Europäischer Kammermusik-Wettbewerb
des Max-Reger-Instituts

Mi | 25.09.2019, 11.00 Uhr

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Aktuelle Hochschulnachrichten

4 Studierende des Instituts für Musikjournalismus sind Preisträger beim diesjährigen Landesmedienpreis Baden-Württemberg.

Unter dem Motto „MEDIA MOMENTS“ wurden vor rund 1000 geladenen Gästen aus Politik, Wirtschaft, Hochschulen und Medien am 13. Mai 2019 im Stage Palladium Theater Stuttgart Beiträge und Produktionen privater Radio- und Fernsehveranstalter aus Baden-Württemberg ausgezeichnet.

In der Kategorie „Nichtkommerzielle Veranstalter, Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen“ siegte Benedikt Wiehle mit seinem Radiobeitrag „Wer zur Hölle ist eigentlich Elise? - Beethovens großer Klavier-Hit“. Der 21jährige studiert im 4. Semester Master Musikjournalismus für Rundfunk und Multimedia an der Hochschule für Musik Karlsruhe. In der Jurybegründung heißt es: „Musikjournalismus „at its best“. Die aufwändige Produktion und der Einsatz verschiedener journalistischer Formate eröffnen eine ganz besondere, emotionale Welt für den Hörer. Die meisterhafte kreative Auseinandersetzung mit einem Musikstück, das jeder kennt, schafft einen außergewöhnlichen Spannungsbogen: Ein tolles Hörerlebnis von Anfang bis Ende.“

In der Fernsehkategorie gewannen Studierende des Kooperationsstudiengangs KulturMediaTechnologie Aline Kinzie, Wilko Gulden und Steffen Hary mit ihrem Videobeitrag „Vom Tod leben - Portrait eines Bestatters“. Die Jury fand die Produktion „Unerwartet, facettenreich und von herausragender handwerklicher Qualität. Dank einer perfekten Abstimmung zwischen Kameraführung, Schnitt und Musikauswahl wird der Protagonist gekonnt und nahbar in Szene gesetzt. Ein großartiges und sympathisches Porträt voll Respekt und Würde“.

Der LFK Medienpreis wurde bereits zum 28. Mal für herausragende Leistungen der in Baden-Württemberg zugelassenen privaten Rundfunkveranstalter vergeben. Die Gewinner-Beiträge hatten sich aufgrund besonderer journalistischer Qualität, Kreativität und Originalität aus insgesamt rund 160 Einreichungen durchgesetzt. Die AutorInnen wurden für ihre Leistungen mit Preisgeldern in Höhe von insgesamt 30.000 Euro gewürdigt.


Bedeutende Auszeichnung für Simon Höfele

Die Hochschule für Musik Karlsruhe freut sich über eine wichtige internationale Auszeichnung, die ihr Student Simon Höfele gerade erhalten hat: Der 24jährige Trompeter, der in der Klasse von Reinhold Friedrich ausgebildet wird, ist von der Kölner Philharmonie, dem Konzerthaus Dortmund und der Elbphilharmonie Hamburg nominiert worden, in der Saison 2019/20 Rising Star der ECHO (European Concert Hall Organisation) zu sein. Rektor Hartmut Höll freut sich über diese große Auszeichnung: „Ich bin froh, dass Simon Höfele als Student der Karlsruher Musikhochschule einen solch selbstbewussten und selbstständigen Karriereweg hinlegt. Wir konnten ihm die Grundlage für eine große Zukunft mit auf den Weg geben, das macht uns stolz!“
Simon Höfele, der in der Klasse von Reinhold Friedrich ausgebildet wird, gehört zu den spannendsten Trompetern der jungen Generation. Er ist aktueller BBC Radio 3 New Generation Artist, seit der Spielzeit 2018/2019 Künstler in der Reihe „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund, SWR2 New Talent und Preisträger des Sonderpreises „U21“ des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD sowie des Deutschen Musikwettbewerbs 2016.
Seine aktuelle Aufnahme “Mysteries” (Genuin) wurde vom Preis der Deutschen Schallplattenkritik mit dem Vierteljahrespreis 2/2018 ausgezeichnet.
In der Saison 18/19 gibt er seine Debüts in der Wigmore Hall und Saffron Hall London, der Tonhalle Zürich, im Casino Basel, im Konzerthaus Wien, im Prinzregententheater München, sowie mit dem Berner Symphonieorchester, dem MDR Sinfonieorchester, der NDR Radiophilharmonie, der Staatskapelle Halle, der Deutschen Radio Philharmonie und dem Orchester der Klangverwaltung München.

„Musik-Nobelpreis“ 2019 geht an ehemalige Studentin der Hochschule für Musik Karlsruhe

Der diesjährige internationale Ernst von Siemens Musikpreis geht an die britische Komponistin Rebecca Saunders. Die 51-Jährige habe beispiellos ihre eigene Klangsprache weiterentwickelt und ihr Werk hinterlasse sichtbare und bedeutende Spuren in der Musikgeschichte der Gegenwart, so die Begründung der Jury.
Rebecca Saunders stammt aus London und war von 1992 bis 1994 Studentin bei Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Rektor Hartmut Höll ist begeistert: „Die Auszeichnung gilt weltweit als die wichtigste im Bereich der Klassischen Musik. Dass eine Künstlerin, die an unserer Hochschule studiert hat, diesen Preis erhält, zeigt einmal mehr, auf welch exzellentem Niveau sich die Qualität unserer Ausbildung befindet. Wir alle freuen uns und sind riesig stolz auf diesen Erfolg.“
Rebecca Saunders hat mittlerweile mehr als 60 Werke komponiert, darunter «chroma I-XX», «Void» und «Still». Saunders ist Mitglied der Berliner Akademie der Künste und der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden sowie Professorin für Komposition in Hannover. Die Auszeichnung für ein Leben im Dienste der Musik ist mit 250.000 Euro Preisgeld verbunden und soll am 7. Juni im Prinzregententheater in München verliehen werden.


Hohe Auszeichnungen in Kanada und Japan

Mitsuko Shirai, Professorin für Liedgestaltung an der Hochschule für Musik Karlsruhe, erhielt vom japanischen Kaiser den wichtigsten Orden des Landes "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" für ihr Lebenswerk und ihre überragenden Verdienste um die Liedkunst, insbesondere das Deutsche Lied. Nach der Verleihung der Ehrendoktorwürde der University of Victoria, Kanada ist dies die zweite international bedeutende Auszeichnung innerhalb weniger Tage für die japanische Sängerin, die vor rund 40 Jahren ihre Heimat verließ, um als deutsche Liedsängerin im Duo mit Hartmut Höll international Maßstäbe zu setzen. "The Order of the Rising Sun, Gold Rays with Rosette" ist der älteste Orden Japans, er darf nur in Anwesenheit des Kaisers verliehen werden. Für Mitsuko Shirai, die unter anderem auch schon mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden war, ist dieser japanische Orden etwas ganz Besonderes: „Ich freue mich sehr darüber und fühle mich außerordentlich geehrt, der Orden ist für mich der schönste von allen.“

 

Heute in der Cafeteria

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Veranstaltungs-Vorschau

Fr | 06.09.2019


18.30 Uhr

 

Klavierabend
in der FächerResidenz Karlsruhe

Rie Kibayashi spielt Variationen von Johannes Brahms über ein ungarisches Lied, von Clara Schumann über ein Thema von Robert Schumann und von Anton Webern über eine Zwölftonreihe. Zudem interpretiert sie die Klaviersonate Nr. 3 von Johannes Brahms. Dem Andante hat Brahms ein Gedicht von C. O. Sternau (Pseudonym von Otto Julius Inkermann) als Motto vorangestellt: Der Abend dämmert, das Mondlicht scheint. / Da sind zwei Herzen in Liebe vereint / Und halten sich selig umfangen.
Freitag | 6. September | 18.30 Uhr | FächerResidenz Karlsruhe Nordstadt | Rhode-Island-Allee 4 | 76149 Karlsruhe

 

Mi | 25.09.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
11.00 Uhr

 

Europäischer Kammermusik-Wettbewerb
des Max-Reger-Instituts

Der 7. Europäische Kammermusikwettbewerb Karlsruhe findet statt vom 25. bis zum 27. September 2019. Er wird veranstaltet vom Max-Reger-Institut Karlsruhe, der Stadt Karlsruhe und der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft, mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Ziel ist die Förderung des kammermusikalischen Musizierens als einem wichtigen Bereich der Musikpflege mit besonderen Berufschancen für den exzellenten Nachwuchs. Zusätzlich sollen durch die Aufnahme des Komponisten Max Reger in das Wettbewerbsprogramm Impulse für die Pflege seines Werkes gegeben werden.

 

Fr | 27.09.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Preisträgerkonzert

Preisträgerkonzert des Europäischen Kammermusik-Wettbewerbs
Veranstaltung des Max-Reger-Instituts Karlsruhe, der Stadt Karlsruhe und der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft mit Unterstützung der Hochschule für Musik Karlsruhe.

Der 7. Europäische Kammermusikwettbewerb Karlsruhe findet statt vom 25. bis zum 27. September 2019. Er wird veranstaltet vom Max-Reger-Institut Karlsruhe, der Stadt Karlsruhe und der Internationalen Max-Reger-Gesellschaft, mit freundlicher Unterstützung der Hochschule für Musik Karlsruhe.
Ziel ist die Förderung des kammermusikalischen Musizierens als einem wichtigen Bereich der Musikpflege mit besonderen Berufschancen für den exzellenten Nachwuchs. Zusätzlich sollen durch die Aufnahme des Komponisten Max Reger in das Wettbewerbsprogramm Impulse für die Pflege seines Werkes gegeben werden.

 

Mo | 30.09.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
11.00 Uhr

 

» ... es sind noch Lieder zu singen«
3. Internationaler Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts

3. Internationaler Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts

30. September bis 2. Oktober 2019

Das Lied ist Ausdruck persönlichster Regungen und Empfindungen, die menschliche Stimme immer schon schönste Möglichkeit, sich mitzuteilen – und damit auch das Ideal jeglicher musikalischer Äußerung. Der Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts ist 2019 dem Liedschaffen von Hermann Reutter, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm gewidmet. Wolfgang Rihm formulierte seine Affinität zum Gesang so: »ich liebe die menschliche stimme. Sie bleibt der schönste Abgrund.«
Das Lied als Kunstform stellt in seiner Differenziertheit höchste Ansprüche an die Interpreten. Es verlangt von den Sängerinnen und Sängern höchste technische und stimmliche Flexibilität und die Fähigkeit, die eigene Persönlichkeit mit dem jeweiligen Ich eines Liedes zu verschmelzen, Empfindungen und Wortnuancen durch die Farbigkeit der Stimme hörbar zu machen. Von den Pianistinnen und Pianisten – im Klavierpart eigenständig – verlangt es die gleiche Kraft, sich in Strom und Nuancierung des
Musizierens auf die Liedsituation einzulassen. Im Duo werden beide einander nie ins Wort fallen, aber miteinander und aufeinander hörend musikalische Partnerschaft zum Klingen bringen.

Teilnahmebedingungen
Der Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts 2019 steht Liedsängerinnen und Liedsängern, Liedpianistinnen und Liedpianisten aller Nationen offen, die nach dem 1. Januar 1987 geboren wurden. Eine Teilnahme ist nur im Liedduo möglich.

Programm
Der Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts ist ausschließlich dem Werk von Aribert Reimann, Hermann Reutter und Wolfgang Rihm gewidmet. Von jedem Komponisten sind jeweils sechs Lieder anzugeben.

Die Mitglieder der Jury 2019 sind Prof. Krisztina Laki, Düsseldorf Prof. Markus Hadulla, Wien Prof. Wolfgang Holzmair, Salzburg Der Wettbewerb besteht aus drei Runden und ist ab der ersten Runde öffentlich. Die Entscheidung darüber, wer den nächsten Durchgang bzw. das Finale erreicht, wird jeweils am Ende eines Durchgangs getroffen und wird durch Verlesen im WolfgangRihm-Forum bekannt gemacht. Über die Reihenfolge des Auftrittes der ersten Runde entscheidet das Los. In den nachfolgenden Runden wird die Reihenfolge der verbliebenen Kandidaten jeweils umgedreht. In jeder Wettbewerbsrunde sind jeweils sechs Lieder nach eigener Wahl vorzutragen; alle drei Komponisten müssen dabei vertreten sein (2+2+2). Die Teilnehmer sind verpflichtet, ihr Programm für alle drei Runden bis spätestens einen Monat vor Wettbewerbsbeginn per E-Mail in der richtigen Reihenfolge mitzuteilen. Danach sind Änderungen des Programms und der Reihenfolge nicht mehr möglich. Zusätzlich muss eine ungefähre Zeitangabe pro Runde erfolgen.  Beurteilungskriterien für die Entscheidung der Juroren sind kammermusikalische Partnerschaft, Klangqualität, technisches Können, Texttreue und -verständlichkeit sowie die musikalisch-künstlerische Umsetzung, wobei es jedem Juror freisteht, diese Kriterien nach seinem eigenen Ermessen zu gewichten. Entscheidend für das Weiterkommen ist die Beantwortung der Frage »Möchte ich dieses Duo wieder hören?« mit »Ja«. Die Juroren sind verpflichtet, auf eigene Schüler hinzuweisen. Eigener Schüler ist, wer bei dem betreffenden Juror Hochschul- oder Privatstudien absolviert hat.

 

Mi | 09.10.2019

Bad. Landesbibliothek
Vortragssaal
17.00 Uhr

 

Mittwochs um 5

Mittwochs um 5
Lieder und Arien

Mit Laura Kirchgässner, Sopran

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule für Musik Karlsruhe und dem Kulturfonds Baden e.V.

Immer am ersten Mittwoch eines Monats um 17.00 Uhr finden Konzerte mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek statt.

 

Mi | 09.10.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
17.00 Uhr

 

Akademische Feier

Grußworte: Dr. Erwin Vetter Minister a. D. und Vorsitzender der Hochschulrats
Evelyn Ruf, Vertreterin des AStA, Prof. Hartmut Höll, Rektor
Verabschiedung der Absolvent*innen
Begrüßung der neuen Studierenden
Bekanntgabe der Stipendien des Freundeskreises der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V., des Kulturfonds Baden e. V. und der Brunhilde-Schütz-Gengenbach-Stiftung
„Karlsruher Rede“: Dr. phil. Matthias Kaiser spricht zum Thema „Von Sprachen, Sinn und Synergien“.
Franz Waxman Carmen-Fantasie für Violine und Klavier
Marie Helling, Violine • Hyunhee Wang, Klavier
Robert Schumann/Franz Liszt „Widmung“
Lan-Pao Hsu, Klavier
Werke von Nikos Skalkottas und Johannes Kreidler
Duo LAB51 Johanna Vargas · Magdalena Cerezo Falces

 

Do | 10.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Solistenexamen

Liederabend

Johannes Brahms „Die schöne Magelone“ op. 33
Die wundersame Liebesgeschichte der schönen Königstochter aus Neapel und des Grafen Peter aus der Provence hat einer der bedeutendsten Dichter der Frühromantik, Ludwig Tieck, nacherzählt – denn der Stoff ist in Frankreich bereits seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Johannes Brahms hat die fünfzehn Tieck´schen Gedichte zu seinem einzigen Liederzyklus geformt.
Francesc Ortega i Marti, Bariton
Tobias Schwarz, Sprecher
Victoria Guerrero Misas, Klavier
Solistenexamen Victoria Guerrero Misas Liedgestaltung Klavier Klasse Prof. Hartmut Höll · Prof. Mitsuko Shirai

 

Fr | 11.10.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
10.00 Uhr

 

MEISTERKLASSEN DER RIEMSCHNEIDER STIFTUNG

Hans-Christoph Rademann • Chorleitung

Hans­Christoph Rademann, in Dresden geboren, wurde früh geprägt von der großen mitteldeutschen Kantoren­ und Musiktradition. Er war Mitglied des Dresdner Kreuzchors und studierte an der Musikhochschule Dresden Chor­ und Orchester dirigieren. Während seines Studiums gründete er den Dresdner Kammerchor und formte ihn zu einem internationalen Spitzenchor, der bis heute unter seiner Leitung steht. Seit Jahren schon arbeitet er mit führenden Chören und Ensembles der internationalen Konzertszene zusammen. Von 1999 bis 2004 war er Chefdirigent des NDR Chors und von 2007 bis 2015 des RIAS Kammerchors. Regelmäßige Gastdirigate verbinden ihn mit dem Collegium Vocale Gent, der Akademie für Alte Musik, dem Freiburger Barockorchester, Concerto Köln, den Rotterdamer Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und anderen namhaften Ensembles. Seit 2013 ist Hans­Christoph Rademann Akademieleiter der Internationalen Bachakademie Stuttgart.

 

Fr | 11.10.2019

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Claar ter Horst • Liedgestaltung

Claar ter Horst wurde in Amsterdam geboren. Nach ihrer Klavierausbildung in Utrecht und Freiburg spezialisierte sie sich in Karlsruhe bei Prof. Hartmut Höll und Prof. Mitsuko Shirai auf das Fach Liedgestaltung, in dem sie ihr Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss. Wichtige Inspirationen erhielt sie in den fünfzehn Jahren ihrer Tätigkeit als Begleiterin im Unterricht und bei Meisterkursen von Dietrich Fischer­Dieskau und Elisabeth Schwarzkopf. Darüber hinaus arbeitete sie mit Inge Borkh, Hans Hotter, Brigitte Fassbaender, Rafael Ortiz und David Jones während zahlreicher Lied­ und Opernmeisterkurse zusammen, darunter bei den Richard Strauss Festspielen in Garmisch­Partenkirchen. Claar ter Horst gibt Konzerte in ganz Europa und unter richtet in Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Verdienste erwarb sie sich mit einem mehrjährigen Projekt zur Erforschung der Liedkunst in den osteuropäischen Ländern.
Freitag – Sonntag | 11.- 13. Oktober | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany-Solter-Haus

 

Fr | 11.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Café Budapest

Márton Illés „Drei Aquarelle“ für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier
Samu Gryllus “OutOnStage Monument 1" für Klarinette, Video und Sprecher
Vito Zuraj „Chrisantemum“ für Klarinette, Violoncello und Klavier
Máté Bella „Something Happened“
Jörg Widmann „Drei Schattentänze“
Balázs Horváth „Fake Polyphony“
Kyrill Rybakow und Horia Dumitrache, Klarinetten, Laurent Albrecht Breuninger und Eszter Krulik, Violinen, Rahel Krämer, Violoncello, Martón Illes, Klavier, György Gyivicsán, Posaune u.a.
Tickets 10 €, erm. 5 €

Das gemeinsame Projekt der Karlsruher Musikhochschule und das Budapester Festival „Café Budapest“ stellt im Rahmen von zwei Konzerten Werke von jeweils 3 progressiven Komponisten vor, die an der Hochschule für Musik Karlsruhe und der Franz-Liszt-Musikakademie (Liszt Ferenc Zeneművészeti Egyetem) Budapest studiert haben, vorgetragen von Interpretinnen und Interpreten die ebenfalls Alumni der beiden Institutionen sind. Das Programm gruppiert sich um Kompositionen die das Instrument Klarinette verschiedenartig, solistisch, kammermusikalisch und multimedial beleuchten.

 

Do | 17.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Herbstkonzert zum 30-jährigen Jubiläum
der Händel-Gesellschaft Karlsruhe

 

Mi | 23.10.2019


13.00 Uhr

 

Lunchtime

LUNCHTIME 1
Klaviermusik von Clara und Robert Schumann

Studierende der Klasse Prof. Sontraud Speidel der Hochschule für Musik Karlsruhe

Konzertdauer ca. 25 min • In Zusammenarbeit mit den BGV/Badische Versicherungen

BGV – Lichthof | Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe

 

 

Do | 24.10.2019


18.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Ausstellungseröffnung

Johanna Vargas, Stimme, Magdalena Cerezo Falces, Klavier                                      
Johannes Kreidler: Einleitung in die Musiksoziologie (2010)
Dr. Susanne Asche, Leiterin Kulturamt Karlsruhe: Grußwort
Prof. Hartmut Höll, Rektor der Hochschule für Musik Karlsruhe: Grußwort
Johannes Kreidler: Worte zur Eröffnung
Johannes Kreidler: Das DING an sich, Version für zwei Sprecherinnen (2017)

Öffnungszeiten der Ausstellung:  Donnerstag, 24.10., 18:00 – 20:00 Uhr, Freitag, 25.10., 17:30 – 20:00 Uhr, Samstag, 26.10., 14:00 – 20:00 Uhr, Sonntag, 27.10., 11:00 – 17:30 Uhr
Eintritt frei

 

Do | 24.10.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Eröffnungskonzert

Johannes Kreidler, Performance
Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe
Mindaugas Piečaitis, Leitung
Johannes Kreidler: Studie für Klavier, Audio- und Videozuspielung (2011)
Elina Lukijanova: Sisters. Bowing for each other für Computerflügel und Performer (2017)
Jia Liu: Study of sine wave für Video und Zuspielband (2019) ö
Daniel Höpfner: estophrome für Zuspielband (2019), UA
Minhee Kim: From far away … to far away für Akkordeon solo (2018)
Johannes Kreidler: Typogravitism für E-Gitarre, Audio- und Videozuspiel (2016)
Johannes Kreidler: Kantate. No future now für großes Ensemble und Sampler (2008)
15 Euro | 10 Euro (erm.)

 

Fr | 25.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

FreundeskreisPERSÖNLICH

„Meine Kunst lasse ich nicht liegen ...“

im Rahmen des Clara-Schumann-Festes

Clara Schumann – Pianistin, Komponistin, Ehefrau und Mutter
Dr. Hans C. Hachmann im Gespräch mit Prof. Sontraud Speidel und Prof. Holger Speck
Clara Schumann Marche Es-Dur für Klavier zu vier Händen
Franziska Lee und Sontraud Speidel
Impromptu E-Dur o. O. für Klavier
Sontraud Speidel
aus: Pièces fugitives op. 15: Nr. 4 G-Dur     
Jens Scheuerbrandt 

 

Fr | 25.10.2019

Substage Café
19.30 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

In Hyperintervallen • Konzert und Filmnacht

Johannes Kreidler: in hyper intervals für Violine, Klarinette/ Bassklarinette, Klavier, Schlagzeug und Zuspielung (2008)
Michele Samarotto: Neues Werk, UA
Franz Ferdinand August Rieks: Neues Werk, UA
Haosi Howard Chen: Neues Werk, UA
Hovik Sardaryan: Neues Werk, UA
Im Anschluss Film 1 (2017) Film 2 (2017) Film 3 (2018) Split Screen Studies (2012) 22 music pieces for video (2014) Prolog (2018) Crescendo and Ritardando Compositions (2013) Scanner Studies (2012) Kinect Studies (2011/2013) Compression Sound Art (2009) Bordeux (2001) The impossibility of consciously experiencing the moment of falling asleep (2015) Charts Music (2009) Der Untergang, Bolero’d (2010)

Es spielen das Ensemble TEMA und Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe

15 Euro | 10 Euro (erm.)

 

Fr | 25.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Clara-Schumann-Fest

Kammermusik und Variationen

Clara Schumann: Marche Es-Dur für Klavier zu vier Händen - Dieser vierhändige Marsch zitiert Roberts Opus 34 Nr. 4 „Familiengemälde“ (Großvater und Großmutter).

Clara Schumann: Drei Romanzen für Violine und Klavier op. 22 - Die ersten beiden Romanzen sind innig und zart, in der dritten scheinen die schwungvollen Triolen des Klavierparts die Violine anzutreiben. Die Romanzen sind Joseph Joachim gewidmet.  Mit ihm zusammen spielte Clara Schumann auch die Uraufführung.

Clara Schumann: Impromptu E-Dur o. O. für Klavier - Das 1844 komponierte Impromptu in E-Dur kann man dem hochromantischen Typus des ‚Liedes ohne Worte’ zurechnen.
György Kurtág: Hommage à R. Sch. for clarinet, viola and piano - Die Besetzung ist die von Schumanns Märchenerzählungen für Klarinette, Viola und Klavier. Man begegnet E.T.A. Hoffmanns Kapellmeister Kreisler, den Schumann in seinen Kreisleriana verewigte und dem dreifachen Alter ego des Komponisten: dem tatkräftige Florestan, dem träumerische Eusebius und dem besonnenen Meister Raro.
Clara Schumann: Trio g-moll für Klavier, Violine und Violoncello op. 17

„Es geht doch nichts über das Vergnügen, etwas selbst komponiert zu haben und dann zu hören“ schrieb sie über ihr erstes Kammermusikwerk. Es ist ein kraftvolles, vielseitiges Klaviertrio, aber nicht durch große Kontraste, sondern mit fließenden Entwicklungen der musikalischen Gedanken und einem Fugato im letzten Satz.
Am Klavier: Dennis Kozarov, Rie Kibayashi, Uram Kim, Franziska Lee, Prof. Dr. h.c. Kalle Randalu, Prof. Sontraud Speidel und Prof. Markus Stange
Prof. Julius Sebastian Kircher, Klarinette, Yoerae Kim und Alexander Kozarov, Violinen, Jinhee Kim, Viola, Sofia Ogas, Violoncello
Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

Sa | 26.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
11.00 Uhr

 

Clara-Schumann-Fest

Lesung und Klaviermusik

Johannes Brahms Variationen fis-moll über ein Thema von Robert Schumann op. 9
Clara Schumann: Variationen fis-moll über ein Thema von Robert Schumann op. 20

„Kleine Variationen über ein Thema von Ihm. Ihr zugeeignet“. So lautet die Überschrift des Autographs von Johannes Brahms. Und Sie, Clara Schumann, hat dasselbe melancholische fis-Moll-Thema aus den „Bunten Blättern“ op. 99 von Robert variiert. Clara Schumann hat ihre eigenen Variationen zusammen mit den ihr gewidmeten von Brahms dem Verlag Breitkopf & Härtel zur Veröffentlichung angeboten, die 1854 erschien. 

Studierende der Klavierklassen spielen eine Auswahl von Klavierstücken von Clara Schumann.
„Klara hat eine Reihe von kleineren Stücken geschrieben, in der Erfindung so zart und musikreich, wie es ihr früher noch nicht gelungen. Aber Kinder haben und einen immer phantasierenden Mann und komponieren geht nicht zusammen. Es fehlt ihr die Übung, und dies rührt mich oft, da so mancher innige Gedanke verloren geht, den sie nicht auszuführen vermag“. Robert Schumann 1843
Clara Schumann: Drei Lieder von Robert Schumann, für Klavier übertragen (Der Nussbaum; Er, der Herrlichste; Frühlingsnacht); Scherzo op. 14,
Clara Schuman: Romanze op. 5 Nr. 3
Clara Schumann: Präludium und Fuge Nr. II B-Dur: Präludium und Fuge Nr. III d-moll; aus Pièces fugitives op. 15: Nr. 3 D-Dur
Clara Schumann: Drei Romanzen op. 21
Clara Schumann: Romanze h-moll; Romanze H-Dur op. 5 Nr. 3; Präludium und Fuge Nr. 1 g-moll
Clara Schumann: Aus Pièces fugitves op. 15 : Nr. 1 F-Dur, Nr. 2 a-moll
Ester de Bros, Lesung
15 €/ erm. 10 €

 

Sa | 26.10.2019

Schloss Gottesaue
Hörsaal
14.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

SYMPOSIUM Sound, Video, Performance, Konzept ...
Löst sich der Musikbegriff auf?

PD Dr. Christian Grüny, Universität Witten/Herdecke | Prof. Dr. Jörn Peter Hiekel, Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden | Dr. Lydia Jeschke, Südwestrundfunk | Prof. Dr. Nina Noeske, Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Referate
Roundtable mit Johannes Kreidler und den Referierenden

Prof. Dr. Matthias Wiegandt, Hochschule für Musik Karlsruhe, Moderation
Eintritt frei mit Anmeldung an career.center@hfm-karlsruhe.de

 

Sa | 26.10.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Porträtkonzert Johannes Kreidler

Johannes Kreidler, Performance

Ensemble Mosaik, Enno Poppe, Leitung
Johannes Kreidler: Charts Music, Version für das Ensemble Mosaik (2009/2019), UA Two Pieces for Clarinet and Video (2016) The Impossibility of consciously experiencing the moment of falling asleep (2015) Minusbolero, Version für Kammerensemble und Sprecher (2009 – 2014/2019), UA Instrumentalisms C für Keyboard und Video (2016) Fremdarbeit (2009) Der Weg der Verzweiflung (Hegel) ist der chromatische (2011/2012)
15 Euro | 10 Euro (erm.)

 

Sa | 26.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Clara-Schumann-Fest

Vokale Ensembles von Clara Schumann und Robert Schumann

Clara Schumann (1819-1896)
Drei Chöre nach Emanuel Geibel

  Abendfeier zu Venedig
  Vorwärts!
  Gondoliera
Clara Schumann schenkte ihrem Ehemann zu seinem 38. Geburtstag 1848 die zuvor mit verschiedenen Solisten einstudierte eigene Komposition Drei gemischte Chöre nach Gedichten von Geibel.
Robert Schumann (1810-1856) (Bearb. Clytus Gottwald)
aus "Dichterliebe" Nr. 1 und 2

   Nr. 1 Im wunderschönen Monat Mai
   Nr. 2 Aus meinen Tränen sprießen

aus: Eichendorff-Liederkreis op. 39
   Nr. 5 Mondnacht
aus „Lieder und Romanzen“
   John Anderson op. 145 Nr. 4
   Der Traum op. 146 Nr. 3
   Im Walde op. 75 Nr. 2
Seit mehr als zwanzig Jahren erarbeitet der Chorleiter und Musikwissenschaftler Clytus Gottwald Transkriptionen von Klavierliedern oder Instrumentalstücken für Chor a cappella, die in ihrer an Ligeti geschulten Satzweise höchste interpretatorische Ansprüche stellen.

Spanisches Liederspiel op. 74 für Soli, Ensemble und Klavier

Drei Sololieder, fünf Duette für wechselnde Besetzungen und zwei Quartette, in denen es mit tänzerischen Tempi und suggestiver Harmonik um erwiderte Liebe aber auch um Kummer geht.
Vokalensemble der Hochschule für Musik Karlsruhe
Leitung Prof. Holger Speck
Prof. Hartmut Höll, Klavier
Tickets 15 €/ erm. 10 €

 

So | 27.10.2019


11.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Musik an der Wand

Ausstellung mit visuellen Arbeiten von Johannes Kreidler
Johanna Vargas, Stimme, Magdalena Cerezo Falces, Klavier
Johannes Kreidler: Performances
Eintritt frei

 

So | 27.10.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
11.00 Uhr

 

Clara-Schumann-Fest

Lieder von Clara Schumann
und Duette von Robert Schumann

Hyunseon Kang, Sopran, und Uram Kim, Klavier

Shichao Cheng, Tenor, und Zihao Lin Klavier
Lisa Wittig, Sopran, Konstantin Ingenpaß, Bariton, und Hartmut Höll, Klavier
15 €/ erm. 10 €

 

So | 27.10.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
18.00 Uhr

 

ZeitGenuss - Festival für Musik unserer Zeit

Abschlusskonzert

Johannes Kreidler: Der Ton für Flöte (piccolo), Bassposaune, E-Gitarre, Schlagzeug, Drumpad Sampler, Klavier, Audio- und Videozuspielung (2012)

Carola Bauckholt: Laufwerk für Ensemble und Zuspielung (2011) 

Enno Poppe: Fleisch (2017)

Johannes Kreidler: Living in a Box für großes Ensemble und Sampler (2010),

Es spielen das Ensemble Mosaik  und Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe

15 Euro | 10 Euro (erm.)

 

 

Sa | 02.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.00 Uhr

 

Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb
Trio mit Klavier

Die ADLER BÜTTNER STIFTUNG lädt die Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe zum Dr. Hermann BüttnerKlavierwettbewerb 2019 ein: „Trio mit Klavier“.
Teilnahme
Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe in den Studiengängen Bachelor, Master, Solisten examen und Schulmusik sowie Vorschüler. Von der Teilnahme aus geschlossen sind Bewerber, die bereits an früheren Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerben zweimal oder in der Solo kategorie (außer als Vorschüler) als erste Preis träger teil genommen haben.

Ablauf · Repertoire
Der Wettbewerb wird in zwei Runden durchgeführt. Die Gesamtdauer des Repertoires beträgt max. 70 Minuten. Das Programm soll aus unbearbeiteten Originalwerken für die Besetzung Trio mit Klavier – also Bläser oder Streicher oder gemischt mit Klavier – aus drei Epochen bestehen. Ein Werk des 20. Jahrhunderts ist obli gatorisch; die Auswahl eines Werks der beiden anderen Epochen ist frei. Erste Runde mit einer Spieldauer von ca. 30 Minuten: Das Werk des 20. Jahrhunderts und ein Teil aus dem übrigen Programm. Die Auswahl der Teile (Sätze) aus diesen Werken ist frei. Zweite Runde mit einer Spieldauer von bis zu 40 Minuten: Werke oder Teile (Sätze) von Werken, die nicht bereits in der ersten Runde vorgetragen wurden. Juryberatung und öffentliche Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses und der Höhe der Preisgelder nach Ende der zweiten Runde.

 

Mo | 04.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

FreundeskreisPERSÖNLICH

„Ich liebe die Menschen - und ihre Ruhe“

Leopold Mozart - der „ewige“ Salzburger Vizekapellmeister

Dr. Hans C. Hachmann im Gespräch mit Kristian Nyquist und Prof. Will Sanders

 

Mo | 04.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Leopold Mozart
der "gelehrte Vater des genialen Sohnes“

Triosonate für zwei Violinen und Basso continuo
Divertimento für zwei Violinen und Violoncello
Trio für Cembalo, Violine und Violoncello
Sinfonia da camera
Sinfonia da caccia
Iris Domine und Assia Weissmann, Violine
Caroline Lübbe, Viola
Ines Paiva, Violoncello
Jeanette Chao, Cembalo
Studierende der Horn-Klasse von Prof. Will Sanders


Epochemachend war sein „Versuch einer gründlichen Violinschule“. Das kompositorische Werk Leopold Mozarts verrät umfangreiche Kenntnisse verschiedener Stilgattungen, des Barock,
der Frühklassik, der Wiener und der Mannheimer Schule. Leopold Mozart hatte einen Hang zu Illustrativer Musik und setzte gerne seltene Instrumente wie Dudelsack und Hackbrett ein,
oder Geräuscherzeuger wie Schellen, Peitschen und Pistolen. Tickets 10 € /erm. 5 €

 

Mi | 06.11.2019


13.00 Uhr

 

Lunchtime

LUNCHTIME 2
Musik für Hörner

Studierende der Klasse Prof. Will Sanders der Hochschule für Musik Karlsruhe

Konzertdauer ca. 25 min • In Zusammenarbeit mit den BGV/Badische Versicherungen

BGV – Lichthof | Durlacher Allee 56, 76131 Karlsruhe

 

 

Mi | 06.11.2019

Bad. Landesbibliothek
Vortragssaal
17.00 Uhr

 

Mittwochs um 5

Mittwochs um 5
Violine und Klavier

Es spielen Alexander Kozarov, Violine, und Denis Kozarov, Klavier

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Hochschule für Musik Karlsruhe und dem Kulturfonds Baden e.V.

Immer am ersten Mittwoch eines Monats um 17.00 Uhr finden Konzerte mit Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe im Vortragssaal der Badischen Landesbibliothek statt.

 

Do | 07.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Preisträgerkonzert Trio mit Klavier
Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb

Die ADLER BÜTTNER STIFTUNG lädt die Studierenden der Hochschule für Musik Karlsruhe zum Dr. Hermann BüttnerKlavierwettbewerb 2019 ein: „Trio mit Klavier“.
Teilnahme
Teilnahmeberechtigt sind Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe in den Studiengängen Bachelor, Master, Solisten examen und Schulmusik sowie Vorschüler. Von der Teilnahme aus geschlossen sind Bewerber, die bereits an früheren Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerben zweimal oder in der Solo kategorie (außer als Vorschüler) als erste Preis träger teil genommen haben.

Ablauf · Repertoire
Der Wettbewerb wird in zwei Runden durchgeführt. Die Gesamtdauer des Repertoires beträgt max. 70 Minuten. Das Programm soll aus unbearbeiteten Originalwerken für die Besetzung Trio mit Klavier – also Bläser oder Streicher oder gemischt mit Klavier – aus drei Epochen bestehen. Ein Werk des 20. Jahrhunderts ist obli gatorisch; die Auswahl eines Werks der beiden anderen Epochen ist frei. Erste Runde mit einer Spieldauer von ca. 30 Minuten: Das Werk des 20. Jahrhunderts und ein Teil aus dem übrigen Programm. Die Auswahl der Teile (Sätze) aus diesen Werken ist frei. Zweite Runde mit einer Spieldauer von bis zu 40 Minuten: Werke oder Teile (Sätze) von Werken, die nicht bereits in der ersten Runde vorgetragen wurden. Juryberatung und öffentliche Bekanntgabe des Wettbewerbsergebnisses und der Höhe der Preisgelder nach Ende der zweiten Runde.

 

Do | 07.11.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Benefizkonzert

Benefizkonzert
Live Music Now

„Musik heilt, Musik tröstet, Musik bringt Freude“
Musik zu den Menschen bringen, die nicht in ein Konzert kommen können und junge Musiker fördern. Diese Idee Yehudi Menuhins wird seit 2000 von LMN Oberrhein e.V. umgesetzt.
Es spielen Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe, die in die Förderung von YEHUDI MENUHIN Live Music Now Oberrhein e.V. aufgenommen wurden.
Moderation: Prof. Dr. Susanne Popp

 

Fr | 08.11.2019

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Evgenia Grekova • Russisches Lied

Die Sopranistin Evgenia Grekova studierte zunächst in ihrer Heimatstadt Kurgan und an der Sweschnikow­Akademie Moskau Gesang und später an der Hochschule für Musik in Karlsruhe Liedgestaltung bei Prof. Dr. h. c. Mitsuko Shirai und Prof.  Hartmut Höll. Meisterklassen bei Elisa beth Schwarzkopf, Edith Mathis, Mi rella Freni, Marylin Horne und anderen ergänzten ihre Ausbildung. Sie ist Preisträgerin zahlreicher inter nationaler Wettbewerbe und gibt seit 1997 Lieder abende und Konzerte mit Orchester. Von 2000 bis 2012 war sie festes Ensemblemitglied an der Staatsoper Nürnberg, dann in Halle und Wiesbaden. Sie gastierte an den Opernhäusern in Wien, Stuttgart, Dresden, Basel und Bern sowie bei den Bayreuther Festspielen. Zu ihrem Opernrepertoire gehören unter anderem die Partien der Euridice, Konstanze, Fiordiligi, Donna Elvira, Agathe, Micaëla und Antonia. Heute arbeitet sie als freischaffende Lied­, Oratorien­ und Opernsängerin sowie als Lehrbeauftragte für slawische Vokalmusik an der Hochschule für Musik und Theater München.
Freitag – Sonntag | 8.- 10. November | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany-Solter-Haus

 

Di | 12.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Kontrabass

Studierende der Klasse Prof. Alexandra Scott

 

Do | 14.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Posaune

Studierende der Klasse Prof. Brandt Attema

 

Fr | 15.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Schubert & Brahms

Franz Schubert (1797-1828) Trio für Klavier, Violine und Violoncello Nr. 1 B-Dur op. 99 D 998

Schubert hat in seinem Trio die klassische Gattung weiterentwickelt. Viel stärker als etwa bei Beethoven treten hier gesangliche Momente in den Vordergrund. Der erste Satz ist „anmuthig, vertrauend, jungfräulich; das Adagio … ein seliges Träumen, ein Auf- und Niederwallen schön menschlicher Empfindung.“ schrieb Robert Schumann und charakterisierte das Trio als „leidend, weiblich, lyrisch.“
Johannes Brahms (1833-1897) Quintett für Klavier, zwei Violinen, Viola und Violoncello f-Moll op. 34

Die Urfassung für Streichquintett mit „großen Schroffheiten“, wie Joseph Joachim bemängelte, hat Brahms zunächst zu einer Sonate für zwei Klaviere und schließlich zum Klavierquintett umgearbeitet. Clara Schumann hatte stattdessen zu einer Orchesterversion geraten. Levi schrieb im November 1864 an Brahms: „Das Quintett ist über alle Maßen schön; wer es nicht unter den früheren Firmen: Streichquintett und Sonate gekannt hat, der wird nicht glauben, dass es für andere Instrumente gedacht und geschrieben ist.“ Der erste Satz entwickelt sich aus einem viertaktigen Motto und bringt drei kontrastierende Themengruppen. Das Andante in dreiteiliger Liedform ist eine Hommage an Franz Schubert. Mit der für Brahms typischen entwickelnden Variation weist das Scherzo auf den ersten Satz zurück. Das Finale beginnt mit einer langsamen Einleitung, aus der sich das Hauptthema herausschält.
Prof. Christian Ostertag, Violine, Prof. Martin Ostertag, Violoncello, Hansjacob Staemmler, Klavier
und Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe
Tickets 15 €/ erm. 10 €


 

Sa | 16.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.00 Uhr

 

XVII. Wettbewerb für SchulmusikerInnen

Der Wettbewerb wird ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.

Teilnahmeberechtigt sind alle im Wintersemester 2019–2020 im Studien gang Schulmusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe immatrikulierten Studierenden sowie alle Studierenden, die den Studien gang Schulmusik in Karlsruhe bereits abgeschlossen haben, aber noch das wissenschaftliche Fach studieren. Preisträger früherer Jahre können nicht erneut teilnehmen. Wettbewerbsinhalte Die Teilnehmer sollen sich innerhalb von ca. 45 Minuten vielseitig präsentieren. Dies geschieht • in einer solistischen Präsentation (20 min.) in den Fächern Klavier und Gesang, gegebenenfalls mit einem oder mehreren weiteren Instrument(en). Zu einem der Werke ist eine kurze Einführung zu geben. • in einer freien Präsentation (10-15 min.) mit Ensembles (Leitung eines Chors, Orchesters, Jazz-Ensembles, von Tanzgruppen oder vergleichbaren Formationen mit musikalischer Begleitung etc.). • in einem kurzen Gespräch über Themen der Schulmusik.

Das Preisträgerkonzert findet am Mittwoch, den 20. November 2019 im Velte-Saal statt

 

Mo | 18.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

MusikGymnasium im Konzert

Abschlusskonzert der Kammermusik-Woche des MusikGymnasiums Karlsruhe
Schüler*innen des MusikGymnasiums Karlsruhe

 

Di | 19.11.2019

Schloss Gottesaue
Genuit-Saal
20.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Andrej Jussow

 

Mi | 20.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.30 Uhr

 

Studieninformationstag

Studienmöglichkeiten an der Hochschule für Musik Karlsruhe

 

Mi | 20.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Preisträgerkonzert
XVII. Wettbewerb für SchulmusikerInnen

Ein buntes Programm mit den Highlights des XVII. Wettbewerbs für SchulmusikerInnen
Der Wettbewerb wurde ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.

 

 

Do | 21.11.2019

Schloss Gottesaue
Hörsaal
18.00 Uhr

 

AbendUni

Sinfoniekonzert am 23.11.
Peter Eötvös dirigiert

Im Austausch mit dem Publikum erarbeiten Studierende Hintergrundwissen zum Konzertprogramm des Sinfonieorchesters am 23. November

Peter Eötvös dirigiert das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Bernd Alois Zimmermann Stille und Umkehr
Alban Berg Violinkonzert
Peter Eötvös „Levitation“  für 2 Klarinetten (in B und A), Streicher und Akkordeon
„Speaking Drums“ - Four Poems for Percussion Solo and Orchestra

 

Do | 21.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Ulrike Meyer

 

Fr | 22.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

FreundeskreisPERSÖNLICH

Müssen meine Lieder leise flehen?

Über die Vielfalt der Gesangskunst
Dr. h. c. Hans C. Hachmann im Gespräch mit dem Bassbariton Prof. Hanno Müller-Brachmann
und Studierenden seiner Gesangsklasse

 

Sa | 23.11.2019

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Charlotte Bell • Barocktanz

Charlotte Bell begann früh mit ihrer Ausbildung zur Balletttänzerin und studierte an der Legat School of Russian Ballet, später an der Ballet Rambert School in London, wo ihr Interesse an Modern Dance geweckt wurde. 1986 kam sie nach Deutschland und wurde Mitglied des Tanzforums Köln. Sie hat an verschiedenen Theatern und mit vielen international bekannten Choreographen, Schauspiel­ und Operndirektoren gearbeitet und getanzt, darunter Jochen Ulrich, Philippe Talard, Olaf Schmidt, Jai Gonzales, Jacopo Godani, Boris von Poser und Sven Severin. Durch den Barocktanz hat sie seit 2005 ihr Tanz­ und Bewegungsverständnis weiter vertieft. Sie war Mitglied von Sigrid T’Hooft’s Tanzgruppe Corpo Barocco, mit der sie in Produktionen von Händels Radamisto, Amadigi di Gaula und Imeneo mitgewirkt hat, und arbeitet heute unter anderem mit dem Barockmusik­Ensemble Music for a French Mistress zusammen. Darüber hinaus unterrichtet sie Barock tanz sowie Ballett und Modern Dance.
Samstag – Sonntag | 23.- 24. November | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Velte-Saal

 

Sa | 23.11.2019

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Sinfoniekonzert

Bernd Alois Zimmermann Stille und Umkehr

In Stille und Umkehr ist der musikalische Satz extrem reduziert, ja geradezu karg. Von den 42 vorgeschriebenen Instrumenten, darunter ein Akkordeon und eine singender Säge, spielen immer nur wenige gleichzeitig. Prägend ist zudem der wiederkehrende Bluesrhythmus der Trommel.
Alban Berg Violinkonzert

Das Violinkonzert aus dem Jahr 1935 ist wohl das bekannteste und am häufigsten aufgeführte Instrumentalwerk Alban Bergs und zudem seine letzte vollendete Komposition. Er hat das Konzert im Auftrag des Geigers Louis Krasner geschrieben. Krasner spielte den Solopart bei der Uraufführung in Barcelona am 19. April 1936 nach Bergs Tod. Das Konzert ist „Dem Andenken eines Engels“ gewidmet. Berg verarbeitete in ihm den Tod der 18-jährigen, an Kinderlähmung erkrankten Manon Gropius, der Tochter Alma Mahler-Werfels aus der Ehe mit dem Architekten Walter Gropius. Berg wollte „Wesenszüge des jungen Mädchens in musikalische Charaktere umzusetzen“. Dem Werk liegt eine Zwölftonreihe zugrunde, wobei Berg Dodekaphonie und traditionelle Harmonik kombiniert. Die Reihe besteht nämlich aus aufsteigenden Terzen, die die Tonarten g-Moll, D-Dur, a-Moll und E-Dur bilden sowie einer Folge von vier Ganztönen. Zudem zitiert er eine Kärntner Volksweise „Ein Vogerl auf´m Zwetschgenbaum“ und den Bach-Choral „O Ewigkeit Du Donnerwort“.
Peter Eötvös Levitation

Ich erinnere mich an ein Erlebnis, das sich mir unauslöschlich eingeprägt hat: bei einer chinesischen Opernaufführung sah ich einen Artisten, der eine Hühnerfeder auf seiner Nasenspitze balancierte und sie dann mit sehr leichten, kaum spürbaren Atemstößen in die Luft hob. Er ließ sie tanzen, sich scheinbar schwerelos drehen, heben und sinken, bis sie am Ende wieder auf seine Nasenspitze zur Ruhe kam. Dieses Bild – Gegenstände, aller irdischen Schwerkraft enthoben in der Luft tanzend, wie auf den Gemälden von Marc Chagall – war in meinem Kopf, als ich an Levitation arbeitete. Nichts erreicht, um im Bild zu bleiben, in dieser Komposition den Boden; vielleicht nur einmal im 2. Satz, wenn eine Akkordeonmelodie aus der Höhe langsam in die tiefen Lagen absinkt. So wie sich bei einer chemischen Reaktion Elemente neu verbinden, so entstehen in Levitation Klangbilder durch die Farbmischungen der beiden Klarinetten, des Akkordeons und des Streichorchesters: es beginnt mit einer Straßenszene bei einem Orkan mit fliegenden Telefonzellen und Verkehrsschildern; dann ein bei mir häufig wiederkehrender Traumzustand, in dem ich meine Beine hebe und etwa einen Meter über dem Boden schwebe, nicht fliege, sondern in vertikaler Körperhaltung über die Landschaft hingleite; dann in den Lagunen über dem Wasser schwebende Gondeln und schließlich der sich langsam hebende Körper einer Marionette, die „Auferstehung“ der Märchenfigur Petruschka…Das ist die Chemie der Musik.  Peter Eötvös, im Oktober 2007
Speaking Drums  - Four Poems for Percussion Solo and Orchestra

Text: Sándor Weöres

„Zu trommeln und dabei zu sprechen ist nichts Neues. Man findet es in der indischen Perkussion und bei Jazzmusikern, die ihr Spiel mit Sprechgesang begleiten. Dieses Stück geht den umgekehrten Weg und lässt den Schlagzeuger anfangs sinnfreie Texte sprechen. Wichtig ist der Textrhythmus, den er im Laufe des ersten Satzes auf seine Instrumente überträgt. Wie ein Kind voll Vergnügen das gleiche Wort in verschiedenen Melodien wiederholt, so lehrt der Solist seine Instrumente das Sprechen, bis die Trommeln selbst zu plaudern beginnen. Als Basis dient jeweils ein Gedicht, das zunehmend komplexer vorgetragen wird. In den ersten beiden Sätzen sind dies drei Gedichte von Sandor Weöres, im dritten Satz ein Gedicht von Jayadeva. Die Rhythmen formen Worte, Worte bilden Sätze, und Sätze gestalten eine Erzählung.“ (Ann-yi Bingöl)

Yoerae Kim, Violine

Yuria Otaki und Mayuko Shimakawa, Klarinetten
Nejc Grm,
Akkordeon
Leonie Klein,
Percussion

Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe
Dirigent Peter Eötvös

 

Mo | 02.12.2019

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Liv Solveig Wagner • Jazzgesang

Als Tochter einer Norwegerin und eines Deutschen ist Liv Solveig Wagner in Stuttgart zweisprachig aufgewachsen. Nachdem sie an der Hochschule für Musik Karlsruhe klassische Violine studiert hatte, zog es sie 2008 nach New York, wo sie den zwei jährigen MasterStudiengang Jazzgesang am Queens College belegte. Zu ihrem eigenen Stil fand sie vor einigen Jahren. Zusammen mit ihrer Band LIV sucht sie seitdem nach neuen Möglichkeiten der Kombination von Komposition und Improvisation. Unter schiedliche Spielarten stehen bei ihr selbstverständlich nebeneinander und fließen zu einer aufregenden Melange zusammen. Liv war Stipendiatin der Kunststiftung Baden­Württemberg und Preisträgerin des Creole Wettbewerbs Südwest.
Montag – Samstag | 2. – 7. Dezember | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany­Solter­Haus

 

Mo | 09.12.2019

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Nadja Zwiener • Barockvioline

Nadja Zwiener • Barockvioline
Die in Deutschland geborene Geigerin Nadja Zwiener studierte in Berlin und an der Guildhall School of Music and Drama in London, wo sie sich auf historisch informierte Aufführungspraxis von Musik des 17. bis 19. Jahrhunderts spezialisierte. Acht Jahre lang konzentrierte sie sich auf das Streichquartettspiel, spielte zwei Jahre im Opernorchester München und arbeitete eng mit einer Reihe von Komponisten zusammen, deren neue Stücke sie aufführte, bis sie entdeckte, woran sie am meisten Freude hat: Das Spiel auf Darmsaiten. Sie ist aktiv als Solistin und leitet Aufführungen von der Violine aus. Als Konzertmeisterin arbeitete sie mit Sir Simon Rattle, Sir John Eliot Gardiner, William Christie, Trevor Pinnock und Emmanuelle Haïm zusammen. Sie tritt regelmäßig mit Instrumental- ensembles wie Les Arts Florissants, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, Le Concert d’Astrée und anderen auf. Nadja Zwiener unterrichtet Barockvioline und Barockviola an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar.
Montag – Mittwoch | 9. – 11. Dezember | jeweils 10 – 18 Uhr | CampusOne –  Schloss Gottesaue | Fany­Solter­Haus