AlumniKonzert

Fest der Trompeten

Mi | 24.07.2019, 19.30 Uhr

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Aktuelle Hochschulnachrichten

4 Studierende des Instituts für Musikjournalismus sind Preisträger beim diesjährigen Landesmedienpreis Baden-Württemberg.

Unter dem Motto „MEDIA MOMENTS“ wurden vor rund 1000 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Hochschulen und Medien am 13. Mai 2019 im Stage Palladium Theater Stuttgart Beiträge und Produktionen privater Radio- und Fernsehveranstalter aus Baden-Württemberg ausgezeichnet.

In der Kategorie „Nichtkommerzielle Veranstalter, Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen“ siegte Benedikt Wiehle mit seinem Radiobeitrag „Wer zur Hölle ist eigentlich Elise? - Beethovens großer Klavier-Hit“. Der 21jährige studiert im 4. Semester Master Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In der Jurybegründung heißt es: „Musikjournalismus „at its best“. Die aufwändige Produktion und der Einsatz verschiedener journalistischer Formate eröffnen eine ganz besondere, emotionale Welt für den Hörer. Die meisterhafte kreative Auseinandersetzung mit einem Musikstück, das jeder kennt, schafft einen außergewöhnlichen Spannungsbogen: Ein tolles Hörerlebnis von Anfang bis Ende.“

In der Fernsehkategorie gewannen Studierende des Kooperationsstudiengangs KulturMediaTechnologie Aline Kinzie, Wilko Gulden und Steffen Hary mit ihrem Videobeitrag „Vom Tod leben - Portrait eines Bestatters“. Die Jury fand die Produktion „Unerwartet, facettenreich und von herausragender handwerklicher Qualität. Dank einer perfekten Abstimmung zwischen Kameraführung, Schnitt und Musikauswahl wird der Protagonist gekonnt und nahbar in Szene gesetzt. Ein großartiges und sympathisches Porträt voll Respekt und Würde“.

Der LFK Medienpreis wurde bereits zum 28. Mal für herausragende Leistungen der in Baden-Württemberg zugelassenen privaten Rundfunkveranstalter vergeben. Die Gewinner-Beiträge hatten sich aufgrund besonderer journalistischer Qualität, Kreativität und Originalität aus insgesamt rund 160 Einreichungen durchgesetzt. Die AutorInnen wurden für ihre Leistungen mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 30.000 Euro gewürdigt.


Bedeutende Auszeichnung für Simon Höfele

Die Hochschule für Musik Karlsruhe freut sich über eine wichtige internationale Auszeichnung, die ihr Student Simon Höfele gerade erhalten hat: Der 24jährige Trompeter, der in der Klasse von Reinhold Friedrich ausgebildet wird, ist von der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund und der Elbphilharmonie Hamburg nominiert worden, in der Saison 2019/20 Rising Star der ECHO (European Concert Hall Organisation) zu sein. Rektor Hartmut Höll freut sich über diese große Auszeichnung: „Ich bin froh, dass Simon Höfele als Student der Karlsruher Musikhochschule einen solch selbstbewussten und selbstständigen Karriereweg hinlegt. Wir konnten ihm die Grundlage für eine große Zukunft mit auf den Weg geben, das macht uns stolz!“
Simon Höfele, der in der Klasse von Reinhold Friedrich ausgebildet wird, gehört zu den spannendsten Trompetern der jungen Generation. Er ist aktueller BBC Radio 3 New Generation Artist, seit der Spielzeit 2018/2019 Künstler in der Reihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund, SWR2 New Talent und Preisträger des Sonderpreises „U21“ des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD sowie des Deutschen Musikwettbewerbs 2016.
Seine aktuelle Aufnahme “Mysteries” (Genuin) wurde vom Preis der Deutschen Schallplattenkritik mit dem Vierteljahrespreis 2/2018 ausgezeichnet.
In der Saison 18/19 gibt er seine Debüts in der Wigmore Hall und Saffron Hall London, der Tonhalle Zürich, im Casino Basel, im Konzerthaus Wien, im Prinzregententheater München, sowie mit dem Berner Symphonieorchester, dem MDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Staatskapelle Halle, der Deutschen Radio Philharmonie und dem Orchester der Klangverwaltung München.

„Musik-Nobelpreis“ 2019 geht an ehemalige Studentin der Hochschule für Musik Karlsruhe

Der diesjährige internationale Ernst von Siemens Musikpreis geht an die britische Komponistin Rebecca Saunders. Die 51-Jährige habe beispiellos ihre eigene Klangsprache weiterentwickelt und ihr Werk hinterlasse sichtbare und bedeutende Spuren in der Musikgeschichte der Gegenwart, so die Begründung der Jury.
Rebecca Saunders stammt aus London und war von 1992 bis 1994 Studentin bei Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Rektor Hartmut Höll ist begeistert: „Die Auszeichnung gilt weltweit als die wichtigste im Bereich der Klassischen Musik. Dass eine Künstlerin, die an unserer Hochschule studiert hat, diesen Preis erhält, zeigt einmal mehr, auf welch exzellentem Niveau sich die Qualität unserer Ausbildung befindet. Wir alle freuen uns und sind riesig stolz auf diesen Erfolg.“
Rebecca Saunders hat mittlerweile mehr als 60 Werke komponiert, darunter «chroma I-XX», «Void» und «Still». Saunders ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste und der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden sowie Professorin für Komposition in Hannover. Die Auszeichnung für ein Leben im Dienste der Musik ist mit 250.000 Euro Preisgeld verbunden und soll am 7. Juni im Prinzregententheater in München verliehen werden.


Hohe Auszeichnungen in Kanada und Japan

Mitsuko Shirai, Professorin für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Karlsruhe, erhielt vom japanischen Kaiser den wichtigsten Orden des Landes "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" für ihr Lebenswerk und ihre überragenden Verdienste um die Liedkunst, insbesondere das Deutsche Lied. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der University of Victoria, Kanada ist dies die zweite international bedeutende Auszeichnung innerhalb weniger Tage für die japanische Sängerin, die vor rund 40 Jahren ihre Heimat verließ, um als deutsche Liedsängerin im Duo mit Hartmut Höll international Maßstäbe zu setzen. "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" ist der älteste Orden Japans, er darf nur in Anwesenheit des Kaisers verliehen werden. Für Mitsuko Shirai, die unter anderem auch schon mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, ist dieser japanische Orden etwas ganz Besonderes: „Ich freue mich sehr darüber und fühle mich außerordentlich geehrt, der Orden ist für mich der schönste von allen.“

 

Heute in der Cafeteria

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Veranstaltungs-Vorschau

Fr | 19.07.2019

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Chorkonzert

Der Chor der Schulmusiker der Hochschule für Musik Karlsruhe singt Lieder von Johannes Brahms, Camille Saint-Saëns, Claude Debussy, Max Reger, Francis Poulenc u.a.

 

Mi | 24.07.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

AlumniKonzert

Fest der Trompeten

21 Alumni und Studierende der Klasse Prof. Reinhold Friedrich, eine Pianistin und ein Schlagzeuger spielen Werke von Barock bis Gegenwart von Giuseppe Tartini, Johann Wilhelm Hertel, George Enescu, Astor Piazzolla, Sofia Gubaidulina, Pascal Dusapin, Daniel Schnyder, Florian Magnus Maier, Nina Šenk, Bart Quartier und Kathrin Denner.

Zu hören ist u.a. auch die Uraufführung der Komposition "Schnappschüsse" für 10 Trompeten und Klavier von Kathrin A. Denner. Es handelt sich dabei auch um die Abschlusspräsentation des mit 20.000 Euro dotierten Karlsruher Kulturstipendiums, das die Komponistin und Trompeterin 2018 erhalten hat. Kathrin A. Denners Schnappschüsse sind Miniaturen für 10 Trompeten und Klavier. Sie kreischen und summen, vibrieren und pulsieren, teilweise entrückt, teilweise dicht und wuchernd, zugleich verspielt und ernst – so erschafft jedes Stück seine eigene Atmosphäre – kurz und knapp versuchen die kleinen Stücke in kurzer und kürzester Zeit eine Klangreise zu beschreiten.

 

Fr | 26.07.2019

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Klavierrezital

Eduardo Spinin spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Franz Schubert und Frédéric Chopin.

 

Mo | 30.09.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
11.00 Uhr

 

» ... es sind noch Lieder zu singen«
3. Internationaler Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts

3. Internationaler Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts

30. September bis 2. Oktober 2019

Das Lied ist Ausdruck persönlichster Regungen und Empfindungen, die menschliche Stimme immer schon schönste Möglichkeit, sich mitzuteilen – und damit auch das Ideal jeglicher musikalischer Äußerung. Der Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts ist 2019 dem Liedschaffen von Hermann Reutter, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm gewidmet. Wolfgang Rihm formulierte seine Affinität zum Gesang so: »ich liebe die menschliche stimme. Sie bleibt der schönste Abgrund.«
Das Lied als Kunstform stellt in seiner Differenziertheit höchste Ansprüche an die Interpreten. Es verlangt von den Sängerinnen und Sängern höchste technische und stimmliche Flexibilität und die Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit mit dem jeweiligen Ich eines Liedes zu verschmelzen, Empfindungen und Wortnuancen durch die Farbigkeit der Stimme hörbar zu machen. Von den Pianistinnen und Pianisten – im Klavierpart eigenständig – verlangt es die gleiche Kraft, sich in Strom und Nuancierung des
Musizierens auf die Liedsituation einzulassen. Im Duo werden beide einander nie ins Wort fallen, aber miteinander und aufeinander hörend musikalische Partnerschaft zum Klingen bringen.

Teilnahmebedingungen
Der Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts 2019 steht Liedsängerinnen und Liedsängern, Liedpianistinnen und Liedpianisten aller Nationen offen, die nach dem 1. Januar 1987 geboren wurden. Eine Teilnahme ist nur im Liedduo möglich.

Programm
Der Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts ist ausschließlich dem Werk von Aribert Reimann, Hermann Reutter und Wolfgang Rihm gewidmet. Von jedem Komponisten sind jeweils sechs Lieder anzugeben.

Die Mitglieder der Jury 2019 sind Prof. Krisztina Laki, Düsseldorf Prof. Markus Hadulla, Wien Prof. Wolfgang Holzmair, Salzburg Der Wettbewerb besteht aus drei Runden und ist ab der ersten Runde öffentlich. Die Entscheidung darüber, wer den nächsten Durchgang bzw. das Finale erreicht, wird jeweils am Ende eines Durchgangs getroffen und wird durch Verlesen im WolfgangRihm-Forum bekannt gemacht. Über die Reihenfolge des Auftrittes der ersten Runde entscheidet das Los. In den nachfolgenden Runden wird die Reihenfolge der verbliebenen Kandidaten jeweils umgedreht. In jeder Wettbewerbsrunde sind jeweils sechs Lieder nach eigener Wahl vorzutragen; alle drei Komponisten müssen dabei vertreten sein (2+2+2). Die Teilnehmer sind verpflichtet, ihr Programm für alle drei Runden bis spätestens einen Monat vor Wettbewerbsbeginn per E-Mail in der richtigen Reihenfolge mitzuteilen. Danach sind Änderungen des Programms und der Reihenfolge nicht mehr möglich. Zusätzlich muss eine ungefähre Zeitangabe pro Runde erfolgen.  Beurteilungskriterien für die Entscheidung der Juroren sind kammermusikalische Partnerschaft, Klangqualität, technisches Können, Texttreue und -verständlichkeit sowie die musikalisch-künstlerische Umsetzung, wobei es jedem Juror freisteht, diese Kriterien nach seinem eigenen Ermessen zu gewichten. Entscheidend für das Weiterkommen ist die Beantwortung der Frage »Möchte ich dieses Duo wieder hören?« mit »Ja«. Die Juroren sind verpflichtet, auf eigene Schüler hinzuweisen. Eigener Schüler ist, wer bei dem betreffenden Juror Hochschul- oder Privatstudien absolviert hat.