über E zontakarlsruhe@web.de

 

Fr | 24.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

AlumniKonzert

Franz Schubert

Franz Schubert
Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 B-Dur op. 99 D 898
Schuberts B-Dur-Trio kann man in Bezug auf Form, Satztechnik, Harmonik mit unerwarteten Rückungen, Rhythmik und Melodiebildung als innovativ bezeichnen. Die Melodien verteilen sich nicht mehr, wie bis dahin üblich, auf die einzelnen Instrumente, sondern verweilen in einer Stimme, was ihre gesangliche Wirkung unterstreicht.
Sonate für Viola und Klavier „Arpeggione“ a-Moll D 821
1824 beschäftigte sich Schubert mit der Bogen-Gitarre, einem sechssaitigen Streichinstrument mit Bünden und mit Gitarren-stimmung (E-A-d-g-h-e´), das Johann Georg Staufer in Wien gebaut hatte. Der Begriff Arpeggione ist ausschließlich durch Schubert überliefert. Das Gitarre-Violoncell, oder Guitarre d´amour, wird zwischen den Knien gehalten und ist „der Form nach den gewöhn-lichen Guitarren ähnlich, nur von größerem Umfange, mit besponnenen und Darmsaiten bezogen, welches aber nicht mit den Fingern gegriffen, sondern mittels eines Bogens gestrichen wird, an Schönheit, Fülle und Lieblichkeit des Tones in der Höhe der Hoboe, in der Tiefe dem Bassetthorne sich nähert, zur vorzüglich erleichterten Ausführung der chromatischen Passagen selbst in Doppelgriffen ganz besonders geeignet ist und welches von allen Sachverständigen als eine wünschenwerthe Kunstbereicherung angerühmt wird.“ (Allgemeine Musikalische Zeitung, Leipzig 1823) 
Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 2 Es-Dur op. 100 D 929
“Wie eine zürnende Himmelserscheinung” sei Franz Schuberts Klaviertrio Es-Dur op. 100 D 929 über das damalige “Musiktreiben” hinweggegangen, erinnerte sich noch zehn Jahre später Robert Schumann. Cineasten nennen Franz Schuberts zweites Klaviertrio schon mal das „Barry-Lyndon-Trio“. Denn besonders der zweite Satz wurde in zahlreichen Filmmusiken benutzt, nicht nur in dem Stanley Kubrick-Klassiker von 1975.
Michael Uhde, Klavier
Katharina Uhde, Violine
Tatjana Uhde, Violoncello
Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

Sa | 25.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
16.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Trompete

Studierende der Klasse Prof. Reinhold Friedrich

 

So | 26.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
11.00 Uhr

 

Benefizkonzert

Song of Joy
Der etwas andere Beethoven

Joy, beautiful sparkle of God – eine swingende Jazzversion der „Ode an die Freude“ und vieles mehr erwartet die Zuhörer des Benefizkonzerts des Freundeskreises der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.: Be embraced, millions!

Bigband der Hochschule für Musik Karlsruhe
Leitung Peter Lehel
Liv Solveig Wagner.
Jazzgesang
Andreas Hagin.
Klavier
und Überraschungsgäste

 

So | 26.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
16.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Gesang

Studierende der Klasse Prof. Christian Elsner

 

Mo | 27.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Saar Berger • Instrumentation zeitgenössischer Musik

fällt aus und wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt

Der Hornist Saar Berger, Jahrgang 1980, ist seit 2007 Mitglied des Ensemble Modern. Er studierte an der Rubin­Musikakademie bei Michael Slatkin und Chezi Nir in Tel Aviv, bevor er dem israelischen Opern­Symphonie-orchester beitrat. Mit Hilfe von Stipendien und Auszeichnungen des Zvi und Ofra Meitar Family Fonds und der Amerika­Israel Kulturstiftung schloss er sein Studium in Berlin bei Marie­Luise Neunecker und in Frankfurt bei Erich Penzel und Esa Tapani ab. Saar Berger kooperiert eng mit vielen jungen und international etablierten Komponisten und konnte die bereits umfassende Horn­Literatur bereichern, indem er als Solist viele Weltpremieren von Konzerten und Solostücken ausführte. Er war Mitglied und Horn­Mentor der Slokar­Branimir­Akademie und des internationalen Orchesters von Ljubljana. Seit 2017 ist er Mitglied der Horn­Fakultät der Luzerner Festival­Akademie. Saar Berger lehrt an der Ensemble Modern Akademie und wird regelmäßig zu Meisterkursen in der ganzen Welt eingeladen.

 

Mo | 27.01.2020

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Cong Gu • Horn

 

Mo | 27.01.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
16.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Blechbläserensemble

Leitung Prof. Dirk Hirthe

 

Di | 28.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Violine

Studierende der Klasse Prof. Nachum Erlich

 

Do | 30.01.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Solistenexamen

Violinabend Yoerae Kim

Klasse Prof. Christian Ostertag
Claude Debussy (1862-1918) Violinsonate g-Moll L 140
Ernest Chausson (1855-1899) Poème op. 25
Camille Saint-Saëns (1835-1921) Violinsonate Nr. 1 op. 75
Maurice Ravel (1875-1937) Tzigane
Nargiza Alimova · Mihyeok Gwon Klavier

 

Do | 30.01.2020

Stadtkirche Durlach
19.30 Uhr

 

Claudio Monteverdi
Marienvesper

Vespro della Beata Vergine SV 206

Claudio Monteverdi war zu seiner Zeit vor allem als Komponist weltlicher Madigrale und als Erfinder der Gattung Oper bekannt. Die 1610 komponierte faszinierende Marienvesper ist ein unter anderem mit je 3 Posaunen und Zinken farbig instrumentiertes, repräsentatives geistliches Werk. Monteverdi reiste mit dem Druck nach Rom und überreichte ihn dem Papst - in der allerdings vergeblichen Hoffnung auf eine Anstellung. Die zum Teil doppelchörige Marienvesper setzt sowohl für den Chor als auch für die Vokalsolisten und Instrumentalisten ein hohes Maß an Virtuosität voraus.

Solist*innen, Chor und Renaissanceensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe
Leitung Prof. Matthias Beckert
19.30 · Stadtkirche Durlach
15 € · 10 € (erm)

 

Fr | 31.01.2020

Marstall am
Schloss Gottesaue
19.30 Uhr

 

MarstallWerkstatt

mit Studierenden des Instituts für MusikTheater
In der Reihe MarstallWerkstatt präsentieren sich die Opernsängerinnen und -sänger der Zukunft in verschiedenen Stadien ihrer Ausbildung mit Opern-, Tanz- und Schauspielszenen und zeigen Momentaufnahmen des täglichen Arbeitens am Institut für MusikTheater

Tickets 5 € • 2,50 €

 

Sa | 01.02.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
11.30 Uhr

 

Familienkonzert
Ausschnitte aus dem 15. Sinfonischen Konzert

Ausschnitte aus dem 15. Sinfonischen Konzert
Antonín Dvořák "Die Mittagshexe" Sinfonische Dichtung op. 108
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester G-Dur op. 58
Sergei S. Prokofjew Romeo und Julia Suite Nr. 2 op. 64b
Anna Zassimova, Klavier, Leitung: Stefan Ottersbach

 

Sa | 01.02.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
16.00 Uhr

 

Preisträgerkonzert
Jugend musiziert

Regionalwettbewerb Karlsruhe
Veranstaltung des Deutschen Musikrats

 

So | 02.02.2020

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.00 Uhr

 

15. Sinfonisches Konzert des Schulmusikorchesters

Antonín Dvořák "Die Mittagshexe" Sinfonische Dichtung op. 108
Ludwig van Beethoven Konzert für Klavier und Orchester G-Dur op. 58
Sergei S. Prokofjew Romeo und Julia Suite Nr. 2 op. 64b
Anna Zassimova, Klavier, Leitung: Stefan Ottersbach

 

Mo | 03.02.2020

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Solistenexamen

Violoncello-Abend Haerang Oh

Haerang Oh, Violoncello (Klasse Prof. Martin Ostertag)
Ludwig van Beethoven (1770-1827) Sonate für Violoncello und Klavier F-Dur op. 5 Nr. 1 
Robert Schumann (1810-1856) Fantasiestücke op. 73
Felix Mendelssohn-Bartholdy (1809-1847) Sonate für Violoncello und Klavier Nr. 2 D-Dur op. 58

 

Fr | 07.02.2020

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

MEISTERKLASSEN DER RIEMSCHNEIDER STIFTUNG

Jean Sulem • Viola

Jean Sulem studierte am Conservatoire de Paris bei Serge Collot. 1981 wählte ihn Pierre Boulez als Solist des Ensemble Intercontemporain aus. Sehr aktiv in der neuen Musik, hat Jean Sulem heraus ragende Werke des zeit genössischen Solo ­Repertoires für Bratsche aufgeführt (Zimmermann, Maderna, Berio, Donatoni, Nunes, Holliger, Grisey, Tôn-Thât Tiêt, Levinas, Ligeti) und viele neue Werke hervorgebracht. Neben seiner solistischen Tätigkeit kann Jean Sulem auf eine bedeutende Karriere als Kammermusiker verweisen. Seit dessen Gründung 1981 ist er Bratscher des Quatuor Rosamonde. 1989 trat er die Nachfolge von Serge Collot an, und im Alter von dreißig Jahren wurde er Professor für Viola am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris. Er gibt regelmäßig Interpretationskurse in Europa und den Vereinigten Staaten. Außerdem wird er regelmäßig als Mitglied der Jury internationaler Wettbewerbe eingeladen.
Freitag-Sonntag | 7. – 9. Februar | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany ­Solter­Haus