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Aktuelle Hochschulnachrichten

Wettbewerb des Kulturfonds Baden e.V. für Schlagzeug und Harfe entschieden

Am 13. Dezember fand an der Hochschule für Musik Karlsruhe der vom Kulturfonds Baden e. V. ausgeschriebene Wettbewerb für Schlagzeug und für Harfe in je zwei Runden statt. Der Jury gehörten die Harfenistinnen Marion Navarro und Karin Schnur, die Schlagzeuger Shinichi Minami und Hiromi Shigeno sowie Matthias Tritsch als Präsident und Dr. Christoph Zülch als Vorstandsmitglied des Kulturfonds Baden e. V. an. Vorzutragen waren Solowerke für Schlagzeug bzw. für Harfe. Aus der Harfenklasse von Prof. Maria Stange wird aus dem Studiengang Bachelor Lotte Krüger mit einem 3. Preis (600 €) ausgezeichnet Le Shen mit einem 2. Preis (800 €). Auch die PreCollege-Studentin Aida Wolff erhält einen zweiten Preis (800 €). Die Schlagzeuger aus der Klasse von Prof. Isao Nakamura wurden in zwei Kategorien aufgeteilt. Im Master-Studiengang werden zwei zweite Preise à 800 € an Michihiro Yoshida und an den Erasmus- Austauschstudenten Masaya Takagi vergeben. In der Kategorie Solistenexamen erhält Shingo Takase ebenfalls einen zweiten Preis und Yao-Te Hsieh wird mit einem ersten Preis (1.200 €) geehrt. 

Das Preisträgerkonzert fand am 9. Januar um 19.30 Uhr im Velte-Saal der Hochschule für Musik Karlsruhe statt. Es wurden Solowerke für Harfe und für Schlagzeug gespielt sowie Sätze aus dem Werk „Gebetshügel“ für Harfe und Marimba von Shoichi Yabuta.



Bayreuth Stipendien

Am 10.12.2019 hat der Richard Wagner Verband Karlsruhe e.V. Stipendiaten für den kommenden Festspielsommer ausgewählt. 23 junge und durchwegs sehr gute Musikerinnen und Musiker sangen, spielten und zeigten uns beeindruckende Leistungen. Die Jury hat entschieden, dass folgende Studenten mit einem Stipendium im nächsten Sommer nach Bayreuth fahren sollten:

Louise Lotte Edler (Mezzosopran), Haitham Tantawy (MusikTheaterRegie), Ilkin Alpay (Sopran), Jieun Park (Klavier) und Lorenzo de Cunzo (Bariton).

Als Nachrücker qualifizierten sich Marija Dudaite (Sopran), Anu Rautakoski (Klavier Lied) und Paul Henzler (Posaune).

 

Schulmusik Wettbewerb 2019 entschieden

Die Teilnehmer des XVII. Schulmusikwettbewerbs der Hochschule für Musik Karlsruhe haben sich in einstündigen Programmen vielseitig präsentiert, sowohl solistisch am Klavier und mit Gesang, als auch mit Vokalensembles und Chören, Tanz- und Aerobicgruppe.  Die Jury vergibt die Preise wie folgt: Einen zweiten Preis in Höhe von 1500 € erhält Anna Lena Auer. Tina-Marie Sill wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet und darf sich über 2000 € freuen.  Das Preisträgerkonzert fand am Mittwoch den 20. November, 19.30 Uhr, im Velte-Saal von Schloss Gottesaue statt. Studierende der Hochschule für Musik Karlsruhe und Gäste präsentierten das vielfältige Programm mit Werken von Franz Schubert, Johannes Brahms, Carl Loewe, Gabriel Fauré, Arthur Sullivan, Eric Whitacre u.a. 

Der Wettbewerb wurde ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe e.V.


DAAD Wettbewerb für ausländische Studierende entschieden

Beim Wettbewerb für ausländische Studierende an der Hochschule für Musik Karlsruhe waren in diesem Jahr ausschließlich internationale Studierende mit dem Hauptfach Gesang teilnahmeberechtigt. Die Bewerber konnten ihr Repertoire frei wählen. Den mit 1.000 € dotierten Preis vergibt die Jury an die aus Südkorea stammende Mezzosopranistin Soyeon Lee. Sie studiert derzeit im Studiengang Solistenexamen Liedgestaltung Gesang bei
Prof. Dr.
h. c. Mitsuko Shirai und Prof. Hartmut Höll. Das Preisträgerkonzert fand am Mittwoch dem 13. November um 19.30 Uhr im Velte-Saal von Schloss Gottesaue der Hochschule für Musik Karlsruhe statt. Am Flügel begleitet wurde Soyeon Lee von Anu Rautakoski und Rasmus Raide. Auf dem Programm standen Werke von Johannes Brahms, Hermann Reutter u.a. 

Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb 2019 für Trio mit Klavier entschieden

Nach zweitägiger Dauer ist am Sonntag dem 3. November der Dr. Hermann Büttner Klavierwettbewerb 2019 an der Hochschule für Musik Karlsruhe abgeschlossen worden. Seit über zwanzig Jahren jährlich durch den Karlsruher Rechtsanwalt Dr. Hermann Büttner ausgeschrieben, wird der renommierte Wettbewerb zur Förderung junger Musikerinnen und Musiker seit 2017 durch die Adler Büttner Stiftung getragen.
Für den diesjährigen Wettbewerb waren Originalwerke aus drei Epochen für Trio mit Klavier gefordert. Ein Werk des 20. Jahrhunderts war in der ersten Runde obligatorisch; die Auswahl eines Werks der beiden anderen Epochen war frei. Sieben Trios haben an dem Wettbewerb teilgenommen, davon sechs in der klassischen Besetzung mit Violine, Violoncello und Klavier und eines mit Querflöte, Violoncello und Klavier.
Vier Trios haben die zweite Runde erreicht, drei sind mit Preisen bedacht worden:
Ein Förderpreis in Höhe von 1800 € geht an das Trio mit Olivier Girardin, Querflöte, Sofia Ogas, Violoncello, und Yejin Ahn, Klavier. Mit einem zweiten Preis wird das „0. Limits Trio“ ausgezeichnet. Das „0. Limits Trio“ besteht aus Hua Shao, Violine, Wei-Luen Lee, Violoncello und Mingjie Guo, Klavier. Sie erhalten zusammen 3000 €.  Den ersten Preis errang das „Trio May“: Yoerae Kim, Violine, Andreas Schmalhofer, Violoncello, und Mihyeok Gwon, Klavier. Sie dürfen sich über ein Preisgeld von 6000 € freuen.
Das Preisträgerkonzert fand am Donnerstag, dem 7. November 2019 im Velte-Saal des Schlosses Gottesaue statt. Auf dem Programm standen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Peter Eötvös, Joseph Haydn und Johannes Brahms.
Der Jury des Wettbewerbs unter der Leitung von Dr. Hermann Büttner gehörten der Pianist Josef Anton Scherrer (emeritierter Professor der Hochschule für Musik und Tanz Köln), Eckhard Fischer (Professor für Violine an der Hochschule für Musik Detmold) und die Musikwissenschaftlerin und SWR2-Redakteurin
Dr. Kerstin Unseld an.


Internationaler Liedwettbewerb » ... es sind noch Lieder zu singen« entschieden

Am Mittwoch den 2. Oktober wurde der 3. Internationale Wettbewerb Karlsruhe für das Lied des 20. und 21. Jahrhunderts entschieden. Er war dem Liedschaffen von Hermann Reutter, Aribert Reimann und Wolfgang Rihm gewidmet. Von jedem der drei Komponisten waren für jede der drei Runden jeweils sechs Lieder anzugeben. Teilnahmeberechtigt waren Interpreten aller Nationen, die nach dem 1. Januar 1987 geboren wurden. Dir Jury hat alle fünf Liedduos, die die Finalrunde erreicht haben, für preiswürdig befunden. Es gab für drei der Liedduos Anerkennungspreise von je 1500 € pro Duo nämlich für Mara Maria Möritz (Sopran) und Patrik Hévr (Klavier), Céline Akçağ (Mezzosopran) und Rebeka Stojkoska (Klavier) sowie für Paula Sophie Bohnet (Sopran) und Victoria Guerrero (Klavier).  Das Duo mit dem Bariton Chi-An Chen und Ting-Yueh Wang am Klavier wurde mit einem zweiten Preis in Höhe von zusammen 6000 € für die „besonders intensive Einheit und ein Höchstmaß an Präzision“ belohnt. Der erste Preis in Höhe von 10.000 € ging an die Sopranistin Hyun Seon Kang und den Pianisten Uram Kim. Hier hob die Jury das „Erleben von innen heraus“, den „beglückenden Vortrag und die hohe Bühnenpräsenz“ hervor. Die Mitglieder der Jury 2019 waren die Sopranistin Krisztina Laki, der Pianist Markus Hadulla, und der Bariton Wolfgang Holzmair.

 

 

Heute in der Cafeteria

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Veranstaltungs-Vorschau

Fr | 19.08.2022

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Mittagskonzert

Blockflöte und Klavier

Jule Hamp, Blockflöte, und Leon Sundermeyer, Klavier, spielen Werke von Jacob van Eyck,
Johann Heinrich Schmelzer, Ernest Krähmer, Georg Philipp Telemann, Franz Liszt u.a.

 

Do | 25.08.2022

FächerResidenz Nordstadt
Rhode-Island-Allee
18.30 Uhr

 

Klavierrezital

Woorim Lee spielt Werke von Ludwig van Beethoven, Franz Schubert und Robert Schumann.

Es wird darum gebeten, sich und die Bewohner mit einer Maske zu schützen.

 

Fr | 26.08.2022

Kleine Kirche
12.15 Uhr

 

Mittagskonzert

Klavierduo Albireo

Anita und Thomas Hoffmann spielen Werke von Franz Schubert, Edvard Grieg, Johannes Brahms und Karl Hermann Pillney.

 

So | 28.08.2022

Wohnstift Rüppurr
Joseph-Keilberth-Saal
18.00 Uhr

 

Violoncello und Klavier

Jeongheon Nam, Violoncello, und Mihyeok Gwon, Klavier, spielen Werke von
Ludwig van Beethoven, Claude Debussy, Johannes Brahms und Sergei S. Prokofjew.

Es wird darum gebeten, sich und die Bewohner mit einer Maske zu schützen.

 

Fr | 23.09.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Wolfgang Meyer Award: Preisträgerkonzert

Mit den Gewinnern des Wettbewerbs für Solo oder Ensemble mit Klarinette

Der Wettbewerb erinnert an den Klarinettisten Wolfgang Meyer. Er war sowohl als Solist als auch als Kammermusiker gefragt. Mit seiner Schwester Sabine Meyer und seinem Schwager Reiner Wehle spielte er im "Trio di Clarone". Zudem war er nicht ausschließlich auf Klassik festgelegt: Mit dem Jazz-Saxophonisten Peter Lehel hat er sechs Alben eingespielt.  Und so ging es auch in diesem Wettbewerb um die Verbindungen der Klassik zu anderen Genres: Klassische Klarinette in Beziehung zu verschiedenen musikalischen Stilrichtungen (z. B. Jazz) oder Kunstformen (z. B. Literatur, Tanz). Die gute Programmidee war schon Teil des Wettbewerbs.
Der internationale Wettbewerb stand Klarinettisten und Klarinettistinnen und ihren Ensemblepartnern und Partnerinnen offen, die nach dem 1. Januar 1987 geboren wurden.
Es gab 27 Einsendungen für die erste Runde. Acht Ensembles bzw. Solisten wurden von der Jury für die zweite Runde ausgewählt.
Von diesen Acht hat die Jury einen Preisträger gekürt und zwei weitere Bewerber für das Preisträgerkonzert ausgewählt, die dort noch die Chance haben, den Publikumspreis zu erringen.
Das Preisgeld stiftet der Lions Club Karlsruhe.

 

Di | 04.10.2022

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Nadia Carboni · Italienisches Repertoire

Dieser nicht öffentliche Meisterkurs wendet sich vor allem, aber nicht nur an Sängerinnen und Sänger sowie ihre Pianistinnen und Pianisten, die sich mit dem italienischen Repertoire beschäftigen.

 

Fr | 07.10.2022

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Fábio Cury · Fagott

Als Solo- oder Kammermusikinstrument mag das Fagott zwar vielleicht nicht das privilegierteste Instrument des musikalischen Repertoires sein, doch haben Fagottisten keinen Grund zur Klage, wenn die Rede von der brasilianischen nationalen Musik des 20. Jahrhunderts ist. Immerhin gibt es eine bedeutende Anzahl von Werken dieser Art für unser Instrument. Fábio Cury im rohrblatt 2011

 

Fr | 07.10.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

The 12th Night of the Profs
Klavierabend Kalle Randalu

Ludwig van Beethoven
Klaviersonate Nr. 8 c-Moll op. 13 „Pathétique“
Klaviersonate Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“
Klaviersonate Nr. 29 B-Dur op. 106 „Hammerklavier“

„Beethovens Klaviersonaten sind einzigartig in dreierlei Hinsicht: 1. Sie repräsentieren die ganze Entwicklung eines Genies bis an die Schwelle der späten Quartette … 2. Sie enthalten kein minderes Werk … 3.Beethoven wiederholt sich nicht in seinen Sonaten. Jedes Werk, jeder Satz ist ein neuer Organismus.“ Alfred Brendel

15 € · 10 € (erm)

 

Mi | 12.10.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Opernkonzert
mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe

Studierende sowie Professorin Christiane Libor singen Arien, Duette und Terzette von Wolfgang Amadeus Mozart, Gioachino Rossini, Giuseppe Verdi, Richard Strauss und Franz Lehár begleitet von der Badischen Staatskapelle Karlsruhe unter der Leitung von Generalmusikdirektor Georg Fritzsch

Das Programm im Detail:

Wolfgang Amadeaus Mozart
(1756–1791)
Le nozze di Figaro
Ouvertüre

Die Zauberflöte
Terzett „Zu Hilfe ...“
Qing Cai · Helena Donie· Luise Lotte Edler · Wei Liu
Arie des Tamino "Dies Bildnis ist bezaubernd schön"
Wei Liu
Duett Papageno/Pamina "Bei Männern, welche Liebe fühlen"
Christian Bauer · Isabel Weller
Arie der Königin der Nacht "Der Hölle Rache kocht in meinem Herzen"
Laura Kirchgässner
Arie der Pamina "Ach, ich fühl's"
Isabel Weller
Duett "Papageno! Papagena!"
Henriette Schein · Gabriel Göbel

Don Giovanni
Aria des Leporello „Madamina, il catalogo è questo“
Hengli Bao
Aria der Elvira “Ah! fuggi il traditor!”
Helena Donie
Duetto Zerlina/Don Giovanni “La ci darem la mano”                 
Carlotta Lipski · Dominik Salber
Aria der Zerlina “Vedrai carino”
Henriette Schein

Giuseppe Verdi (1813–1901)
Rigoletto
Quartett "Bella figlia dell'amore"
Laura Kirchgässner · Helena Donie · Wei Liu · Hengli Bao

Gioachino Rossini (1792–1868)
Il Barbiere di Siviglia
Aria des Figaro “Largo il factotum“
Florian Tavic
Aria des Basilio "La calunnia e un venticello"
Ang Du

Franz Lehár (1870–1948)
Land des Lächelns
Lied des Sou-Chong „Dein ist mein ganzes Herz“
Zhuohan Sun

Richard Strauss (1864–1949)
Der Rosenkavalier
"Rosen-Überreichung"
Yukari Fukui · Louise Lotte Edler
Schlussterzett und Finale 3. Akt
Prof. Christiane Libor · Yukari Fukui · Louise Lotte Edler

Badische Staatskapelle Karlsruhe
Leitung GMD Georg Fritzsch
15 € · 10 € (erm)
Tickets → www.reservix.de

 

Do | 13.10.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Für Wolfgang Rihm: Soirée

Werke von Gabriel Fauré, Wolfgang Rihm und Robert Schumann
Tianwa Yang, Violine
Benedict Klöckner, Violoncello
Momo Kodama, Klavier
15 € · 10 € (erm)
Tickets → www.reservix.de

 

Mo | 17.10.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
15.30 Uhr

 

Das Dunkel lässt nicht mit sich reden
Wolfgang Rihm vertont Heiner Müller.

Lesung und Gespräch
Heiner Müller war, nach Auskunft von Familie und Mitarbeitern – also derer, die ihn kannten und liebten – im privaten Alltag ein eher fröhlicher, gut gelaunter Mensch. Seine Stücke, Schriften und Gedichte indes sind von schwarzen Wolken überschattet. „Optimismus“, so heißt eines der meistzitierten Müller-Bonmots, „ist nur der Mangel an Information“. Wolfgang Rihm hat etliche Texte Müllers vertont, darunter die Oper Die Hamletmaschine und den Liederzyklus Ende der Handschrift.
Dr. Eleonore Büning liest dazu aus ihrer im März erschienenen Rihm-Biographie. Im Anschluß wird Wolfgang Rihm im Gespräch Auskunft geben über seine Freundschaft mit Heiner Müller.
5 € · 2,50 € (erm.)
Tickets → www.reservix.de

 

Mo | 17.10.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Für Wolfgang Rihm: Liederabend

Christoph Prégardien, Tenor
Hartmut Höll, Klavier
Wolfgang Rihm „Ende der Handschrift“ 11 Gedichte nach Heiner Müller
Handschrift beschwört eine ganz andere Atmosphäre, wie diese in dem Gedicht Ende der Handschrift (1995) von Heiner Müller anklingt, welches dem Zyklus als gleichnamiges „Motto“ vorangestellt wurde: „Neuerdings wenn ich etwas aufschreiben will / Einen Satz ein Gedicht eine Weisheit / Sträubt meine Hand sich gegen den Schreibzwang / Dem mein Kopf sie unterwerfen will / Die Schrift wird unlesbar / Nur die Schreibmaschine / Hält mich noch aus dem Abgrund dem Schweigen / Das der Protagonist meiner Zukunft ist.“
Johannes Brahms Ausgewählte Lieder
Schon die Titel lassen bei Brahms einige Rückschlüsse zu: „Balladen“ haben epischen Charakter, „Romanzen“ sind Liebeslieder, „Lied“ weist auf ein Strophenlied hin; anders gegliederte Lieder nannte er „Gesang“ oder „Gedicht“.
Gustav Mahler „Lieder eines fahrenden Gesellen“
Der Geselle versucht auf der Wanderschaft eine unglückliche Liebe zu verarbeiten. So heiratet der Schatz in „Wenn mein Schatz Hochzeit macht“ einen Anderen.

15 € · 10 € (erm)
Tickets → www.reservix.de

 

Di | 18.10.2022

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Christoph Prégardien · Liedgestaltung

Es sind seine klare und präzise Stimmführung sowie seine intelligente Deutung und Diktion, gepaart mit der Fähigkeit, sich in den psychologischen Kern einer Rolle zu begeben, die Christoph Prégardien zu einem der bedeutendsten lyrischen Tenöre unserer Zeit machen. International besonders geschätzt ist sein Schaffen als Liedsänger. Er konzertierte mit allen großen Orchestern Europas und der Welt, darunter die Berliner und die Wiener Philharmoniker. Zu seinem Orchester-Repertoire zählen neben den großen Oratorien und Passionen aus Barock, Klassik und Romantik auch Werke des 17. und des 20. Jahrhunderts Zu seinen Opernpartien zählen unter anderem Tamino, Almaviva, Fenton, Don Ottavio, Titus, Idomeneo und Monteverdis Ulisse.
Neben seiner Konzerttätigkeit unterrichtet er in Meisterkursen weltweit junge Sängerinnen und Sänger. Bis 2004 war er Dozent an der Hochschule Musik und Theater Zürich; seitdem ist er Professor an der Musikhochschule Köln.

 

Mi | 19.10.2022

Bad. Landesbibliothek
Vortragssaal
17.00 Uhr

 

Mittwochs um 5

Mittwochs um 5

Das Programm wird noch bekanntgegeben

Veranstaltung der Badischen Landesbibliothek, des Kulturfonds Baden e. V.
und der Hochschule für Musik Karlsruhe
Eintritt frei · Anmeldung erforderlich · Spenden erbeten
→ kultur@blb-karlsruhe.de

Badische Landesbibliothek, Vortragssaal | Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe

 

Mi | 19.10.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

MusikGymnasium im Konzert

 

Do | 20.10.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue MUTprobe1
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Anton Safronov • Komposition

Von 1991-1996 studierte er Komposition am Moskauer Tschaikowsky-Konservatorium bei Edison Denisov sowie 1998-2003 an der Staatlichen Hochschule für Musik Karlsruhe bei Wolfgang Rihm. Safronov lebt und arbeitet als Komponist, Musikwissenschaftler und Musikhochschuldozent in Moskau. Festivalbeteiligungen und Aufführungen u. a. beim »Eclat«-Festival in Stuttgart (2008); bei der Moskauer Biennale für zeitgenössische Künste (2007); beim ISCM World New Music Festival (2006); beim Parsifal Zyklus, Berliner Philharmonie (2002); bei den Gaudeamus Musikwochen, Amsterdam (2001) und beim Nachwuchsforum der Gesellschaft für Neue Musik (GNM) mit Ensemble Modern, Frankfurt (2001).

 

Do | 20.10.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Solistenexamen

Yibao Chen, Sopran
Klasse Prof. Christian Elsner

Ottorino Respighi (1879–1936)
„Il tramonto“ Poemetto lirico per mezzo-soprano e quartetto d’archi
und Werke anderer Komponisten

Yibao Chen begann ihre Gesangsausbildung am Central Conservatory of Music in China bei Dengying Zhao und studierte später an der Accademia Santa Cecilia in Rom bei Anna Maria Ferrante. Nach ihrem Masterabschluss wurde sie an das China National Opera House engagiert, wo sie unter anderem Contessa (Le Nozze di Figaro), Fiordiligi (Così fan tutte), Musetta (La Bohème), Liu (Turandot) und Cio Cio San (Madama Butterfly) sang. Konzerte führten sie nach Hongkong, nach Österreich, Litauen, Ungarn und in die Schweiz. Sie ist Preisträgerin mehrerer internationaler Wettbewerbe und ergänzte ihre Ausbildung in Meisterkursen bei Marilyn Horne, Anne Sofie von Otter, Janet Perry, Daniel Fueter, Dorothea Röschmann, Hartmut Höll und Mitsuko Shirai. Seit Anfang 2020 studiert Yibao Chen im Studiengang Solistenexamen an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Christian Elsner und wurde beim internationalen Brahms-Wettbewerb 2021 in Pörtschach mit dem 1. Preis ausgezeichnet.

Eintritt frei mit Karte. Tickets beim Einlass.

 

Do | 27.10.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Liederabend
Jussi Juola, Bassbariton und Ine Kang, Klavier

Jussi Juola, Bassbariton und Ine Kang, Klavier
Lieder finnischer und schwedischer Komponisten
Leevi Madetoja · Jean Sibelius · Yrjö Kilpinen · Ture Rangström
15 € · 10 € (erm)
Tickets → www.reservix.de

 

Do | 27.10.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Festkonzert
zum 75. Jubiläum des Max-Reger-Instituts

Markus Becker, Klavier
Julius Berger, Violoncello

15 € · 10 € (erm)
Tickets → www.reservix.de
Veranstaltung des Max-Reger-Instituts Karlsruhe

 

Fr | 28.10.2022

CampusOne
Fany-Solter-Haus
10.00 Uhr

 

Karlsruher Meisterklassen

Finnisches und schwedisches Lied
Jussi Juola, Bassbariton und Ine Kang, Klavier

Jussi Juola studiert seit 2015 an der Hochschule für Musik Dresden bei Christiane Junghanns sowie in der Liedklasse von Olaf Bär. Zuvor schloss er bereits ein musikpädagogisches Gesangsstudium an der Oulu-Universität der Angewandten Künste bei Markku Liukkonen ab. Seine Studien ergänzte er durch die Teilnahme an Meisterkursen u. a. bei Elly Ameling, Hartmut Höll, Thomas Hampson, Robert Holl, Konrad Richter, Jorma Hynninen, Ilkka Paananen, Graham Johnson und Rudolf Piernay. Jussi Juola erhielt 2016 den 2. Preis sowie einen Sonderpreis beim Nationalen Gesangswettbewerb in Lappeenranta. Darüber hinaus ist er mit einem Sonderpreis des Ensemblewettbewerbs der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und dem niederländischen Vocallis Lied Preis ausgezeichnet. Beim Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb für Klavier und Gesang in Zwickau 2016 erreichte er das Finale. 2018 war er gemeinsam mit Eun Hye Kang Preisträger beim Internationaler Wettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne Graz und hat als einer der ausgewählten Sänger am Schubert-Wochenende im Berliner Pierre Boulez Saal teilgenommen.
Seit der Spielzeit 2020/21 gehört er zum Solistenensemble des Volkstheater Rostock. (Quelle: Volkstheater Rostock)

 

Mi | 02.11.2022

Bad. Landesbibliothek
Vortragssaal
17.00 Uhr

 

Mittwochs um 5

Mittwochs um 5

Das Programm wird noch bekanntgegeben

Veranstaltung der Badischen Landesbibliothek, des Kulturfonds Baden e. V.
und der Hochschule für Musik Karlsruhe
Eintritt frei · Anmeldung erforderlich · Spenden erbeten
→ kultur@blb-karlsruhe.de

Badische Landesbibliothek, Vortragssaal | Erbprinzenstraße 15, 76133 Karlsruhe

 

Mi | 02.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
18.00 Uhr

 

FreundeskreisPERSÖNLICH

Das Kinderstubenweihfestspiel „Hänsel und Gretel“

Dr. h. c. Hans C. Hachmann im Gespräch mit Prof. Andrea Raabe, Leiterin des Instituts
für MusikTheater, und Prof. Alois Seidlmeier, Musikalischer Leiter
Eintritt frei · Anmeldung erforderlich. Spenden erbeten.
→ freundeskreis-veranstaltungen@hfm.eu
Veranstaltung des Freundeskreises der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.

 

Mi | 02.11.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

Solistenexamen

Uram Kim · Klavier

Klasse Prof. Sontraud Speidel

 

Do | 03.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel · Premiere

Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die erfolgreichste Märchenoper aller Zeiten. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt (Dirigent war Richard Strauss) und sofort an fast 50 Bühnen nachgespielt und begeistert in ihrer virtuosen Orchesterbehandlung die Dirigenten. Bis heute bedeutet sie für viele Kinder die erste Begeg¬nung mit der Oper.
Gewiss: Viele Konfliktstoffe, die der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in den Grimm’schen Märchen entdeckte, spielen in der Oper keine Rolle. Trotzdem ist das Stück alles andere als ein harmloses Weihnachtsmärchen. Es spielt im Sommer, und die Geschichte mit der Hexe und ihrem Lebkuchenhaus geht auf einen realen Mord im 17. Jahrhundert zurück. Wichtig ist vor allem die Psychologie der Kinder, deren „Hunger“ als Symptom für soziale Verwahrlosung und seelische Einsamkeit verstanden werden kann. Und was wäre, wenn das, was im Elternhaus und im Hexenhaus geschieht, nur zwei Seiten desselben Erlebens wären?

Die Aufführung an der Hochschule für Musik Karlsruhe spürt solchen Fragen nach. Sie behält im Blick, dass Engelbert Humperdinck im selben Jahr geboren wurde wie Leoš Janáček: zwei Komponisten, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Klangsprache, die Natur als Spiegel menschlicher Seele einfingen. Zufall, dass „Hänsel und Gretel“ im selben Jahrzehnt entstand, in dem Sigmund Freud be¬gann, öffentlich über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene nachzudenken?

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne · Kostüme Julia Schnittger
Choreografie Paz Montero
Choreografieassistenz Chiara Cosima Caforio
Dramaturgie Dr. Stephan Mösch
Regieassistenz · Abendspielleitung Moritz Warnecke
Maske Jutta Krantz, Freya Kaufmann
Musikalische Einstudierung Matthias Hammerschmitt · Paul Harris · Irene Cordelia Huberti · Kristina Ruge · Francois Salignat · Sigmar Steddin
Technik · Licht Michael Bergmann · Patrick Hämmerle · Edgar Lugmair · Moritz Schenzle

Hänsel Carlotta Lipski · Valerie Pfannkuch
Gretel Lea Lamparter · Mariko Lepage · Henriette Schein
Hexe Sophie Claire Aeckerle · Oliver Huttel · Wei Liu
Peter, der Besenbinder Hengli Bao · Lorenzo De Cunzo · Gabriel Goebel · Dominik Salber · Florian Tavic
Gertrud, Mutter Qing Cai · Clara Elies
Sandmännchen Katharina Bierweiler · Gerda Iguchi · Maria Sytailo · Alona Zahoria
Taumännchen Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Yukari Fukui
Kuchenkinder Zafeiros Angelopoulos · Katharina Bierweiler · Henrike Bosserhoff · Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Louise Lotte Edler · Iris Freiberger · Yukari Fukui · Lisa Herbst · Gerda Iguchi · Malin Lang · Anna Magdalena Schreiber · Tabea Spengler · Maria Sytailo · Shirley Wick · Alona Zahoria u. a.

Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

Fr | 04.11.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
19.30 Uhr

 

3. Gottesauer Schlosskonzert

Das Programm wird noch bekanntgegeben.
15 € · 10 € (erm.)
Veranstaltung der Adler Büttner Stiftung

 

Sa | 05.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die erfolgreichste Märchenoper aller Zeiten. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt (Dirigent war Richard Strauss) und sofort an fast 50 Bühnen nachgespielt und begeistert in ihrer virtuosen Orchesterbehandlung die Dirigenten. Bis heute bedeutet sie für viele Kinder die erste Begeg¬nung mit der Oper.
Gewiss: Viele Konfliktstoffe, die der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in den Grimm’schen Märchen entdeckte, spielen in der Oper keine Rolle. Trotzdem ist das Stück alles andere als ein harmloses Weihnachtsmärchen. Es spielt im Sommer, und die Geschichte mit der Hexe und ihrem Lebkuchenhaus geht auf einen realen Mord im 17. Jahrhundert zurück. Wichtig ist vor allem die Psychologie der Kinder, deren „Hunger“ als Symptom für soziale Verwahrlosung und seelische Einsamkeit verstanden werden kann. Und was wäre, wenn das, was im Elternhaus und im Hexenhaus geschieht, nur zwei Seiten desselben Erlebens wären?

Die Aufführung an der Hochschule für Musik Karlsruhe spürt solchen Fragen nach. Sie behält im Blick, dass Engelbert Humperdinck im selben Jahr geboren wurde wie Leoš Janáček: zwei Komponisten, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Klangsprache, die Natur als Spiegel menschlicher Seele einfingen. Zufall, dass „Hänsel und Gretel“ im selben Jahrzehnt entstand, in dem Sigmund Freud be¬gann, öffentlich über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene nachzudenken?

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne · Kostüme Julia Schnittger
Choreografie Paz Montero
Choreografieassistenz Chiara Cosima Caforio
Dramaturgie Dr. Stephan Mösch
Regieassistenz · Abendspielleitung Moritz Warnecke
Maske Jutta Krantz, Freya Kaufmann
Musikalische Einstudierung Matthias Hammerschmitt · Paul Harris · Irene Cordelia Huberti · Kristina Ruge · Francois Salignat · Sigmar Steddin
Technik · Licht Michael Bergmann · Patrick Hämmerle · Edgar Lugmair · Moritz Schenzle

Hänsel Carlotta Lipski · Valerie Pfannkuch
Gretel Lea Lamparter · Mariko Lepage · Henriette Schein
Hexe Sophie Claire Aeckerle · Oliver Huttel · Wei Liu
Peter, der Besenbinder Hengli Bao · Lorenzo De Cunzo · Gabriel Goebel · Dominik Salber · Florian Tavic
Gertrud, Mutter Qing Cai · Clara Elies
Sandmännchen Katharina Bierweiler · Gerda Iguchi · Maria Sytailo · Alona Zahoria
Taumännchen Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Yukari Fukui
Kuchenkinder Zafeiros Angelopoulos · Katharina Bierweiler · Henrike Bosserhoff · Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Louise Lotte Edler · Iris Freiberger · Yukari Fukui · Lisa Herbst · Gerda Iguchi · Malin Lang · Anna Magdalena Schreiber · Tabea Spengler · Maria Sytailo · Shirley Wick · Alona Zahoria u. a.

Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

So | 06.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
15.00 Uhr

 

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die erfolgreichste Märchenoper aller Zeiten. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt (Dirigent war Richard Strauss) und sofort an fast 50 Bühnen nachgespielt und begeistert in ihrer virtuosen Orchesterbehandlung die Dirigenten. Bis heute bedeutet sie für viele Kinder die erste Begeg¬nung mit der Oper.
Gewiss: Viele Konfliktstoffe, die der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in den Grimm’schen Märchen entdeckte, spielen in der Oper keine Rolle. Trotzdem ist das Stück alles andere als ein harmloses Weihnachtsmärchen. Es spielt im Sommer, und die Geschichte mit der Hexe und ihrem Lebkuchenhaus geht auf einen realen Mord im 17. Jahrhundert zurück. Wichtig ist vor allem die Psychologie der Kinder, deren „Hunger“ als Symptom für soziale Verwahrlosung und seelische Einsamkeit verstanden werden kann. Und was wäre, wenn das, was im Elternhaus und im Hexenhaus geschieht, nur zwei Seiten desselben Erlebens wären?

Die Aufführung an der Hochschule für Musik Karlsruhe spürt solchen Fragen nach. Sie behält im Blick, dass Engelbert Humperdinck im selben Jahr geboren wurde wie Leoš Janáček: zwei Komponisten, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Klangsprache, die Natur als Spiegel menschlicher Seele einfingen. Zufall, dass „Hänsel und Gretel“ im selben Jahrzehnt entstand, in dem Sigmund Freud be¬gann, öffentlich über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene nachzudenken?

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne · Kostüme Julia Schnittger
Choreografie Paz Montero
Choreografieassistenz Chiara Cosima Caforio
Dramaturgie Dr. Stephan Mösch
Regieassistenz · Abendspielleitung Moritz Warnecke
Maske Jutta Krantz, Freya Kaufmann
Musikalische Einstudierung Matthias Hammerschmitt · Paul Harris · Irene Cordelia Huberti · Kristina Ruge · Francois Salignat · Sigmar Steddin
Technik · Licht Michael Bergmann · Patrick Hämmerle · Edgar Lugmair · Moritz Schenzle

Hänsel Carlotta Lipski · Valerie Pfannkuch
Gretel Lea Lamparter · Mariko Lepage · Henriette Schein
Hexe Sophie Claire Aeckerle · Oliver Huttel · Wei Liu
Peter, der Besenbinder Hengli Bao · Lorenzo De Cunzo · Gabriel Goebel · Dominik Salber · Florian Tavic
Gertrud, Mutter Qing Cai · Clara Elies
Sandmännchen Katharina Bierweiler · Gerda Iguchi · Maria Sytailo · Alona Zahoria
Taumännchen Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Yukari Fukui
Kuchenkinder Zafeiros Angelopoulos · Katharina Bierweiler · Henrike Bosserhoff · Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Louise Lotte Edler · Iris Freiberger · Yukari Fukui · Lisa Herbst · Gerda Iguchi · Malin Lang · Anna Magdalena Schreiber · Tabea Spengler · Maria Sytailo · Shirley Wick · Alona Zahoria u. a.

Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

So | 06.11.2022

Tabou-Lounge
Weinbrenner-Caveau
18.30 Uhr

 

Klassik im Tabou

Frauengestalten I

Frauengestalten in der Oper des 19. und des 20. Jahrhunderts:
Senta · La Traviata
Mariia Sytailo, Sopran, Ruslana Danilyv, Mezzosopran, Lisa Golovnenko, Klavier, Renate Backhaus, Texte
Kartenbestellung per email → lars.dragmanli@gmail.com oder Telefon 0172-2.61.59.11
Veranstaltung von Tabou e. V. – Jazz, Literatur, Theater und Kunst

 

Mo | 07.11.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

PRIMA Abend

Klavier

Studierende der Klasse Prof. Roberto Domingos
Eintritt frei mit Karte. Tickets beim Einlass.

 

Di | 08.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
11.00 Uhr

 

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die erfolgreichste Märchenoper aller Zeiten. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt (Dirigent war Richard Strauss) und sofort an fast 50 Bühnen nachgespielt und begeistert in ihrer virtuosen Orchesterbehandlung die Dirigenten. Bis heute bedeutet sie für viele Kinder die erste Begeg¬nung mit der Oper.
Gewiss: Viele Konfliktstoffe, die der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in den Grimm’schen Märchen entdeckte, spielen in der Oper keine Rolle. Trotzdem ist das Stück alles andere als ein harmloses Weihnachtsmärchen. Es spielt im Sommer, und die Geschichte mit der Hexe und ihrem Lebkuchenhaus geht auf einen realen Mord im 17. Jahrhundert zurück. Wichtig ist vor allem die Psychologie der Kinder, deren „Hunger“ als Symptom für soziale Verwahrlosung und seelische Einsamkeit verstanden werden kann. Und was wäre, wenn das, was im Elternhaus und im Hexenhaus geschieht, nur zwei Seiten desselben Erlebens wären?

Die Aufführung an der Hochschule für Musik Karlsruhe spürt solchen Fragen nach. Sie behält im Blick, dass Engelbert Humperdinck im selben Jahr geboren wurde wie Leoš Janáček: zwei Komponisten, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Klangsprache, die Natur als Spiegel menschlicher Seele einfingen. Zufall, dass „Hänsel und Gretel“ im selben Jahrzehnt entstand, in dem Sigmund Freud be¬gann, öffentlich über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene nachzudenken?

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne · Kostüme Julia Schnittger
Choreografie Paz Montero
Choreografieassistenz Chiara Cosima Caforio
Dramaturgie Dr. Stephan Mösch
Regieassistenz · Abendspielleitung Moritz Warnecke
Maske Jutta Krantz, Freya Kaufmann
Musikalische Einstudierung Matthias Hammerschmitt · Paul Harris · Irene Cordelia Huberti · Kristina Ruge · Francois Salignat · Sigmar Steddin
Technik · Licht Michael Bergmann · Patrick Hämmerle · Edgar Lugmair · Moritz Schenzle

Hänsel Carlotta Lipski · Valerie Pfannkuch
Gretel Lea Lamparter · Mariko Lepage · Henriette Schein
Hexe Sophie Claire Aeckerle · Oliver Huttel · Wei Liu
Peter, der Besenbinder Hengli Bao · Lorenzo De Cunzo · Gabriel Goebel · Dominik Salber · Florian Tavic
Gertrud, Mutter Qing Cai · Clara Elies
Sandmännchen Katharina Bierweiler · Gerda Iguchi · Maria Sytailo · Alona Zahoria
Taumännchen Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Yukari Fukui
Kuchenkinder Zafeiros Angelopoulos · Katharina Bierweiler · Henrike Bosserhoff · Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Louise Lotte Edler · Iris Freiberger · Yukari Fukui · Lisa Herbst · Gerda Iguchi · Malin Lang · Anna Magdalena Schreiber · Tabea Spengler · Maria Sytailo · Shirley Wick · Alona Zahoria u. a.

Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

Di | 08.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Festkonzert zur Verleihung des Heinrich-Hensel-Preises 2022

an das Liedduo Zhuohan Sun und Yuriko Watanabe
Robert Schumann Liederkreis op. 24 (Heinrich Heine)
sowie Lieder von Hugo Wolf · Gustav Mahler · Joseph Marx · Frank Bridge · Roger Quilter · Aaron Copland
Eintritt frei mit Karte. Tickets beim Einlass.
Der Heinrich-Hensel-Preis, der in diesem Jahr zum ersten Mal verliehen wird, wurde von Frau Marion Kreber (Karlsruhe) angeregt, die den Preis zur Erinnerung an ihren Großonkel, den deutschen Kammersänger und international gefeierten Heldentenor Heinrich Hensel (1874–1935), gestiftet hat.
Der Preis wird alle zwei Jahre an eine(n) Studierende(n) mit herausragenden Leistungen in den Bereichen Gesang oder Instrumentalmusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe verliehen und ist mit einem Preisgeld in Höhe von € 12.000 dotiert.

 

Do | 10.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel

Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die erfolgreichste Märchenoper aller Zeiten. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt (Dirigent war Richard Strauss) und sofort an fast 50 Bühnen nachgespielt und begeistert in ihrer virtuosen Orchesterbehandlung die Dirigenten. Bis heute bedeutet sie für viele Kinder die erste Begeg¬nung mit der Oper.
Gewiss: Viele Konfliktstoffe, die der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in den Grimm’schen Märchen entdeckte, spielen in der Oper keine Rolle. Trotzdem ist das Stück alles andere als ein harmloses Weihnachtsmärchen. Es spielt im Sommer, und die Geschichte mit der Hexe und ihrem Lebkuchenhaus geht auf einen realen Mord im 17. Jahrhundert zurück. Wichtig ist vor allem die Psychologie der Kinder, deren „Hunger“ als Symptom für soziale Verwahrlosung und seelische Einsamkeit verstanden werden kann. Und was wäre, wenn das, was im Elternhaus und im Hexenhaus geschieht, nur zwei Seiten desselben Erlebens wären?

Die Aufführung an der Hochschule für Musik Karlsruhe spürt solchen Fragen nach. Sie behält im Blick, dass Engelbert Humperdinck im selben Jahr geboren wurde wie Leoš Janáček: zwei Komponisten, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Klangsprache, die Natur als Spiegel menschlicher Seele einfingen. Zufall, dass „Hänsel und Gretel“ im selben Jahrzehnt entstand, in dem Sigmund Freud be¬gann, öffentlich über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene nachzudenken?

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne · Kostüme Julia Schnittger
Choreografie Paz Montero
Choreografieassistenz Chiara Cosima Caforio
Dramaturgie Dr. Stephan Mösch
Regieassistenz · Abendspielleitung Moritz Warnecke
Maske Jutta Krantz, Freya Kaufmann
Musikalische Einstudierung Matthias Hammerschmitt · Paul Harris · Irene Cordelia Huberti · Kristina Ruge · Francois Salignat · Sigmar Steddin
Technik · Licht Michael Bergmann · Patrick Hämmerle · Edgar Lugmair · Moritz Schenzle

Hänsel Carlotta Lipski · Valerie Pfannkuch
Gretel Lea Lamparter · Mariko Lepage · Henriette Schein
Hexe Sophie Claire Aeckerle · Oliver Huttel · Wei Liu
Peter, der Besenbinder Hengli Bao · Lorenzo De Cunzo · Gabriel Goebel · Dominik Salber · Florian Tavic
Gertrud, Mutter Qing Cai · Clara Elies
Sandmännchen Katharina Bierweiler · Gerda Iguchi · Maria Sytailo · Alona Zahoria
Taumännchen Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Yukari Fukui
Kuchenkinder Zafeiros Angelopoulos · Katharina Bierweiler · Henrike Bosserhoff · Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Louise Lotte Edler · Iris Freiberger · Yukari Fukui · Lisa Herbst · Gerda Iguchi · Malin Lang · Anna Magdalena Schreiber · Tabea Spengler · Maria Sytailo · Shirley Wick · Alona Zahoria u. a.

Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

Sa | 12.11.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
10.00 Uhr

 

Wettbewerb für Schulmusiker:innen

Eintritt frei · Anmeldung erforderlich

Ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe

Teilnahmeberechtigt sind alle im Wintersemester 2022–2023 im Studien gang Schulmusik an der Hochschule für Musik Karlsruhe immatrikulierten Studierenden sowie alle Studierenden, die den Studien gang Schulmusik in Karlsruhe bereits abgeschlossen haben, aber noch das wissenschaftliche Fach studieren. Preisträger früherer Jahre können nicht erneut teilnehmen. Wettbewerbsinhalte: Die Teilnehmer sollen sich innerhalb von ca. 45 Minuten vielseitig präsentieren. Dies geschieht
• in einer solistischen Präsentation in den Fächern Klavier und Gesang, gegebenenfalls mit einem oder mehreren weiteren Instrument(en). Zu einem der Werke ist eine kurze   Einführung zu geben.
• in einer freien Präsentation mit Ensembles (Leitung eines Chors, Orchesters, Jazz-Ensembles, von
Tanzgruppen oder vergleichbaren Formationen mit musikalischer Begleitung etc.).
• in einem kurzen Gespräch über Themen der Schulmusik.
Der Wettbewerb wird ermöglicht durch den Freundeskreis der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.
Das Preisträgerkonzert findet am Donnerstag, den 17 November 2022 im Velte-Saal statt

 

Sa | 12.11.2022

CampusOne - Schloss Gottesaue, Wolfgang-Rihm-Forum
19.30 Uhr

 

Hänsel und Gretel

Hänsel und Gretel · Dernière

Engelbert Humperdincks Hänsel und Gretel ist die erfolgreichste Märchenoper aller Zeiten. Sie wurde 1893 in Weimar uraufgeführt (Dirigent war Richard Strauss) und sofort an fast 50 Bühnen nachgespielt und begeistert in ihrer virtuosen Orchesterbehandlung die Dirigenten. Bis heute bedeutet sie für viele Kinder die erste Begeg¬nung mit der Oper.
Gewiss: Viele Konfliktstoffe, die der Kinderpsychologe Bruno Bettelheim in den Grimm’schen Märchen entdeckte, spielen in der Oper keine Rolle. Trotzdem ist das Stück alles andere als ein harmloses Weihnachtsmärchen. Es spielt im Sommer, und die Geschichte mit der Hexe und ihrem Lebkuchenhaus geht auf einen realen Mord im 17. Jahrhundert zurück. Wichtig ist vor allem die Psychologie der Kinder, deren „Hunger“ als Symptom für soziale Verwahrlosung und seelische Einsamkeit verstanden werden kann. Und was wäre, wenn das, was im Elternhaus und im Hexenhaus geschieht, nur zwei Seiten desselben Erlebens wären?

Die Aufführung an der Hochschule für Musik Karlsruhe spürt solchen Fragen nach. Sie behält im Blick, dass Engelbert Humperdinck im selben Jahr geboren wurde wie Leoš Janáček: zwei Komponisten, die bei aller Unterschiedlichkeit ihrer Klangsprache, die Natur als Spiegel menschlicher Seele einfingen. Zufall, dass „Hänsel und Gretel“ im selben Jahrzehnt entstand, in dem Sigmund Freud be¬gann, öffentlich über den psychischen Mechanismus hysterischer Phänomene nachzudenken?

Musikalische Leitung Alois Seidlmeier
Inszenierung Andrea Raabe
Bühne · Kostüme Julia Schnittger
Choreografie Paz Montero
Choreografieassistenz Chiara Cosima Caforio
Dramaturgie Dr. Stephan Mösch
Regieassistenz · Abendspielleitung Moritz Warnecke
Maske Jutta Krantz, Freya Kaufmann
Musikalische Einstudierung Matthias Hammerschmitt · Paul Harris · Irene Cordelia Huberti · Kristina Ruge · Francois Salignat · Sigmar Steddin
Technik · Licht Michael Bergmann · Patrick Hämmerle · Edgar Lugmair · Moritz Schenzle

Hänsel Carlotta Lipski · Valerie Pfannkuch
Gretel Lea Lamparter · Mariko Lepage · Henriette Schein
Hexe Sophie Claire Aeckerle · Oliver Huttel · Wei Liu
Peter, der Besenbinder Hengli Bao · Lorenzo De Cunzo · Gabriel Goebel · Dominik Salber · Florian Tavic
Gertrud, Mutter Qing Cai · Clara Elies
Sandmännchen Katharina Bierweiler · Gerda Iguchi · Maria Sytailo · Alona Zahoria
Taumännchen Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Yukari Fukui
Kuchenkinder Zafeiros Angelopoulos · Katharina Bierweiler · Henrike Bosserhoff · Ruslana Danyliv · Aleksandra Domashchuk · Louise Lotte Edler · Iris Freiberger · Yukari Fukui · Lisa Herbst · Gerda Iguchi · Malin Lang · Anna Magdalena Schreiber · Tabea Spengler · Maria Sytailo · Shirley Wick · Alona Zahoria u. a.

Es spielt das Orchester der Hochschule für Musik Karlsruhe.

 

So | 13.11.2022

Tabou-Lounge
Weinbrenner-Caveau
18.30 Uhr

 

Klassik im Tabou

Trio Credo

Mihyeok Gwon Klavier
Yoerae Kim Violine
Jeongheon Nam Violoncello
Kartenbestellung per email → lars.dragmanli@gmail.com oder Telefon 0172-2.61.59.11
Veranstaltung von Tabou e. V. – Jazz, Literatur, Theater und Kunst

 

Mo | 14.11.2022

Schloss Gottesaue
Velte-Saal
18.00 Uhr

 

FreundeskreisPERSÖNLICH

„Einander kreuzende Hörpfade“

Dr. h. c. Hans C. Hachmann im Gespräch mit Prof. Dr. Matthias Wiegandt, Rektor der Hochschule für Musik Karlsruhe
Eintritt frei · Anmeldung erforderlich. Spenden erbeten.
→ freundeskreis-veranstaltungen@hfm.eu
Veranstaltung des Freundeskreises der Hochschule für Musik Karlsruhe e. V.